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Einer flog über das Kuckucksnest - Special Edition (2 DVDs) [Special Edition]

Jack Nicholson , Louise Fletcher , Milos Forman    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Jack Nicholson, Louise Fletcher, William Redfield, Scatman Crothers, Brad Dourif
  • Regisseur(e): Milos Forman
  • Komponist: Jack Nitzsche
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL, Special Edition
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Portugiesisch, Hebräisch, Polnisch, Griechisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch, Isländisch, Kroatisch, Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 10. Oktober 2002
  • Produktionsjahr: 1998
  • Spieldauer: 128 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006GJ8X
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 46.547 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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Milos Formans Werk nach Ken Keseys gleichnamigem aufwühlenden Roman ist einer der Schlüsselfilme der 70er Jahre. Damals wurden so aufregende, bahnbrechende und persönliche Filme noch in Hollywood produziert. Einer flog über das Kuckucksnest betont den humanistischen Ansatz des Buches, und man hat den Eindruck, dass der brillante Jack Nicholson (Shining, Besser geht´s nicht) geradezu für die Rolle des Randle Patrick McMurphy geboren wurde. McMurphy ist rebellischer Insasse einer geschlossenen psychiatrischen Klinik, der den Kampf aufnimmt gegen die Autorität und die kalte Attitüde institutioneller Überlegenheit, personifiziert durch Schwester Ratched (Louise Fletcher). Die klassische Anti-Establishment-Geschichte eines Mannes, der seine Individualität gegen ein repressives, konformistisches System behaupten will, funktioniert hier auf allen Ebenen. Forman bevölkert seinen Film mit einprägsamen, exzentrischen Gesichtern und bekommt eine so detailfreudige und spontane Arbeit von seinem Ensemble geliefert, dass der Film manchmal wie eine Dokumentation anmutet.

Einer flog über das Kuckucksnest hat von seiner Aktualität bis heute nicht einen Deut eingebüßt, wie viele andere Filme aus den 70er Jahren, die sich mit der damaligen Jugendkultur befassten. Das liegt daran, dass es Forman gelingt, einige Grundcharakterzüge der menschlichen Natur einzufangen, die universell und zeitlos Gültigkeit haben: Ausgelassenheit, Mut, Inspiration, Stolz und Hartnäckigkeit. Bei den Academy Awards 1976 räumte der Film dann auch zu Recht kräftig ab. Zum ersten Mal seit 1931, als Frank Capras It Happened One Night diese Ehre zuteil wurde, erhielt ein Film in allen wichtigen Kategorien (Film, Regie, Hauptdarsteller, Hauptdarstellerin, Drehbuch) den Oscar. --Jim Emerson

Produktbeschreibungen

Darsteller: Jack Nicholson, Louise Fletcher, William Redfield, Scatman Crothers, Brad Dourif Regisseur(e): Milos Forman Komponist: Jack Nitzsche Format: Dolby, HiFi Sound, PAL, Special Edition Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 1.0) Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Portugiesisch, Hebräisch, Polnisch, Griechisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch, Isländisch, Kroatisch, Französisch Region: Region 2 Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1 Anzahl Disks: 1 FSK: Freigegeben ab 12 Jahren Studio: Warner Home Video - DVD Erscheinungstermin: 10. Oktober 2002 Produktionsjahr: 1998 Spieldauer: 128 Minuten

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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Der Kritiker HALL OF FAME REZENSENT
Die Story für diese filmische Sensation des Jahres 1975 basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ken Kesey, der 1962 erschien. Der Film spielt hauptsächlich in einer geschlossenen Psychiatrie. Im Mittelpunkt steht R.P. McMurphy (Jack Nicholson), Rebell und Spielernatur, aufsässig und fast ohne jede Regel, der sich als unzurechnungsfähig ausgibt, um vom Knast in die vermeidlich angenehmere Irrenanstalt zu kommen. McMurphy ist im Verlauf der Einzelkämpfer, der sich gegen das System stellt. Seine Gegenspielerin ist Schwester Ratched (Louise Fletcher), die mit ihrem sterilen Perfektionismus und ihren menschenfeindlichen Manipulationen vor allem während der analytischen Sitzungen eine subtile Unterdrückung auf die Patienten ausübt. Regisseur Milos Forman erschafft dabei äußerst lebhafte, ausdrucksstarke Bilder. Der bittere Humor ist einzigartig. Die beschriebene Irrenanstalt wird als perfekt organisiertes System dargestellt, in der die Insassen Repressionen hilflos ausgeliefert sind. Aber McMurphy führt dieses System ad absurdum...

Keseys weltberühmtes Buch wurde erst nach 13 Jahren verfilmt und man fragt sich, ob so etwas heute überhaupt noch möglich wäre. Damals hat man sich in Hollywood noch mehr getraut, aber nur so entstehen eben wirkliche zeitlose Klassiker. Dabei prallte der unabhängige Produzent Saul Zaentz durchaus auch schon 1975 auf Widerstände und musste sich das Geld für den Film selbst zusammenleihen. Er engagierte Regisseur Milos Forman, der seit 1968 in den USA lebte und durch seine politisch-satirischen Filme bekannt war. Neben dem grandiosen Jack Nicholson, für den die Rolle wie auf den Leib geschneidert war, erwies sich die Besetzung von Louise Fletcher als eine hervorragende Wahl für die Rolle der Oberschwester Ratched. Die Nebenrollen wurden ebenfalls vorzüglich besetzt. So spielt Danny DeVito Mr. Martini und Christopher Lloyd ("Zurück in die Zukunft") ist als Taber zu sehen. Ken Kesey war zunächst als Drehbuchautor engagiert, scheiterte jedoch, so dass er schwor, sich den Film nie anzusehen. Vielleicht hat er das zu persönlich genommen, denn schon viele Romanautoren scheiterten als Drehbuchautoren. Warum? Sie kamen mit der Adaption des Stoffes nicht zurecht. Keseys Buch wird aus der Sicht des Häuptlings Bromden erzählt, ein hauptsächlich innerpersönlicher Konflikt und damit reiner, nicht filmbarer Romanstoff. Kino zeigt uns jedoch außerpersönlichen Konflikt, was die Drehbuchautoren L. Hauben und B. Goldman erkannten und ein exzellent adaptiertes, sehr realistisch erzähltes Drehbuch schufen, was sogar hervorragende Werktreue aufweist. Der Lohn war ein Oscar für „best adapted screenplay". Weitere Oscars gab es für „best picture", Jack Nicholson („best actor"), Louise Fletcher („best actress") und Milos Forman als „best director". „Einer flog über das Kuckucksnest" ist mehr als ein großartiger Film, er ist genial und zählt zu den besten, die je gedreht wurden.

Die DVD Special Edition hat gegenüber der einfachen Version den Vorteil des besseren deutschen Tones (Dolby Digital 1.0 gegen Mono) und sie enthält u.a. ein Making of. Warum nicht gleich so?

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterhaft 10. Januar 2007
Von Pete Thrope TOP 1000 REZENSENT
SPOILERWARNUNG!
Einen Film wie "Einer flog über das Kuckucksnest" zu beschreiben, ohne wesentliche Teile seines Inhalts zu verraten, halte ich für schlicht unmöglich und mit einem "Der Film ist toll, weil er traurig und komisch zugleich ist" wird man dem Film nicht gerecht.

Randall P. McMurphy (Jack Nicholson) ist ein schlimmer Finger. Weil er es mit einer Minderjährigen getrieben hat (was er nicht bestreitet, er ist nur der Meinung, dass sie nicht minderjährig ausgesehen hat), wird er eingeknastet. Außerdem kloppt er sich ab und zu ganz gerne. Doch auch im Knast ist er so auffällig, so dass er zur Beobachtung in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Dort wird schnell klar, was mit McMurphy "nicht stimmt". Er ist ein Unangepasster, der in die strengen Tagesabläufe der Klinik ungefähr so hineinpasst wie Mick Jagger in eine Klosterschule. Er verweigert sich dem Ritual des Pillenschluckens, weil er sich auch so ausgeglichen genug fühlt. Er macht erst einen Rückzieher, als ihm von der dominanten und überheblichen Oberschwester Ratched (Louise Fletcher) klar gemacht wird, dass man ihm die Pillen auch auf andere Art und Weise zuführen kann.

Auf der Station McMurphys sind die leichteren oder ungefährlichen Fälle untergebracht, meistens Leute mit einem kleinen Dachschaden, die z. T. sogar freiwillig dort sind, was McMurphy gar nicht glauben kann. Auf diese Menschen wirkt McMurphy, weil er nur das fordert, was für ihn normal ist und normal ist für ihn, sich ein Baseballspiel anzusehen, aber Schwester Ratched macht ihm einen Strich durch die Rechnung, weil sie durch ihn den Tagesablauf gestört sieht, weil er ständig dazwischenquatscht, weil sie durch ihn all das bedroht sieht, worüber sie Macht hat und das sind nun mal diesem Menschen, die ihr "anvertraut" wurden. An dieser Stelle kann man ruhig auch erwähnen, dass "Ratched" ein sprechender Name ist. Im Englischen klingt er wie "Wretched", was "erbärmlich/schäbig" bedeutet.

Diese Menschen staunen über McMurphy zuerst wie Kinder an Weihnachten, doch nach und nach gewinnt er ihr Zutrauen, weil er sie nicht wie Blödmänner behandelt (obwohl er ihnen beim Kartenspiel alle Zigaretten abnimmt, das einzige, um was gespielt wird), sondern wie ganz normale Menschen. Wahrscheinlich hat McMurphy in seinem Leben schon genug seltsame Figuren gesehen, so dass er da keinen Unterschied mehr sieht. Er fordert sie, er ist tatsächlich so etwas wie eine Therapie für sie. Besonders wird er von Billy Bibbit (Brad Dourif) bewundert, einem stotternden, schüchternen Jungen, der nur hier einsitzt, weil seine herrische Mutter mit Schwester Ratched befreundet ist.

Auf der Station liegt auch der "Häuptling", ein hünenhafter, scheinbar taubstummer Indianer (Will Sampson), den McMurphy bei einem Basketballspiel im Freien wie ein Zappelphilipp bearbeitet, doch bei dem Spiel mitzutun. Auf den Hinweis eines Pflegers, dass das sowieso keinen Sinn hat, wird McMurphy nur noch verbissener und er schafft das, was niemand für möglich gehalten hat. Der Häuptling spielt mit und zwar nicht, weil, wie sich später herausstellt, ihn McMurphy aus einer geistigen Umnachtung herausgeholt hätte, sondern eher aus einer Lethargie, denn der Häuptling verweigert sich seiner Umwelt, spielt den Taubstummen, weil man ihn damit in Ruhe lässt und nur McMurphy vertraut er sein Geheimnis an.

McMurphy schafft es sogar, mitsamt der ganzen Bande auszubüxen und eine Bootsfahrt zu unternehmen. Selbstverständlich werden sie alle wieder zurückgeholt und obwohl nichts passiert ist, bricht diese Aktion McMurphy schlussendlich das Genick. Man hält ihn jetzt zumindest für gefährlich und beschließt ihn, in der Klinik zu behalten.

Nun wird es McMurphy zu viel. Er bereitet seinen Ausbruch vor, doch vorher organisiert er noch für seine Jungs einen "Bunten Abend" mit reichlich Alkohol. Seine eingeschleuste Freundin ist "sehr nett" zu Billy, was diesen sogar sein Stottern vergessen lässt. Das Unglück naht am nächsten Morgen, natürlich in Gestalt von Schwester Ratched, die Billy schonungslos klar macht, dass sie dieses Verhalten seiner Mutter erzählen wird. Billy nimmt sich daraufhin das Leben, worauf McMurphy in ohnmächtiger Wut über Schwester Ratched herfällt und sie fast erwürgt.

McMurphy wird daraufhin eine Lobotomie unterzogen, im Klartext, sie schneiden ihm das halbe Hirn heraus. Als der Häuptling entsetzt den Zustand seines Freundes erkennt, nimmt er ein Kissen und erstickt ihn, ein Akt, der gleichzeitig brutal und zärtlich ist.

"Einer flog über das Kuckucksnest" ist zwar ein Film, der in einer psychiatrischen Klinik spielt, aber er wendet sich nur vordergründig gegen deren Methoden. In Wahrheit ist McMurphys Kampf ein Kampf gegen das System. Während die anderen Insassen sich sozusagen systemkonform verhalten, lehnt sich McMurphy permanent dagegen auf. Das System ist in diesem Fall Schwester Ratched und dagegen kann er nur verlieren. Auch das ist ein Grund, warum er sie zu erwürgen versucht.

Der Film gewann bei der Oscarverleihung die sogenannten "Big Five", die Oscars für Film, Regie, Drehbuch, Hauptdarsteller und Hauptdarstellerin, was vorher nur "It Happend One Night" und viel später "Das Schweigen der Lämmer" gelang.

Jack Nicholson spielt hier die Rolle seines Lebens. Man kann sich nur schwer oder gar nicht einen anderen Schauspieler in dieser Rolle vorstellen.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST - Special Edition 4. Januar 2005
Die Special Edition ist die bisher einzige VÖ auf DVD, die sowohl in Bild, als auch in Ton restauriert wurde und vorallem den englischen O-Ton extrem hörenswert macht, da die deutsche Tonspur doch immer noch ziemlich in den Ohren klingelt.
Der Inhalt bewegt und man sollte sich diesen grandiosen Film auch mal mit den englischen Untertiteln ansehen; da merkt man erst, wie sehr die deutsche Übersetzung an manchen obszönen Sätzen entschärft wurde.
In jedem Fall hat die SE volle fünf Sterne verdient; und dann noch dieser günstige Preis für ein 2 DVD Set.
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5.0 von 5 Sternen ein Klassiker
ein Film, der Geschichte geschrieben hat, nicht nur weil er J. Nicholson berühmt machte, sondern weil er einen Zeitgeist einer Rebellion gegen die festgefahrene etablierte... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2010 von J. Kobes
5.0 von 5 Sternen Wer sich auflehnt, muss auch etwas erreichen können
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Veröffentlicht am 4. August 2008 von Dr. R. Manthey
5.0 von 5 Sternen Toll!
Dieser Film ist wirklich einfach super! Jack Nicholson in Bestform. Man nimmt ihm die Rolle als McMurphy total ab. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. August 2007 von Jana
5.0 von 5 Sternen But I tried, didn't I? Goddamnit, at least I did that.
Einer der besten Filme aller Zeiten. Faszinierende schauspielerische Leistungen (Christopher Lloyd, Danny de Vito, Brad Dourif und natürlich der alte Jack! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Mai 2007 von A. Rettig
5.0 von 5 Sternen einer flog über das Kuckucksnest (Special Edition, 2 DVD's), -...
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