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Einführung in die Emotionspsychologie. Band 2: Evolutionspsychologische Emotionstheorie: Evolutionspsychologische Emotionstheorien: BD 2
 
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Einführung in die Emotionspsychologie. Band 2: Evolutionspsychologische Emotionstheorie: Evolutionspsychologische Emotionstheorien: BD 2 [Taschenbuch]

Wulf-Uwe Meyer , Achim Schützwohl , Rainer Reisenzein
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Eine überraschte Person", schrieb Charles Darwin 1872, "erhebt oft die geöffnete Hand hoch über den Kopf oder mit abgewinkelten Armen nur bis zur Höhe des Gesichts. Die geöffneten Handflächen sind zu derjenigen Person hingekehrt, die das Gefühl verursacht, und die ausgestreckten Finger sind gespreizt." Darwin, der große Evolutionsbiologe, war ein genauer Beobachter. Mit Akribie machte er sich in seinem Werk The Expressions of the Emotions in Man and Animals daran, die Emotionen "Überraschung", "Freude" und "Trauer" zu beschreiben und er stellte eine bis heute gültige These auf: Emotionen werden von (fast) allen Menschen richtig gedeutet, ganz gleich wie alt sie sind und welcher Kultur sie entstammen.

Im zweiten Band ihres Lehrbuches Einführung in die Emotionspsychologie widmen die Autoren Wulf-Uwe Meyer, Achim Schützwohl und Rainer Reisenzein der Darwin'schen Emotionstheorie ein sehr umfangreiches Kapitel. Indem sie die historische Dimension der Emotionsforschung offen legen, gelingt ihnen zweierlei: Zum einen wird deutlich, wie "fortschrittlich" und zutreffend die frühen Emotionstheorien bereits waren; zum anderen wird der kardinale Unterschied zwischen der Emotionsforschung im 19. Jahrhundert und heute deutlich. Während Emotionen früher als Instinkthandlungen angesehen wurden, unterscheidet man heute zwischen primären Emotionen und sekundären Emotionen, die sich durch ein unterschiedliches Maß an Komplexität unterscheiden: Stolz etwa ist eine sekundäre Emotion, die sich aus einer Mischung der Primär-Emotionen Freude und Ärger ergibt. Stolz ist keine Instinkthandlung, sondern eine stark durch gedankliche Überlegungen beeinflusste Operation.

Anhand vieler Fallbeispiele und experimenteller Befunde weisen die Autoren nach, wie stark kognitive und emotionale Abläufe miteinander interagieren. Das Buch ist anschaulich geschrieben und sowohl für Laien als auch für Fachkundige aufschlussreich. --Nikolas Westerhoff

Pressestimmen

"Das Autorenteam hat sich die Aufgabe gestellt, eine theoriezentrierte Einführung in dieses Fachgebiet vorzulegen. In relativ knapper, durchweg systematischer Form wird dieses Vorhaben unter Beiziehung verschiedenster empirischer Studien und Befunde in vorbildlicher Weise in die Tat umgesetzt." (Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie)

Kurzbeschreibung

Im vorliegenden zweiten Band des insgesamt dreib„ndigen Standardwerks werden evolutionspsychologische Emotionstheorien dargestellt (Darwin und die Folgen, William McDougall, Robert Plutchik, moderne Evolution„re Psychologie).
Im ersten Band wurden die klassisch-behavioristische Theorie, die Theorie von William James und neo-jamesianische Theorien sowie kognitiv-physiologische Theorien der Emotion behandelt. Im vorliegenden zweiten Band werden evolutionspsychologische Emotionstheorien dargestellt (Darwin und die Folgen, William McDougall, Robert Plutchik, moderne Evolution„re Psychologie). Der (ebenfalls bereits erschienene) dritte Band ist den kognitiven Emotionstheorien gewidmet. Dieser Titel ist Teil des zweib„ndigen Werkes, das eine theoriezentrierte Einfhrung in die Emotionspsychologie bietet. Im ersten Band werden drei Klassen von Emotionstheorien behandelt: die klassisch-behavioristische Theorie, kognitiv-physiologische Theorien sowie die attributionale Theorie der Emotionen. Im zweiten Band werden kognitive und evaluationspsychologische Emotionstheorien dargestellt. In jedem Kapitel stellen die Autoren historische Bezge her, indem sie die Vorl„ufer der behandelten Theorien beschreiben. Der zweite Band enth„lt zudem das Sachregister fr beide B„nde.
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