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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gutes Grundlagenwerk,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Einführung in die Geldtheorie (Broschiert)
Das Buch ist, was der Titel verheißt. Eine Einführung in die Geldtheorie. Dafür aber eine sehr gelungene, geschrieben von Otmar Issing, welcher einer der Direktoren der Europäischen Zentralbank ist. Leider ist in die von mir gelesene 11. und bisher letzte Auflage noch nicht das Eurowährungssystem eingeflossen. Die Geldmengenabgrenzung sind noch auf die alten Geldmengen eingestellt, die Verbesserung wird in der nächsten Auflage eingebracht. Dies ist jedoch nur von geringer Bedeutung da die meisten geldtheoretischen Ansätze unabhängig vom Währungssystem sind. In dem Buch werden als erstes die Grundbegriffe der Geldtheorie erklärt. Besonders lobenswert ist, das am Ende eines jeden Kapitels sich ein sehr umfangreiches Literaturverzeichnis für weitergehendes Studium befindet. Auch auf dem Niveau des behandelten Stoffes ist dieses Buch sehr gut für das grundlegende Studium geeignet und animiert zu tiefergründigen Recherchen. Gefolgt auf die Einführung werden in gesonderten Kapiteln die Geldangebots und Geldnachfragetheorien besprochen. Issing geht hier auf die Keynesianischen Theorien genauso wie auf die monetaristische ein; bietet somit einen breiten Einstig in den Stoff, in dem der Lesende selbst die Vor und Nachteile beider Erklärungsansätze an verschiedenen Beispielen erkennen kann. Das Buch besteht noch aus zwei grundsätzlichen Kapiteln zur Inflations und zur Zinstheorie, welche die oben genannten Vorteile auch aufweisen. Zusammenfassen kann ich sagen, daß dieses Buch ein sehr guter Einstieg in die Geldtheorie ist und besonders für Grundvorlesungen gut genutzt werden kann. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Aktuelle Einführung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Einführung in die Geldtheorie (Broschiert)
Dieses Buch bietet eine Einführung in die Geldtheorie (mit Ausnahme des Außenhandels wie Zahlungsbilanzen und Wechselkurse). Man erfährt u. a. etwas über Geldangebot- und Nachfrage, Zinsen (inkl. Wicksell), Liquidität und den Zusammenhang zwischen Geldpolitik und Konjunktur. Das schließt die bekannten IS/LM-Kurven und die Phillipskurve sowie das Taylor-Prinzip ein. Inflation und Deflation werden mangels einer allgemein anerkannten Definition an Hand des Keynesianischen Kreuzes (inflatorische / deflatorische Lücke) erläutert. Euro und EZB werden in der 14. Auflage berücksichtigt.Wie man sieht, gibt es mehrere Theorien über den Transmissionsmechanismus (Wirkung der Geldpolitik) und über relative Preise. Der Autor erkennt, dass Preisschwankungen bei den Erzeugern größer sind als beim Verbraucher und zeigt die Auswirkungen der Inflation auf die relativen Preise der Branchen und auf die intertemporale Allokation (Investition oder Konsum) auf. Es gibt demnach keine anerkannte Theorie, warum die Inflation fast immer positiv ist. Das Preisniveau lässt sich grundsätzlich nicht genau bestimmen, weil Preisindizes problematisch sind. Am Ende tritt der Autor für eine niedrige Inflation ein. Null-Inflation sei zwar wünschenswert, erschwere aber der Zentralbank während einer Rezession die Arbeit. Der Autor benutzt stets aktuelle Literatur, außer im Einführungskapitel (weil die ältere Literatur Wesen und Geschichte des Geldes besser beschreibe). Leider wird das Standardwerk nicht benutzt. Mises: "Theorie des Geldes und der Umlaufmittel" zeigt den Zusammenhang zwischen Mikro- und Makroökonomie genau auf: - Inflation breitet sich in Wellen aus und ändert so nach und nach alle relativen Preise (Cantillon-Effekt); deshalb steigt bei den Erstbeziehern des zusätzlichen Geldes die Kaufkraft (Nachfrage) und bei den Letztbeziehern steigt nur das Preisniveau - die Zinspolitik erzeugt analog zur Zinstheorie von Wicksell die Konjunkturzyklen, indem sie zu nicht nachhaltigen Investitionen animiert (die Erzeugerpreise sind mehr vom Zins abhängig und schwanken deshalb stärker) - Geldpolitik ist nicht ratsam, da man weder das Preisniveau noch das Wirtschaftswachstum prognostizieren kann Bis auf die genannten Punkte hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es enthält alles, was man für einen Einführungskurs zur Geldtheorie wissen möchte. Deshalb kann ich es jedem Studenten empfehlen (zumal es preisgünstig ist). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Jetzt weiß ich, was Geld ist,
Von Samya Daleh (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Einführung in die Geldtheorie (Taschenbuch)
Hier findet man das Wichtigste zum Thema Finanztheorie, angefangen bei der Definition von Geld (nicht so einfach, wie man denkt), dessen Funktion, Zinsen, Inflation und die Rolle der Banken. Es ist eine Einführung in sämtliche Bereiche, trotzdem ein angemessener Umfang und gut verständlich erklärt, wenn auch das Thema immer etwas trocken ist.
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