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Einführung in die Medienethik
 
 
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Einführung in die Medienethik [Sondereinband]

Rainer Leschke
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Sondereinband: 385 Seiten
  • Verlag: UTB, Stuttgart (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3825222500
  • ISBN-13: 978-3825222505
  • Größe und/oder Gewicht: 18,7 x 11,9 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 621.393 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Rainer Leschke studierte Germanistik und Philosophie in Bochum und promovierte mit einer Arbeit über das Verhältnis von Hermeneutik und Poststrukturalismus. Seit 1990 wissenschaftlicher Koordinator des Medienstudienganges der Universität Siegen. Habilitation. Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten und Publikationen zu Fragen der Theorie der Geisteswissenschaften, der Medientheorie, der Medienanalyse und der Medienethik.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Im ersten Teil eine erfrischende Auseinandersetzung mit allem, was der Buchmarkt zum Thema Medienethik bietet. Rainer Leschke dekonstruiert sie alle, fein säuberlich mit scharfem Verstand und unterhaltend ironischem Unterton.
Im zweiten Teil entwirft er kompromisslos die Idee einer metaethischen Wende, die jeden, der sie versteht, zum nachdenken anregen sollte.
Allerdings geht aufgrund des manchmal schon parodistisch wirkenden "wissenschaftlichen" Stils die Anschlussfähigkeit für nicht philosophisch Vorgebildete verloren. Den Namen "Einführung" trägt das Werk keinesfalls zurecht.
Aber: Lesen lohnt sich, verstehen lohnt sich. Es kann nicht alles vorpüriert sein, was man isst.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Methaethik als Alternative 25. Januar 2002
Das Buch ist in verschiedene Teile gegliedert, wobei in den ersten zwei Teilen allgemeine ethische Theorien sowie spezifisch medienethische Theorien analysiert und vor allen Dingen kritisiert werden.
Aufgrund der Darlegung von großen Mängeln und Inkonsistenzen dieser Theorien und der guten Bloßstellung des durch Regelungsinstitutionen wie Presse- oder Werberat oder FSK geführten medienethischen Diskurses als pure Selbstlegitimationsstrategie, schlägt der Autor den Übergang zur Methaethik vor, die sich u.a. auf die Analyse beschränkt und zur Vermeidung von Inkonsistenzen und Fehlern das präskriptive Potential gängiger Theorien aussen vorläßt.
Auf Grundlage dieser Metaethik werden in den folgenden Kapiteln die Normativität von medialen Formen, die medienethische Wertigkeit einzelner Genres sowie die in medialen Produkten ständig vollzogene und auch vielerorts diskutierte Darstellung von Gewalt analysiert.

Ein gutes Buch, dessen Status als Einführung vielleicht zu diskutieren und dessen enorm verwissenschaftlichtes Vokabular zu kritisieren wäre, denn man braucht schon die ersten 30 Seiten und ein Fremdwörterbuch, um durchzusteigen, was sich aber im weiteren Verlauf lohnend auszahlt.
Die Diskussion und Kritik der diversen Theorien im ersten Teil sind schwer einzuschätzen, wenn man all diese nicht original gelesen hat.

Unbedingt empfehlenswert und als Höhepunkt zu bezeichnen sind hingegen die metaethischen Analysen in den folgenden Kapiteln, die so manche unter dem Banner der Ethik agierende Institution entlarven und die Funktionsweise und uns allen so bekannte Struktur von (Hollywood)Filmen hervorragend erläutern.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Thema verfehlt 8. Mai 2011
Von opac
Von einer Einführung dürfen gewisse pädagogische und didaktische Rücksichtnahmen auf die geneigten Leser/innen erwartet werden. Ein Buch, dessen Terminologie in direktem Verhältnis zur Verschleierung jener Inhalte beiträgt, die - dem Titel nach - das Buch zu erhellen den Anspruch zumindest im Titel führt. Ein Beispiel (p. 289): "Die strukturelle Ambivalenz des Transfers von der Fiktion in die soziale Pragmatik hat so in Hinsicht der normativen Validität so etwas wie einen dämpfenden Effekt. Das normative Risiko nimmt also mit dem Realitätsanspruch und der dadurch erzeugten Nähe zur Zielgruppe zu." - Alles klar.
Dieses Buch ist als Einführung auch deshalb ungeeignet, weil sein Ende jenen Punkt markiert, mit dem es zu beginnen hätte. Zumindest wenn der Autor mit seiner Einschätzung Recht hat, dass die in diesem Buch angesprochenen Probleme ein "ebenso weites wie bislang unbetretenes theoretisches Feld" markieren "dass die Medienethik sich zu eigen machen sollte" (p. 374) Der Sinn einer Einführung wäre es gewesen, den Lesern eine Hilfestellung zu bieten, dieses unbetretenes Land zu betreten, nicht aber, auf das Betreten eines bislang Unbetretenen vorzubereiten. Metareflexiver Luxus mag eine Tugend sein, aber nicht unter dem Titel einer "Einführung".
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