Dietrich Kerlen legt eine interessante und gut lesbare Einführung in die Medienkunde vor. In den ersten beiden Kapiteln werden wichtige Begriffe der Funktionen der Medien in Antike und Mittelalter herausgearbeitet. Plausibel zieht der Autor diese Begriffe anschließend auch für die Beschreibung der modernen Massenmedien heran. Sie sind hilfreich, die Fakten der stoffreichen Medienentwicklung nicht nur aufzulisten, sondern miteinander in Beziehung zu setzen. Die abwechselungsreiche und flüssige Sprache machen das Lesen angenehm. Gut informierte Leser aus der Medienbranche dürfen keine sensationellen Neuigkeiten erwarten - Kerlen schrieb gut, was er schreiben wollte: eine Einführung in die Medienkunde.