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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Keine Einführung den Konstruktivismus, sondern eine gute Einführung in das Denken der fünf Autoren, die sich hier vorstellen..., 28. März 2008
Zur Einführung in den Konstruktivismus kann ich mir deutlich bessere Werke vorstellen als dieses Buch. Dazu gehören etwa:
"Der Baum der Erkenntnis" von Humberto Maturana und Francisco Varela
"Die Gewissheit der Ungewissheit"(Interviews mit den Vätern und bekanntesten Vertretern des Konstruktivismus)
"Carl Auer: Geist oder Ghost"(Carl Auer ist der Namensgeber des Carl-Auer-Verlags. In diesem Band werden seine Begegnungen mit großen Vertretern der Kurztherapie und des Konstruktivismus geschildert.)
Die "Einführung in den Konstruktivismus" ist für mich viel mehr ein Buch, das einen Einblick in das Denken der fünf Autoren zeigt, da alle Artikel für die jeweiligen Autoren typische Artikel darstellen. Nach dem Lesen des Buchs kann der Leser entscheiden, mit welchem der 5 Autoren er sich näher beschäftigen will.
Das Buch ist sicher eine gute Entscheidungshilfe, bevor man sich gleich für Ernst von Glasersfelds "Radikaler Konstruktivismus", Heinz von Försterss "Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners", Siegfried J. Schmidts "Abschied vom Konstruktivismus" oder Paul Watzlawicks Werke entscheidet. Ich kenne alle 5 Autoren und ihre Arbeiten und würde sagen, dass jeder in "Einführung in den Konstruktivismus" eine für ihn typische Arbeit abgibt.
Und einen solchen Preis ist ein solch guter Überblick sicher wert. So gefallen mir(wie schon meinen Vorrezensenten) die Arbeiten von Siegfried J. Schmidt und Peter M. Hejl so garnicht. Etwas besser als die vorliegende "Einführung in den Konstruktivismus" gefiel mir jedoch "Die Gewissheit der Ungewissheit" von Bernhard Pörksen, in dem Interviews mit allen wesentlichen Vertretern des Konstruktivismus abgedruckt wurden und die Lebensläufe der jeweiligen Persönlichkeiten diesen vorhergingen. Wer sich wirklich für den Konstruktivismus interressiert, sollte sich gleich für das Buch von Bernhard Pörksen entscheiden und kann auf die "Einführung in den Konstruktivismus" verzichten. Nur wer sich noch garnichts unter dem Konstruktivismus vorstellen kann(und weniger Geld ausgeben will), sollte sich für das vorliegende Buch entscheiden und bekommt darin auch einen gelungenen ersten Überblick. In der "Gewissheit der Ungewissheit" kommen auch viel mehr Persönlichkeiten zu Wort, als im vorliegenden Buch: Humberto Maturana, Francisco Varela, Gerhard Roth und Helm Stierlin.
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine gelungene Einführung in den Konstruktivismus, 9. Juli 2003
Der Titel macht seinem Namen alle Ehre. Da in diesem Buch mehrere Autoren zu Wort kommen, werden dem Leser ganz unterschiedliche Perspektiven dieser Theorie dargelegt. Besonders der erste Beitrag - von Ernst von Glasersfeld - ist sehr gelungen. Das Buch hat mich zu einem treuen Anhänger des Konstruktivismus gemacht. Es ist übrigens auch ein schönes Geschenk an all diejenigen, die meinen genau zu wissen, wie die Welt funktioniert ;-)
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Zu empfehlen mit leichten Einschränkungen, 25. Oktober 2004
Innerhalb der Epistemologie nimmt konstruktivistisches Gedankengut eine dominierende Rolle ein. Auch interdisziplinär sind konstruktivistische Ansätze (beispielsweise in der Psychologie oder den Neurowissenschaften) tonangebend. Was das Buch betrifft, so trägt es den Titel "*Einführung* in den Konstruktivismus" vielleicht ein wenig zu unrecht, denn die in diesem Werk festgehaltene Vortragsreihe führt zwar in das Thema ein - es als Einführung im klassischen Sinne zu bezeichnen, ist aber über's Ziel hinaus geschossen. Lesenswert sind die ersten drei Beiträge von Ernst von Glaserfeld, Heinz von Foerster und Paul Watzlawick. Die beiden anderen Beiträge muß man nicht wirklich gelesen haben, zumal mir konstruktivistische Sozial- oder Literaturwissenschaften als unpraktische Beschreibungsmöglichkeiten erscheinen. Allgemein ist allen vertretenen Autoren, dass sie ihre Ansichten zwar glaubhaft vermitteln, sich aber mit ihrer Argumentation notorisch auf dünnes Eis begeben. Das tut weder Werk noch Autoren einen Abbruch, jedoch hätte hier ein konsequentes zuende-denken manche unschärfe vermieden. Es kann aber auch sein, und das glaube ich sogar eher, dass die Autoren nicht explizit hinwiesen, wenn sie aus pragmatischen Gründen die Betrachtungsebene wechselten und mit Erkenntnissen argumentierten, die ein Konstruktivist eigentlich bestreiten müsste. Wegen der Abstriche nur vier Sterne. Insgesamt eine schöne, unkonventionelle Einführung, die aus jedem naiven Realisten einen eingefleischten Konstruktivisten machen sollte ;-)
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