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Einer muss der Chef sein: So werden Sie die Führungskraft, die Ihr Team braucht
 
 
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Einer muss der Chef sein: So werden Sie die Führungskraft, die Ihr Team braucht [Gebundene Ausgabe]

Bruce Tulgan
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Redline Verlag (August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868810412
  • ISBN-13: 978-3868810417
  • Originaltitel: It's ok to be the boss
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 368.701 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Bruce Tulgan
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Manager leiden unter einer Doppel- wenn nicht sogar Dreifachbelastung. Einerseits haben sie ihren eigenen Job zu erledigen, andererseits sollen sie führen und ihren Mitarbeitern den Rücken freihalten. In vielen Fällen kommt eine persönliche Komponente hinzu: Man kennt die privaten Probleme seiner Angestellten und versucht, auch darauf noch Rücksicht zu nehmen. Bruce Tulgan weiß aus seiner täglichen Berufspraxis, dass viele Führungskräfte damit überfordert sind, diese drei Rollen zu übernehmen. Dann jedoch die Zügel schleifen zu lassen und die Mitarbeiter mit einer Laisser-faire-Einstellung im Stich zu lassen, ist grundlegend falsch. Dieses Vorgehen kann nur im Chaos enden. Tulgans Ansätze zeigen Managern, wie sie all diese Verhaltensanforderungen unter einen Hut bringen - auch wenn das manchmal heißt, mit der Faust auf den Tisch zu schlagen. Denn: Einer muss der Chef sein. Und wenn möglich, ein guter.

Über den Autor

Bruce Tulgan ist Gründer der Management-Beratung Rainmaker-Thinking, Inc. In dieser Funktion berät er weltweit Führungskräfte und bildet als Trainer die Führungsqualitäten seiner Kunden aus. Auch als Seminarleiter und Referent zu diesen Themen ist er weltweit gefragt. Außerdem ist er erfolgreicher Buchautor und schreibt für diverse Zeitungen, darunter die New York Times, USA Today und der Harvard Business Review. Er lebt mit seiner Frau in New Haven, Connecticut und Portland, Oregon.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zwiespältig 9. Dezember 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist nicht ganz so provokativ wie der Titel klingt. Bruce Tulgan geht's nicht um blinde Hierarchie und Gorilla-Posing, sondern darum, dass die meisten Manager ihren Job nicht machen und die Menschen nicht managen. Insofern ist der Intention durchaus zuzustimmen.

Auch eine Menge Details, wie z.B. dass Manager häufiger mit ihren Mitarbeitern reden sollten, Tools wie eine Management-Landkarte etc. kann man übernehmen. Dennoch überzeugt mich das Buch nicht. Der Hintergrund ist einfach, dass das Modell von der klassischen Zweiteilung ausgeht: Der Manager denkt und der Mitarbeiter tut das, was der Manager vorgedacht hat.

Das mag eine hervorragende Management-Methode in Unternehmen sein, die in sich einfach strukturiert und wenig veränderlich sind. Aber mal abgesehen davon, dass es solche Unternehmen kaum mehr gibt, wer würde ein solches Unternehmen freiwillig managen wollen?

Tulgans Methode gerät an vielen Punkten an ihre Grenzen. Z.B. wenn er empfiehlt, klare, eindeutige Ziele an die Mitarbeiter zu stellen. In vielen Projekten besteht jedoch die schwierigste Aufgabe überhaupt erst darin, das Ziel zu definieren. Ja, die Art der Zieldefinition ist die eigentliche kreative Leistung. Ein Manager wird durch eine solche Forderung systematisch überfordert.

Gleiches gilt für die Forderung, dass der Manager seine Mitarbeiter inhaltlich anleiten soll. Das setzt voraus, dass er die bessere Fachkraft ist. Das mag für einen Verkaufsleiter, der früher selbst verkauft hat, noch angehen, aber wie bitte soll das für ein interdisziplinäres Team funktionieren oder in Bereichen, die einem rapiden Wandel unterliegen? Wenn der Manager managt, dann kann er sich nicht zugleich ausreichend fachlich weiterbilden. Auch dies führt zu einer systematischen Überforderung der Manager.

Schließlich taucht - wie in fast allen Führungsbüchern - der Kunde überhaupt nicht auf. Statt die Dreiecks-Beziehung zu sehen, wird so getan, als sei das nur eine Zweierkiste. Tulgan schlägt dann vor, dass sich der Manager wie ein Kunde verhalten soll, dass er eng kontrollieren und führen soll usw. Die Konsequenz davon: Der Mitarbeiter wird sich noch stärker am Manager orientieren statt am Kunden. Er wird mehr mit dem Manager sprechen als mit dem Kunden. Er wird glauben, dass er sein Geld und seine Arbeitsaufträge vom Manager bekommt und nicht vom Kunden. Und er wird bei Problemen den Manager verantwortlich machen und nicht eine problematische oder fehlende Kommunikation mit dem Kunden. Dies führt letztlich zu einer völligen Fehlorientierung und erzeugt eine gigantische Menge an Problemen, die man nicht hätte, würde der Mitarbeiter sich vor allem am Kunden ausrichten. Richtiges Management ist, dafür zu sorgen, dass sich Mitarbeiter an der Zielgruppe und am Kunden ausrichten - und dazu muss der Manager halt auch aus dem Weg gehen.

Trotzdem glaube ich, dass das Buch bei vielen gut ankommen wird: Es bedient den Wunsch nach einer einfacheren Welt. Und die eine oder andere Maßnahme wird durchaus zu Erfolgen führen. Aber das ganze theoretische Setting dahinter ist halt völlig veraltet und verursacht mehr Probleme als es löst.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Allen Chefs und Chefinnen, die Drohungen und subtile oder gar offene Einschüchterungen, Schreien, Keifen, beleidigtes oder sogar beleidigendes Verhalten für echte Führungsqualitäten halten (aber immerhin soviel Grips haben, irgendwie doch an der Wirksamkeit ihrer Methoden zu zweifeln) sei dieser Ratgeber dringend empfohlen. Und auch all jenen Chefinnen und Chefs, die einfach einsehen, dass in ihrem Team nicht alles zum Besten bestellt ist. UND auch an solche, die schlicht wissen: Nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte. -

Was kann dieses Buch? Es erklärt ausführlich und mit bestechender Kompetenz, was Führungsstärke eigentlich bedeutet und aus welchen Elementen sie sich zusammensetzt. Es zeigt, dass es keinen Sinn macht, Mitarbeiter mit üblen Launen und unberechenbarem Handeln zu malträtieren. Es zeigt auch, wie Chefinnen und solche, die sich diesen Namen wirklich verdienen möchten, überlegt und souverän handeln müssen und wie eine solche Angemessenheit des Tuns erreicht werden kann. "Heraus aus der Mittelmäßigkeit des Managements" heißt die Devise, und der Anspruch dieses Buchs, in Sachen Managementkompetenz gut zu schulen, wird in jeder Hinsicht eingelöst.
Die richtigen Führungsaspekte wie Anleitung, Lob, Belohnung, aber auch (Re-)Aktionen wie angemessene Sanktionen bei Fehlverhalten jedweder Art werden hier nicht nur aufgezählt und hinsichtlich ihrer Relevanz für ein gutes Arbeitsklima und effektives Handeln untersucht. Stattdessen wird darüber hinaus ein Prozess der Selbstreflexion eingeleitet. Der Autor beschreibt ganz konkret, wie sich eingefahrene Verhaltensweisen und der eigene Führungsstil überprüfen und verändern lassen. Mit viel (auch psychologischem) Geschick kann auf Grundlage der hier vorgestellten Überlegungen das richtige Verhalten bei Mitarbeitergesprächen und Konferenzen erlernt werden.

Die Position des Chefs definiert Bruce Tulgan als die eines Menschen, der für ein konstruktives Miteinander ohne lähmende Angst sorgt. Auch hilft er dabei, sich von Vorstellungen zu verabschieden, echte (manchmal auch hart scheinende) Führungsstärke werde als verletzendes Verhalten empfunden und mache unbeliebt. Vielmehr, das macht dieser Ratgeber klar, kann eben auch zu "weiches" Verhalten, verunsichern und zu Frustration von Chef und Mitarbeitern gleichermaßen führen. Solche Einsichten überraschen manchmal, sind damit aber umso hilf- und lehrreicher. Die goldene Mitte zwischen sinnlosem Autoritätsgebaren und ängstlicher Zurückhaltung zu finden, dabei aber immer auch das eigene Wohl und das der Mitarbeiter und des Unternehmens im Ganzen im Blick zu behalten, das ist das erklärte Ziel. Mit den hier aufgestellten Managementregeln kann man seine Führungsrolle und seinen Führungsstil selbst überprüfen. Mumm, Disziplin und Selbstmanagement sind dabei die wichtigsten Stichworte, die als Voraussetzungen für effektives Management hier unterstützt und geschult werden. Es leuchtet direkt ein, dass die hier beschriebene Entscheidungsstärke gepaart mit Fairness und dem ehrlichen Blick auf sich und andere viel mit effektivem Management zu tun hat. Wohl dem/der, der/die sich an diesem Ratgeber selbst überprüfen kann.

Zusammengefasst gilt für "Einer muss der Chef sein" (und zwar ein/e großartige/r Chef/in, die weiß was sie will und fair tut, was er/sie tut): Es ist ein ausführlicher Ratgeber von einem Autor, der etwas von seiner Sache versteht. Es ist ganz sicher ein Ratgeber für Menschen mit Personalverantwortung, die auf der Suche nach echter Führungsqualität sind und leistungsstarke Mitarbeiter auf Erfolgskurs bringen wollen (durch Mitarbeitergespräche, Regeln, ein offenes und konstruktives Miteinander usw.). Es räumt mit Führungsmythen gründlich auf. Und es ist daher ein Ratgeber, den Führungskräfte aller Positionen eigentlich nicht links liegen lassen können - es sei denn, sie sitzen schon im Olymp wirklich gekonnten Chef/innen-Daseins! Und wer möchte das von sich selbst behaupten?!

Ein guter Berater und noch besserer Management-Trainer. Wärmstens zu empfehlen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die Mitarbeiter einer Videothek versammeln sich rauchend vor der Tür und lassen die Kunden im Laden allein. Management-Berater Bruce Tulgan stellt diese Szene in seinem Buch voran, um seine Grundthese gleich klarzustellen: Eine Führungskraft muss täglich ihre Mitarbeiter kontrollieren und ihnen über die Schulter schauen - tut sie das nicht, nimmt sie schwerwiegende Probleme billigend in Kauf. Der erfahrene Branchenfuchs unterstreicht das mit zahlreichen weiteren Beispielen aus der Praxis. Vor allem sie machen das Buch interessant und abwechslungsreich. Leider wiederholen sich die Botschaften, die er daraus ableitet, öfter als es dem Lesefluss gut tut. Auch sind die präsentierten Managementansätze zwar vielfach erprobt, aber vielleicht doch nicht immer ganz zeitgemäß: Implizit wird vorausgesetzt, dass der Chef seinen Untergebenen fachlich voraus ist - und gerade das ist ja heute immer weniger der Fall. getAbstract empfiehlt das Buch vor allem dem Führungsnachwuchs, aber auch alten Hasen, die manchmal das Gefühl beschleicht, sie würden die Tuchfühlung zu ihrem Team verlieren.
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