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Einfach glücklich Taschenbuch – 3. Mai 2004

4.3 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

geboren 1965 in München, studierte Physik und Philosophie in München, Grenoble und Freiburg und promovierte in Freiburg über Biophysik. Er schrieb Beiträge für viele deutschsprachige Zeitungen und Magazine und war von 1996 bis 1999 Wissenschaftsredakteur beim "Spiegel", von 1999 bis 2000 Redakteur bei "Geo". Lebt jetzt als freier Autor in Berlin. 1998 erhielt er den Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus. 2000 erschien seine vielbeachtete Studie "Die Tagebücher der Schöpfung".

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ärger und Angst unter Kontrolle bringen
Wie Lachfältchen sich in das Gesicht eines Menschen eingraben, der oft fröhlich war, hinterlassen Gefühle im Hirn ihre Spuren. Denn die Wirkung von Emotionen wie Freude oder Trauer, die wir immer wieder erleben, ähnelt der von Wassertropfen, die einen Berghang hinabfließen: Jeder Tropfen für sich ist rasch wieder verschwunden, aber viele Tropfen graben sich mit der Zeit ein Bachbett, einen Flusslauf, ein Tal. Fröhlichkeit kann zur Gewohnheit werden, Missmut ebenso. Deshalb gilt es, positive Emotionen zu kultivieren und negative Gefühle im Zaume zu halten.
Ein einfaches Beispiel: Wenn Sie in einen Wutanfall ausbrechen und den Autofahrer anschreien, der Ihnen gerade den Parkplatz weggenommen hat, als Sie schon den Blinker gesetzt hatten, mag Ihnen das vielleicht ein paar Augenblicke lang Befriedigung verschaffen. Den Parkplatz allerdings werden Sie so auch nicht bekommen. Und, was schlimmer ist: Sie haben der Wut auch in künftigen Situationen einen Weg gebahnt. Wenn sich das nächste Mal im Verkehr jemand rücksichtslos benimmt, wird Ihre Reaktion vermutlich noch heftiger ausfallen, denn Sie haben gelernt, auf einen unverschämten Fahrer mit Ärger zu reagieren. Seine Wut mit einem Wutanfall bekämpfen zu wollen heißt also, Öl in die Flammen zu gießen. Statt das unangenehme Gefühl zu beherrschen, werden wir ihm in Zukunft nur noch mehr ausgeliefert sein.
Unser Gehirn hat die Fähigkeit, negative Emotionen zu kontrollieren, wie wir im letzten Kapitel gesehen haben. Auch wenn es nicht jedem und nicht immer leicht fällt: Wir können uns beherrschen, selbst wenn wir starke Wut oder Angst spüren. Sich in Selbstbeherrschung zu üben lohnt sich, denn so beeinflussen wir unser Gehirn gleich zweifach: Zum einen wirken wir dem Aufkeimen negativer Gefühle entgegen, zum anderen stärken wir unsere Fähigkeit, Ärger und Angst im Zaum zu halten, sollten sie doch einmal entstehen. Wie die meisten Fertigkeiten müssen wir auch die bewusste Kontrolle der Emotionen trainieren, denn in den meisten Fällen funktioniert Lernen nur durch Wiederholung. Auf Dauer verändern wir so die Struktur unseres Gehirns - mit der Folge, dass der Umgang mit negativen Gefühlen allmählich leichter fällt.
Die schönen Momente des Lebens auskosten.
Im Gegensatz zur wütenden Reaktion am Steuer lernen wir viele Dinge nur wenn wir uns bewusst mit ihnen beschäftigen. Versuchen Sie einmal, als Anfänger ohne hellwache Konzentration ein Fahrrad zu lenken oder Ski zu fahren! Ganz offenbar verstärkt die bewusste Wahrnehmung einer Sache ihre Verankerung im Gehirn.
Auch gute Gefühle entfalten eine umso stärkere Wirkung, je mehr wir uns mit ihnen befassen. Wer also die schönen Momente des Lebens so intensiv auskostet wie irgend möglich, handelt vernünftig: Er prägt sein Gehirn zum Guten.
Die buddhistische Philosophie lehrt das seit langem. Wie sehr d e Aufmerksamkeit für die eigenen Gefühle den Geist formt, hat Thich Nhat Hanh beschrieben, ein Zen-Mönch und Schriftsteller aus Vietnam, der nach Frankreich auswanderte und nun den Menschen im Westen seine Religion verständlich machen will:
"Traditionelle Schriften beschreiben das Bewusstsein als ein Feld, ein Stück Land, auf dem alle möglichen Arten von Samen gesät werden können - Samen für Leiden, für Glück, Freude, Kummer, Furcht, Ärger und Hoffnung. Und die Gefühlserinnerung wird als ein Vorratslager beschrieben, das mit all unseren Samen angefüllt ist. Sobald ein Same sich in unserem geistigen Bewusstsein manifestiert, wird er stets kraftvoller ins Vorratslager zurückkehren.
Jeden einzelnen Moment, in dem wir etwas Friedvolles und Schönes wahrnehmen, bewässern wir die Samen für Frieden und Schönheit in uns. Während derselben Zeit werden andere Samen wie Angst und Schmerz nicht bewässert."


Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Weil mich das Vorgängerbuch "Die Glücksformel" wirklich begeistert hat und ich sie daher mehrmals verschenkt und weiter empfohlen habe, bin ich von diesem Buch jetzt doch enttäuscht.
Es ist nicht viel mehr als eine einfachere Kurzfassung der oben genannten Ausgabe. Für Leser, die das Hauptbuch nicht kennen, wird die Lektüre dennoch aufschlussreich und auch vergnüglich sein, denn es bietet einen schnellen Überblick, wie wir durch unsere eigenen Aktivitäten mehr Glückserfahrungen herbeiführen können. Und diese Leser werden auch gerne 5 Sterne vergeben. Wer sich allerdings so wie ich zusätzliche Information erwartet hat,
wird diese kaum finden. Dafür kann man sich beim Wiedererkennen zahlreicher Passagen darüber freuen - und vielleicht so etwas wie Glück empfinden - dass das Gedächtnis noch immer gut funktioniert.
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Format: Taschenbuch
Das Buch ist lediglich eine Zusammenfassung von "Die Glücksformel" und enthält keine neuen Inhalte. Wer von diesem Buch oder von der Glücksformel wertvolle Tips zum Glücklichsein erwartet, wird enttäuscht sein. Es bietet ein gutes theoretisches Fachwissen aus dem Bereich der Neurobiologie. Hier erfährt der Leser, auf leicht verständliche Weise, wie in unserem Gehirn Gefühle entstehen und welche Prozesse dazu in unserem Körper notwendig sind. Die Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Grundlagenforschung sind sehr interssant, jedoch nicht im Alltag umsetzbar. Was fehlt, ist ein fundiertes und einfaches Anwendungskonzept, das ich in dem Buch "Die Glückstrainer" von Ella Kensington gefunden habe. Hier sind die gleichen wissenschaftlichen Grundlagenforschungen eingeflossen. Das Konzept ist sehr anschaulich und in höchstem Maße effektiv. Ich habe das Buch vor 4 Monaten gelesen und muss sagen, dass mein Glücksempfinden sich seit dieser Zeit mehr als verdreifacht hat. Komplettiert wurde dieses Konzept mit den 10 Methoden aus dem Buch "Glücksgefühle bis zum Abwinken" ebenfalls von Ella Kensington. Dieses Buch treibt einem förmlich vor Glück die Tränen in die Augen.
Wer also Glück auf höchstem Niveau praktisch erleben möchte, ist mit diesen beiden Büchern besser bedient. Als Ergänzung dazu ist die Glücksformel jedoch sehr zu empfehlen. Sie bestätigt aus der Sicht der Wissenschaft das Konzept von Ella Kensington. Bei Ella Kensington wird nämlich auf eine Beweisführung völlig verzichtet. Das Konzept ist so effektiv, dass es sich von selbst im Alltag beweist. Und nur darauf kommt es an.
Frank Sauer
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Format: Taschenbuch
Ich habe schon mehrere "Glücks-Bücher" gelesen und kann nur sagen für mich ist dies mit das Beste. Das Buch betrachtet die Funktion des Gehirns und das menschliche Verhalten, so erkennt man worauf es eigentlich ankommt. Gelungen fand ich insbesondere den Hinweis des Autors ein "Glückstagebuch" für jeden Tag zu führen, damit man den Sinnestäuschungen des Gehirns nicht unterliegt und man so schwarz auf weiß die Glücksmomente nachlesen kann!

Im ersten Kapitel des Buches wird die Frage behandelt: "Was ist Glück". Das Buch geht dabei auf die neuere Hirnforschung und die Hirnentwicklung des Menschen ein und beschäftigt sich ferner mit der Frage ob es ein Glücks-Gen gibt.
Im zweiten Kapitel geht es dann darum wie man Glück lernen kann. Der Leser erfährt die Welt entsteht vor allem im eigenen Kopf. Der Autor zeigt dann wie man seinen Ärger und seine Angst unter Kontrolle bringen kann und wie man so auch bewußt die schönen Momente des Lebens auskosten kann.
Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den Gesichtern des Glücks, dem Konzert der Hormone und dem Zauber der Liebe.
Im vierten und fünften Kapitel beschäftigt sich der Autor ausführlich damit was uns glücklich macht und wie man Unglück überwindet. Wie schon der französische Philosoph Alain sagte: "Der Mensch beschäftigt sich damit, sein Glück zu suchen, aber sein größtes Glück liegt darin, dass er beschäftigt ist."
Das Glück lebt eben von Kontrasten, giert nach Neuem und auch Konsum kann glücklich machen.
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Von Xirxe TOP 1000 REZENSENT am 12. August 2009
Format: Taschenbuch
Ach du je, und noch ein Ratgeber für 'Glückliches Leben'. Aber dieses Büchlein unterscheidet sich doch sehr von den meisten bisher erschienen Ratgebern (vermute ich zumindest). Zwar gibt es auch hier manche der üblichen, immer wieder auf's Neue zitierten Lebensweisheiten (wenn auch nur wenige) und manche der gemachten Vorschläge ('Gönnen Sie sich eine Massage' oder so ähnlich) hat man so oder so ähnlich schon anderweitig gehört oder gelesen.
Schwerpunkt sind jedoch die entsprechenden neurologischen und/oder psychologischen Erklärungen, weshalb ein bestimmtes Handeln, Denken usw. den Menschen glücklich oder unglücklich macht. Das Ganze ist verständlich geschrieben und gut nachvollziehbar. Und wie man von der Schule her schon weiss: Dinge, die man richtig verstanden hat, lassen sich deutlich einfacher umsetzen bzw. anwenden.
In diesem Sinne: Dem Glücklichsein steht nichts (oder zumindest nicht mehr viel) im Weg.
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