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Einführung in den Konstruktivismus
 
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Einführung in den Konstruktivismus [Broschiert]


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Broschiert, 1995 --  

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Produktinformation

  • Broschiert: 187 Seiten
  • ISBN-10: 3492111653
  • ISBN-13: 978-3492111652
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 74.755 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Wirklichkeit wird von uns nicht gefunden, sondern erfunden, so postulieren es die Vertreter des Konstruktivismus. Sie halten die Erkenntnis einer absoluten Wahrheit deshalb nicht für möglich. Dieser Band führt ein in konstruktivistisches Denken.

Autorenportrait

E. v. Glaserfeld, geb. 1917; 1970 - 1987 Professor für kognitive Psychologie an der University of Georgia; Mitarbeiter am Scientific Reasoning Research Institut, University of Massachusetts. 1991 Warren McCulloch Memorial Award der American Society of Cybernetics. Hauptinteressen: Sprachanalyse, Epistemologie, Kybernetik, Didaktik der Wissenschaft und Mathematik.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Klaus Roth TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Zur Einführung in den Konstruktivismus kann ich mir deutlich bessere Werke vorstellen als dieses Buch. Dazu gehören etwa:

"Der Baum der Erkenntnis" von Humberto Maturana und Francisco Varela
"Die Gewissheit der Ungewissheit"(Interviews mit den Vätern und bekanntesten Vertretern des Konstruktivismus)
"Carl Auer: Geist oder Ghost"(Carl Auer ist der Namensgeber des Carl-Auer-Verlags. In diesem Band werden seine Begegnungen mit großen Vertretern der Kurztherapie und des Konstruktivismus geschildert.)

Die "Einführung in den Konstruktivismus" ist für mich viel mehr ein Buch, das einen Einblick in das Denken der fünf Autoren zeigt, da alle Artikel für die jeweiligen Autoren typische Artikel darstellen. Nach dem Lesen des Buchs kann der Leser entscheiden, mit welchem der 5 Autoren er sich näher beschäftigen will.

Das Buch ist sicher eine gute Entscheidungshilfe, bevor man sich gleich für Ernst von Glasersfelds "Radikaler Konstruktivismus", Heinz von Försterss "Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners", Siegfried J. Schmidts "Abschied vom Konstruktivismus" oder Paul Watzlawicks Werke entscheidet. Ich kenne alle 5 Autoren und ihre Arbeiten und würde sagen, dass jeder in "Einführung in den Konstruktivismus" eine für ihn typische Arbeit abgibt.

Und einen solchen Preis ist ein solch guter Überblick sicher wert. So gefallen mir(wie schon meinen Vorrezensenten) die Arbeiten von Siegfried J. Schmidt und Peter M. Hejl so garnicht. Etwas besser als die vorliegende "Einführung in den Konstruktivismus" gefiel mir jedoch "Die Gewissheit der Ungewissheit" von Bernhard Pörksen, in dem Interviews mit allen wesentlichen Vertretern des Konstruktivismus abgedruckt wurden und die Lebensläufe der jeweiligen Persönlichkeiten diesen vorhergingen. Wer sich wirklich für den Konstruktivismus interressiert, sollte sich gleich für das Buch von Bernhard Pörksen entscheiden und kann auf die "Einführung in den Konstruktivismus" verzichten. Nur wer sich noch garnichts unter dem Konstruktivismus vorstellen kann(und weniger Geld ausgeben will), sollte sich für das vorliegende Buch entscheiden und bekommt darin auch einen gelungenen ersten Überblick. In der "Gewissheit der Ungewissheit" kommen auch viel mehr Persönlichkeiten zu Wort, als im vorliegenden Buch: Humberto Maturana, Francisco Varela, Gerhard Roth und Helm Stierlin.
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Titel macht seinem Namen alle Ehre. Da in diesem Buch mehrere Autoren zu Wort kommen, werden dem Leser ganz unterschiedliche Perspektiven dieser Theorie dargelegt. Besonders der erste Beitrag - von Ernst von Glasersfeld - ist sehr gelungen. Das Buch hat mich zu einem treuen Anhänger des Konstruktivismus gemacht. Es ist übrigens auch ein schönes Geschenk an all diejenigen, die meinen genau zu wissen, wie die Welt funktioniert ;-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Klemens Taplan TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Wird die Wirklichkeit von den Menschen erfunden und nicht gefunden? Wenn diese These zutrifft, ist Erkenntnis absoluter Wahrheit unmöglich. Auf diesem Standpunkt stehen Vertreter des Konstruktivismus.

Das Buch erschien erstmals 1985 und enthält Beiträge aus Vorträgen zum Thema Konstruktivismus. Namhafte Vertreter dieser Lehre (Ernst von Glasersfeld, Heinz von Foerster, Paul Watzlawick, Peter M. Hejl und Siegfried J. Schmidt) stellen den Konstruktivismus aus der Sicht ihrer jeweiligen wissenschaftlichen Disziplinen vor. Die Leser bekommen einen Eindruck von den Grundlagen und von der Bedeutung dieser aus der wissenschaftlichen Forschung hervorgegangenen Denkrichtung.

Ernst von Glasersfeld führt in das Thema ein. Er beschreibt den Weg der Menschheit auf der Suche nach Wahrheit von der Antike bis zu Immanuel Kant. Wir können nicht hinter die Welt der Erscheinungen schauen, da die Wahrnehmung nicht vom Beobachter getrennt werden kann. Während die traditionelle Philosophie davon ausgeht, dass es eine objektive Welt hinter der Welt der Erscheinungen gibt und wir uns dieser durch Erkenntnisse der Wissenschaft stetig annähern, klammert der Konstruktivismus die objektive Welt (als vom Beobachter getrennte Welt) einfach aus.

Heinz von Foerster führt diese Gedanken weiter fort. Seine Perspektive ist die der Kybernetik. Er beschäftigt sich mit selbstbezüglichen Systemen und erläutert an Hand zahlreicher Beispiele, dass wir den damit verbundenen Kreislauf nicht verlassen können. Seine These: Leben ist ein Eigenprozess.

Paul Watzlawick erläutert die Konstruktion von Wirklichkeiten an Hand von Diagnosen aus der Psychiatrie. "Fehlerhafte" Diagnosen führen zu "Wirklichkeiten", die sich später selbst bestätigen, da alle Maßnahmen im Sinne der Diagnose getroffen werden und alle Indizien im Sinne der Diagnose interpretiert werden. Von Watzlawick stammt die Aussage: "Manchmal reicht es aus, die Bewertung des Problems zu verändern, statt das Problem zu verändern." Der Konstruktivismus wird damit instrumentalisiert, um positive Verhaltensänderungen zu erzielen. Wer Watzlawicks Schreibstil kennt, wird hier nicht enttäuscht. Sein Beitrag ist tiefsinnig und unterhaltsam.

Eine konstruktivistische Sozialtheorie (Beitrag von Peter M. Hejl), die den Standpunkt vertritt, dass wir unsere Realitäten selber erzeugen und wir damit für unser Glück und Leid selbst verantwortlich sind (erinnert an Glaubenssätze des Buddhismus), wird nicht von jedem angenommen. Es liegt in der Natur des Menschen, sich für sein Glück und seinen Erfolg selbst verantwortlich zu sehen, aber für sein Leid andere verantwortlich zu machen.

Aus den vielen Gedanken zum Thema konstruktivistischer Literaturwissenschaft (Beitrag von Siegfried J. Schmidt) greife ich einen heraus: Eine Konzeption der Realität als Konstrukt bedingt eine veränderte Diskussion über Kunst und Wirklichkeit. Der Gegensatz zwischen Kunst und Wirklichkeit würde wegfallen und Literatur und Kunst wären zwei von vielen (gleichberechtigten) Beschreibungsmöglichkeiten der Wirklichkeit. Der Unterschied liegt in der Methode. Hier bietet der Konstruktivismus die Chance, den Graben zwischen Natur- und Geisteswissenschaften zu überwinden.

Der Literatur zum Konstruktivismus wurde ein eigenes Kapitel gewidmet. Es enthält einführende Erläuterungen zu ausgewählten Werken und ermöglicht damit eine gezielte Vertiefung der behandelten Themen.
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