Die Reihe "Einführung Philosophie" der WBG Darmstadt zeichnet sich durch ein einheitliches, klares Konzept aus. Dazu gehören kapitelweise Zusammenfassungen, Literaturhinweise, Übungen und Fragen, sowie Randstichwörter. All dies machen sie zu Einarbeitungs- und Nachschlagwerken.
Diese übersichtliche, leserfreundliche Strukturierung liegt auch dem vorliegenden Band zur Erkenntnistheorie zugrunde.
Schon die Einleitung profitiert von der didaktischen Herangehensweise. Der Autor stellt die zwei Grundfragen der Erkenntnistheorie und ordnet die philosophische Erkenntnistheorie in den Kanon der Wissenschaften ein.
Die zwei Grundfragen der Erkenntnistheorie
'- Was können wir wissen?
'- Was ist Wissen? geben die Richtschnur für das gesamte Buch. Diese Konzentration auf die beiden Grundfragen bedeutet keine Verengung für den Lesenden. Das Ziel, dem Leser einen systematischen Überblick der Probleme und Positionen der heutigen Erkenntnistheorie zu geben, und die Zusammenhänge der einzelnen Probleme und Positionen zu zeigen, wird voll erfüllt.
In "Einführung in die Erkenntnistheorie" treffen sich die umfassende Sachkenntnis des Autors, die durch umfangreiche Lehrtätigkeit studentenfest gezurrt wurde, mit einem didaktisch hervorragenden Reihenkonzept. Der ernsthafte Leser erhält einen umfassenden Einblick in den neuesten Diskussionsstand und kann nun '' so eine Vertiefung gewünscht ist '- in einzelne Positionen gut gerüstet einsteigen. Von einer Einführung darf man keine Spezialmonografie erwarten.
Als Antwort auf die Frage: "'Welches Einführungsbuch in die Erkenntnistheorie kaufe ich?" muss dieses Buch ganz weit oben stehen.