Zunächst mal - das Ding macht was es soll. Es lädt Bleiakkus der alten Sorte, also die "nicht wartungsfreien".
Meins tat das allerings erstmal nicht. Bei dem Preis konnte nicht viel drin sein, was kaputt gehen kann. Was ich allerdings sah, als ich das Gerät geöffnet hatte, verschlug mir erstmal die Sprache.
In diesem Zusammenhang der Hinweis, daß man wissen sollte, was man tut, wenn man elektrische Geräte, die mit Netzspannung arbeiten, zerlegt!!!
Kein Netzschalter, ein Trafo, ein Gleichrichter, eine eingelötete(!) Sicherung (15A) direkt an der Sekundärseite des Trafos (das war übrigens der Fehler weshalb mein Gerät nicht ging), ein Amperemeter, was allenfalls als Schätzung dienen kann.
220V Seite der Trafos - Kabel durchs Gehäuse, dahinter eine Plastikklemme als Zugentlastung, direkt an den Trafo (wenigstens dort ist ein Plasikabbdeckung drüber).
Sekundärseite - der Draht, aus dem die Wicklung besteht ist auch gleich zu inneren Verdrahtung benutzt worden. Außer dem Lack keine weitere Isolierung. Alle Verbindungen sind mittels Flachsteckhülsen ausgeführt worden. Bis auf die Sicherung an der Sekundärwicklung - die wurde eingelötet. Natürlich freitragend.
Das Amperemeter zeigte zunächst nicht an. Nach Demontage desselben stellte ich fest - kann auch nicht, der Zeiger reibt an der Skala. Nach Justage gehts wieder.
Die von außen erreichbare Sicherung ist bündig mit der Frontplatte des Geräts eingebaut. Und kein Sicherungszieher dabei. Also viel Freude beim auswechseln, falls nötig.
Alles in allem ein Gerät, was sicher Akkus lädt, aber vom internen Aufbau das Billigste vom Billigen darstellt.