Als Kenner von NY habe ich beide Bücher in einem mit Entdeckerfreude und Spannung gelesen.L.B. erzählt flüssig, mit viel Humor, der immer mal umkippt. Das Schicksal ihrer Familie wird immer gegenwärtig: Ghetto und Auschwitz.Die Eltern deuten nur in Bruchstücken an, was ihnen geschah - umso stärker das Trauma der Nachgeborenen.
Viele männliche Leser stören sich an den intimen Details der "Hoppchen", Körpersäfte,Spermazahlen etc, sagt L.B. selber - ich auch. Dennoch habe ich bereits L.B.s drittes BUch in der Hand: New York, Feuilletons hätte Heinz Knobloch gesagt, ich habe Spaß dran, wie ich sagte, ich bin da öfter.