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Produktinformation
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"Pratchetts Personal gehört in den Bereich des Fantastischen, seine Geschichten sind verrückt, aber in ihrer Verrücktheit ganz dicht an der Realität." WAZ, Literaturmagazin -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .
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So beginnt für den jungen Brutha eine Zeit, in der er viel über angebliche Propheten, vermeintliche Wunder und nicht zuletzt die Kirche selbst lernt. Doch auch der ( nicht gar so große ) Gott Om erfährt einige Arbeitsweisen und Praktiken der allmächtige Inquisition, deren Vorsteher der grausame Exquisitor Vorbis ist.
Dieses Buch ist für mich Pratchetts bisher bestes. Wie immer kommt der Humor nicht zu kurz. Und doch ist dieses Buch ernsthafter als andere. Beschreibungen über die Inquisition und deren "Mitarbeiter", wie sie das Foltern als normalen Arbeitsalltag verstehen, machen nachdenklich. Und doch schafft es Pratchett wie kein zweiter humorvolle und ernste Momente zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden.
Extrem gut gelungen ist die Charakterentwicklung des Brutha, der sich in der Geschichte psychisch ( und auch körperlich ) stark verändert. Auch Vorbis ist kein zweidimensionaler Fiesling, wie man ihn aus so manchem Fantasy-Roman gewohnt ist.
Daher: 5 Sterne - ich wünschte, man könnte mehr geben. Das Buch hätte es verdient!
Mit diesem Roman rechnet Pratchett mit religiösem Fanatismus und theokratischen Tendenzen in der Kirche ab. Ähnlichkeiten mit lebenden oder (schein-)toten Personen und einer großen religiösen Institution mit Sitz in Rom sind wohl beabsichtigt und kaum zu übersehen (Stichwort: omnianische Kirche ;-))) ).
Der einst mächtige Gott Om reinkarniert wieder einmal... unangenehmerweise diesmal als eine kleine Schildkröte, da von seiner Schar der Gläubigen nur noch der absolut dumme Novize Brutha übrig geblieben ist... Die omnianische Kirche ist zwar größer denn je, aber irgendwie ist der Glaube dabei abhanden gekommen ;-) Stattdessen herrscht der oberste Exquisitor (!!!) über die Kirche, und diesem paßt der reinkarnierte Gott überhaupt nicht in den Kram... Wo kämen wir denn hin, wenn auch noch die Götter was in Glaubensdingen zu sagen hätten? ;-)))
"Einfach göttlich" ist wohl einer der besten Scheibenwelt-Romane von Terry Pratchett und eine der besten Satiren auf Kirche und Schein-Glauben allgemein. Das Buch sollte jeder Theologe - und erst recht jeder oberfromme "Möchtegern-Heilige" - gelesen haben! Für Pratchett-Anhänger ist dieser Roman sowieso Pflicht... und jeder Leser mit einem Funken Humor wird zu einem solchen werden! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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