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Einführung in die Medienwissenschaft
 
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Einführung in die Medienwissenschaft [Taschenbuch]

Knut Hickethier
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Broschiert EUR 24,95  
Taschenbuch, 2. Oktober 2003 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 394 Seiten
  • Verlag: Metzler (2. Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3476018822
  • ISBN-13: 978-3476018823
  • Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 15,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 322.086 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Knut Hickethier
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Dieses Buch führt den Leser durch alle medienwissenschaftlich relevanten Themen. Durch seine logische Gliederung kann es als Nachschlagewerk und durch die recht ausführliche Behandlung der einzelnen Themen auch als gehaltvolle Einführungsliteratur dienen. merz - medien und erziehung Mit diesem Band liefert der Hamburger Medienwissenschaftler eine thematisch und im Umfang erweiterte Ergänzung zu seiner etablierten "Einführung in die Film- und Fernsehanalyse". Medienwissenschaft "verständliche wie anspruchsvolle, gut lesbare Einführung" (lehrerbibliothek)

Kurzbeschreibung

Grundlagen der Medienwissenschaft übersichtlich dargestellt. Einführendes Lehrbuch Die "Einführung in die Medienwissenschaft" gibt umfassende Auskunft über das Fach, seine Begriffe, Modelle und Methoden und macht auch die Übergänge zu den Sprach- und Literaturwissenschaften sowie zur Soziologie und zur Kommunikationswissenschaft sichtbar. Einführende Übersichten beschreiben Film, Fernsehen, Radio und Internet. Informationen zu den Basiskategorien wie Medium, Kommunikation, Zeichen, Bild, Text, Dramaturgie, Genre und Programm bilden die Grundlage für die Darstellung umfassender Konzepte wie Mediendispositiv, Öffentlichkeit und Medienkultur. Die Kapitel zu den zentralen Arbeitsfeldern Medienanalyse, Mediengeschichte und Medientheorie runden das Lehrbuch ab.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Als Student der Medienkultur in Hamburg habe ich am Einführungsseminar von Herrn Hickethier teilgenommen und dort mit diesem Buch gearbeitet. Es bietet eine übersichtliche und gut strukturierte Einführung in das komplexe Thema der Medienwissenschaft. Grundlegende Begriffe und Fachtermini werden verständlich erklärt. Neben den Bereichen Radio, Fernsehen, Film und Internet gibt es auch Kapitel zur Medienanalyse, -theorie und Mediengeschichte. Für Studenten der Medienwissenschaften und Interessierte ist dieses Buch nur zu empfehlen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der Autor betrachtet die Medien aus unterschiedlichen Perspektiven und gibt mit diesem Werk einen Einblick in die verschiedenen Felder der Medienwissenschaft. Ziel ist es, Verständnis für diese Wissenschaft zu wecken und dabei nicht nur bestimmte Methoden und Gegenstände zu beschreiben und zu definieren, sondern auch das Eigenständige der Ansätze, der Konzeptionen und der Positionen der Medienwissenschaft hervorzuheben. Hickethier geht dabei von kleinen Einheiten (Begriffsdefinitionen) zu allgemeineren, umfassenderen Begriffen.

Die Medienwissenschaft soll dabei nicht aus ihrem Umfeld herausgelöst werden, sondern es soll ein Bezug zu den umgebenden Wissenschaften (Sprach-, Literatur-, Kultur- und Kommunikationswissenschaft) hergestellt werden. Hickethier beschäftigt sich vordergründig mit den technisch-apparativen Medien: Film, Fernsehen, Radio und Internet. Er geht u. a. auf deren Produktionsabläufe, deren Produkte und Rezeption ein. So stehen Filme, Fernseh-/Radiosendungen und Internetangebote im Mittelpunkt.

In der Einleitung (Teil 1) wird neben grundlegenden Definitionen von Wissenschaft und Medienwissenschaft ein Überblick über die Wissenschaften gegeben, in denen Medien ebenfalls zum Bestandteil werden (z. B. Sozial-, Politik- und Literaturwissenschaft oder auch Medienpädagogik). Auch findet eine Abgrenzung zwischen Medien- und Kommunikationswissenschaft statt.

Eine Erklärung der Grundbegriffe und Modelle findet der Leser im zweiten Teil. Dabei steht zu Beginn der Begriff Medien im Mittelpunkt, der über dessen Entwicklung, Dimension und Funktionen näher umschrieben wird. Hickethier bindet dabei bekannte Konzepte z. B. nach Harry Pross, Marshall Mc Luhan oder Gerhard Maletzke ein. Auch greift er in den Ausführungen über Kommunikation Modelle (z. B. use-and-gratification-approach) bekannter Wissenschaftlicher auf: stellt deren Entwicklung dar, kritisiert sie und prüft die heutige Gültigkeit. Zugrunde liegende und weiterführende Elemente der Kommunikation wie Zeichen, Bilder und Text beschreibt er mit ihren Eigenschaften und bringt sie in Zusammenhang zum Begriff Medien. Weiterführend wird dem Leser die heute existierende Inszenierungsgesellschaft näher gebracht und das Verständnis für Fiktionalität, aus dem Kulturaspekt heraus, erläutert.

Im dritten Teil stellt der Autor den Begriff "Mediendispositiv" vor. Er beschreibt, wie Menschen innerhalb einer Kultur verschiedene Medien wahrnehmen und geht unter dem Gesichtspunkt des Verhältnisses zwischen Technik und Mensch auf Kino, Fernsehen und Radio ein. Er umreißt, was die menschliche Wahrnehmung beeinträchtigt. Im weiteren Verlauf folgt eine Auseinandersetzung mit dem Begriff der "Öffentlichkeit" und dessen Definitionsveränderung (alt neu) durch die mediale Entwicklung (Veränderung von Raum und Zeit). Hier bindet der Autor abermals bekannte Wissenschaftler wie Jürgen Habermas und Gerhard Maletzke ein. Thematisiert wird weiter, welchen Einfluss Medien auf die kulturelle Entwicklung der Menschen nehmen: sie konstruieren Zeitgefühl, sie etablieren Zeichenhaftigkeit von Welterfahrung, sie steuern Aufmerksamkeit, formen Emotionalität, sortieren Wichtiges und Unwichtiges etc.

Übersichten über Film, Fernsehen, Radio und Computer/Internet findet der Leser im vierten Teil des Buches. Der Autor gibt einen Abriss über die geschichtlichen Entwicklung der Medien und stellt weitere Aspekte wie z. B. Organisation der Unternehmen, Finanzierung, Produkti-onsabläufe, Vertrieb, Produkte, Formen und Formate und mögliche Förderungen vor.

Im fünften und letzten Teil widmet sich Hickethier dem wissenschaftlichen Feld und unterteilt hier in die Bereiche Medienanalyse, Mediengeschichte und Medientheorie. Er beschreibt, dass sich alle drei Felder gegenseitig beeinflussen und bezwecken. Diese Dreieinigkeit von Medienanalyse, Medientheorie und Mediengeschichte stellt als Konstruktion zwangsläufig ein Idealmodell dar. Der Autor stellt u. a. verschiedene Analysekonzepte vor und verdeutlicht verschiedene Darstellungsweisen der Mediengeschichte (z. B. als Institutionsgeschichte, Technikgeschichte, Programm- und Produktgeschichte, Rezeptionsgeschichte).

Neben Grundlagen und Definitionen wird dem Leser aufgezeigt, wie Medien funktionieren, wie sie arbeiten, wie sie wirken. Dabei stehen Film/Fernsehen und Radio im Vordergrund. Vernachlässigt wird das Vorstellen verschiedener Medientheorien, die jedoch im Buch teilweise herangezogen werden, um Veränderungen und Weiterentwicklungen aufzuzeigen. Leser, die mit diesen Theorien noch nicht vertraut sind, können diese ohne Vorwissen schwer einordnen. Das Kapitel "Internet" berücksichtigt keine aktuellen Entwicklungen, z. B. die mögliche Interaktivität des Users (Web 2.0-Idee, Eingreifen des Users in die Inhalte und die Struktur). Insgesamt liefert dieses Werk einen umfassenden Überblick in die Felder der Medienwissenschaft und zeigt, aus welchen Bestandteilen sich diese zusammensetzt, wie sie sich zu anderen Wissenschaften abgrenzt und auch mit ihnen verbunden ist. Dies gelingt dem Autor vor allem über die Definition unterschiedlicher medienrelevanter Begriffe.

Das Werk ist nicht hierarchisch aufgebaut, sondern die Kapitel reihen sich eher in Form eines Netzwerkes aneinander. Die zentralen Aspekte der Medienwissenschaft werden so nicht chronologisch, aber strukturiert dargestellt. Daher kann dieses Buch auch als Nachschlagewerk verwendet werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Zurecht bemerkt Knut Hickethier bereits im Vorwort die zunehmende Breite, Spezifizierung und Bedeutung der Medien in Kultur und Gesellschaft und die damit einhergehende Unübersichtlichkeit des Feldes der Medien und des Redens über die Medien. Es bedarf einer Orientierung und einer Übersicht.

Hierbei setzt Hickethier einerseits das Ziel, nicht nur die Medien in ihrer Vielfalt darzustellen, sondern auch das Feld der Medienwissenschaft selbst einerseits zu definieren, darzustellen und andererseits abzugrenzen gegen eng verwandte Wissenschaftszweige wie z.B. die Kommunikationswissenschaft. Zudem setzt er, daran anschließend, das Ziel, dann aber auch die interdisziplinären Züge der Medienwissenschaft herauszuarbeiten.
Eigenständigkeit in Verbundenheit könnte somit das Motto seiner Betrachtungen sein. Ausgehend von einem text- und kulturwissenschaftlichen Konzept erweitern die Betrachtungen der Produktion von Medien und deren Rezeption die Darstellung. Hierbei setzt Hickethier in der Struktur des Buches auf einen vernetzten Aufbau, der Beleuchtung der Themata aus verschiedenen Perspektiven, so dass, je nach Interessenschwerpunkten, jeweilige Kapitel als Einstieg in das Buch zugrunde gelegt werden können.

In fünf Hauptteile gliedert sich das Buch im Folgendem. Einleitung und die Darstellung von Grundbegriffen und Methoden bilden den Einstieg und stecken das Feld der Modelle ab. Kommunikation, Zeichen und Symbole, Bild, Text, darstellende Medienumsetzung, Produktion und Rezeption werden ausführlich, intensiv und, für eine Einführung in das Thema, durchaus breit diskutiert. Nicht umsonst machen die ersten beiden Teile räumlich fast die Hälfte des Buches aus.

Im dritten Teil wendet sich Hickethier den Medienkonzepten zu. Zentraler Begriff hier ist der des Dispositivs als Ordnungsmerkmal für die Betrachtung der Medien. Dispositiv meint eine gesellschaftliche Konstruktion, die regelt, wie etwas wahrgenommen wird. In der Praxis ist das Dispositiv somit ein netzhaftes Zusammenwirken verschiedener Ebenen, welches letztlich regelt, was gesellschaftlich als 'normal' gilt. Dies wendet Hickethier eindrucksvoll auf die konkreten Medien an, indem er u.a. aufzeigt, wie am Beispiel des Kinos fiktionale Realität beim Zuschauer (für eine Weile) als tatsächliche Realität wahrgenommen wird und wieweit somit Medien ebenfalls als Dispositive realitätsbildend sind. Auch sein Blick einige Zeit später auf den Kulturbebgriff und die Wechselwirkungen zwischen Kultur und Medien (Medien sind 'Kulturagenturen') ist in Form und Zielrichtung fundiert argumentiert und zeigt auf, wie wichtig die wissenschaftliche Reflektion gesellschaftlicher Medienrealität für die sich weiter entwickelnde Rolle der Medien in der Zukunft ist.

Eine breite Übersicht über gängige (Radio, Fernsehen, Film, Internet) Medien im vierten Hauptteil des Buches bereitet den abschließenden Teil der rein wissenschaftlichen Betrachtung mit vor. Medienanalyse, Mediengeschichte und Medientheorie sind hier die Eckpfeiler der vertiefenden Diskussion.

Aufgrund des zugrunde liegenden technisch orientierten Medienbegriffs tauchen, das fällt auf, Buch und Printmedien nicht in gesonderter Darstellung auf, die textualen Darstellungsformen werden überwiegend in ihrer Rezeption durch technische Massenmedien dargestellt und eingebunden. Durch den Ansatz des Buches verständlich, dennoch ein stückweit bedauerlich.

Ansonsten aber lässt das Buch an dargestellter Breite und notwendiger Vertiefung im Sinne einer Einführung keine Wünsche offen. Ein bestens geeignetes Lehrbuch, das seine Stärken nicht zuletzt in der klaren Abgrenzung der Medienwissenschaft einerseits und andererseits in der dann selbstbewussten interdisziplinären Verflechtung derselben hat. Eine weitere Stärke ist der netzorientierte Aufbau des Buches, der ein Schwerpunkt orientiertes Arbeiten erleichtert. Hierzu gehört auch, das die vielfältigen Literaturhinweise zur Vertiefung den einzelnen Kapitel zugeordnet sind.
Für den interessierten Laien ist das Buch nur bedingt geeignet. In Sprache und Darstellung bedarf das Buch einer wissenschaftlich orientierten Einarbeitung. Für die wissenschaftliche Arbeit aber bildet das Buch eine gute Grundlegung und vielfache Türen zur weiteren Erarbeitung der Themen.
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