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Einer flog über das Kuckucksnest
 
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Einer flog über das Kuckucksnest [Gebundene Ausgabe]

Ken Kesey
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Rowohlt Tb. (1995)
  • ISBN-10: 3499120925
  • ISBN-13: 978-3499120923
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 768.408 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von eds1970 HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch
Bevor Ken Kesey dieser große schriftstellerische Durchbruch gelang, jobbte er auf einer Psychiatrischen Station, wo ihm die Idee zu „Kuckucksnest" kam. Er hielt dort Nachtwachen ab und unterhielt sich stundenlang mit den Insassen, machte Aufzeichnungen und fertigte Zeichnungen an. Unter dem Einfluss von Drogen kam ihm schließlich die Idee, den Roman aus der Sicht von Häuptling Bromden zu schreiben, der alles durch eine schizophreniebedingte Nebelwand registriert und beschreibt. Bromden leidet unter Verfolgungswahn und zieht sich völlig in sich selbst zurück bis er irgendwann gänzlich stumm wurde. So ist die Sicht auf die Psychiatrie in diesem Roman nicht objektiv, sondern surreal. Im Mittelpunkt steht R.P. McMurphy, Rebell und Spielernatur, aufsässig und fast ohne jede Regel. McMurphy ist der Einzelkämpfer, der sich gegen das System stellt. Seine Gegenspielerin ist Schwester Ratched, die mit ihrem sterilen Perfektionismus und ihren menschenfeindlichen Manipulationen vor allem während der analytischen Sitzungen eine subtile Unterdrückung auf die Patienten ausübt. Kesey erschafft dabei äußerst lebhafte Bilder durch ausdrucksvolles, authentisches und vor allem humorvolles Schreiben. Das Buch wurde nicht zuletzt deshalb ein Welterfolg (über 7 Millionen verkaufte Exemplare), weil es Kritik an intoleranten repressiven Gesellschaften übt, womit sich die rebellierende Jugend der sechziger Jahre identifizieren konnte. Denn die beschriebene Irrenanstalt ist ein perfekt organisiertes System, eine Gesellschaft im Kleinen, in der die Insassen Manipulationen und Repressionen hilflos ausgeliefert sind. So verwundert es nicht, dass der Roman erheblichen Anteil an der Reformierung der Psychiatrie in den USA hatte.

Kesey rebellierte selbst gegen autoritäre Strukturen und bürgerliche Normen. Er gründete die erste psychedelische Kommune der 60er, reiste mit einem bunt bemalten Schulbus durch Amerika, hörte Rockmusik (Grateful Dead), bezog Stellung gegen den Vietnamkrieg, stand fast ständig unter Drogen (Orangensaft mit LSD) und fuhr zur Weltausstellung nach New York. Der intensive Neil Cassidy fuhr den Bus, der auch mit Jack Kerouac - dem Idol der Beat Generation - befreundet war und der Held aus „On The Road" ist - ebenfalls ein epochemachender Roman. Nach Auskunft Keseys ist er auch Vorbild für die Figur des McMurphy gewesen. Kesey blieb sich zwar bis heute treu, schrieb aber nie wieder einen auch nur annähernd so bedeutenden Roman. Aber „Einer flog über das Kuckucksnest" ist mehr als ein großartiges Buch, es ist genial und zählt zu den besten der amerikanischen Gegenwartsliteratur.

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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genial 26. November 2001
Von Wolfsheim
Format:Taschenbuch
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Ein Buch voller Anspruch. Ken Kesey schildert den Kampf dern Insassen einer Irrenanstalt gegen die ständige Bevormundung durch die Oberschwester. Doch anders als der recht gelungene Film schildert er noch weitaus mehr. Nach und nach wird deutlich, dass die Irrenanstalt nur eine Metapher für die ganze Gesellschaft ist, die sich immer mehr entmündigen lässt. Ken Kesey schildert uns auch, anders als der Film, WARUM diese Leute so wurden. Wenn Häuptling Bromden uns von seinen Lachsabenteuern erzählt, dann fragt man sich, wer hier mehr verrückt ist. Der Häuptling oder der weisse Mann, der Natur gegen Geld eintauscht, der einem Volk das Recht zu leben nimmt. Eine brennende Anklage an die Gesellschaft, ein Meilenstein der Geschichte!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wahnsinn! 4. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Zumindest von dem Film wird wohl jeder einmal etwas gehört haben. Jack Nicholson und fünf Oscars und so. Das Buch ist besser!!! Es ist vielschichtiger, sensibler und gefühlvoller.

Aus der Perspektive eines Indianers, der sich taub und stumm stellt, wird die Geschichte von McMurphy erzählt. Eigentlich Häftling,läßt er sich in eine Anstalt einliefern, um der harten Feldarbeit zu entgehen. Mit seiner Anwesenheit verändert er die gesamte Atmosphäre des Krankenhauses. Ihm gelingt es, sehr zum Mißfallen der Oberschwester, die Insassen aus ihrer Lethargie herauszulösen und sie zur Lebensbejahung zu ermuntern.

In dieser Geschichte geht es darum, wie ein Mensch versucht, sich gegen ein System aus Bürokratie und dem Machtwillen Einzelner aufzulehnen. Nach und nach muß McMurphy begreifen, daß er in der Falle sitzt - ausgeliefert dem Gutachten anderer, die schon lange auf eine Gelegenheit gewartet haben, ihm seine Grenzen zu zeigen. Es ist aber auch die Geschichte von der Annäherung zwischen Menschen. Mit viel Gespür für die verschiedenen Figuren und ihre Motivationen erzählt Kesey von menschlichen Beziehungen. Ein wunderbares Buch! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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Die neuesten Kundenrezensionen
Jack Nicholson
Das Buch ist gut. Ich habe es mir geholt nachdem ich den Film gesehen habe.
Der Film hat mich wirklich überzeugt.
Das Buch ebenso.
Vor 13 Tagen von fly-Girl veröffentlicht
Must-Have für jeden Film-Fan
Dieses Buch MUSS man einfach haben! Nur so ist man in der Lage, den Film mit Nicholson richtig zu genießen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von M. Pamer veröffentlicht
Einfach nur genial !
Dem Buch fehlt es an Nichts. Man fühlt sich , durch die Erzählersicht des paranoid schizophrenen Häuptlings, wirklich in die Story integriert. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Hakan veröffentlicht
Clevere Gesellschaftskritik
Ich habe den Film zum Buch nicht gesehen und mir aufgrund einer Empfehlung in einer Radioshow dieses Buch zugelegt. Ein Kauf, den ich defintiv nicht bereut habe. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von MadProf veröffentlicht
Welch' ein Flug!
"Einer flog über das Kuckucksnest" - Bei diesem Titel dachte ich seit 30 Jahren vor allem an Jack Nicholson, Louise Fletcher & Co., sprich, an den Film. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. März 2010 von Rumpelstilz
Kritik als großes Drama
Was Chief Bromden mit seinem Besen versucht, gelingt Kesey mit diesem Buch. Er räumt mit dem Vergangenen auf, mit der düsteren Geschichte der Psychiatrie. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Februar 2010 von SchriftArt
Er fliegt immer noch ....
Ken Keseys Roman ist in den 60-ziger Jahren entstanden und zeichnet in der beginnenden Phase des Aufbruchs und der Rebellion einen literarischen Protest gegen autoritaere Systeme... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2010 von faustino888
ZUM LACHEN UND ZUM WEINEN
Einfach einen schönes Buch mit sehr schönem Wortgut. Man bedenke das es in 60gern geschrieben worden ist.
Auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. August 2008 von Thomas Schmitt
Machtspiele in der Anstalt
Der Kleinkriminelle Randle P. McMurphy lässt sich aus lauter Bequemlichkeit anstatt ins Gefängsnis in eine psychiatrische Klinik einweisen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. April 2008 von deathdealer92618
Aufwühlend und sehr, sehr spannend
"Einer flog über das Kuckucksnest" ist ein Buch, das in einer psychiatrischen Anstalt in Amerika spielt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juni 2007 von kuppli
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