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Einen Blick werfen: Literaturnovelle Gebundene Ausgabe – 19. August 2013


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 110 Seiten
  • Verlag: Klöpfer und Meyer (19. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3863510615
  • ISBN-13: 978-3863510619
  • Größe und/oder Gewicht: 11,3 x 1,5 x 18,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 352.063 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

1962 in Freiburg geboren, studierte und lehrte englische
Literatur in Tübingen und Yale, freier Schriftsteller seit 1997.
Autor von Romanen, Erzählungen, Essays, auch Theaterstücken,
die an zahlreichen deutschen und österreichischen
Bühnen gespielt wurden und werden. Sein Werk wurde
vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Thaddäus-Troll-Preis,
der Fördergabe der Internationalen Bodenseekonferenz,
dem Großen Stipendium der Kunststiftung Baden-
Württemberg sowie dem Jahresstipendium des Landes
Baden-Württemberg 2005 - und zuletzt zum Deutschen
Buchpreis 2010 nominiert.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Kein schriftstellernder Theoretiker, kein Weltanschauler, sondern ein wirklicher Erzähler: einer der lesenswertesten deutschen Schriftsteller.« (Schwäbisches Tagblatt)

»Nur wenige dürfen sich glücklich schätzen, von den Worten geliebt zu werden. Joachim Zelter gehört zu ihnen.« (Stuttgarter Zeitung)

»Ein genialer Erzähler, ein Vorlesekünstler.« (swr)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Joachim Zelter, 1962 in Freiburg geboren, studierte und lehrte englische Literatur in Tübingen und Yale. Seit 1997 freier Schriftsteller. Autor von Romanen, Erzählungen und Theaterstücken, die an zahlreichen deutschen und österreichischen Bühnen gespielt werden. Zelters Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Thaddäus-Troll-Preis (2000), der Fördergabe der Internationalen Bodenseekonferenz (2000), dem Großen Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg (2003) sowie dem Jahresstipendium des Landes Baden-Württemberg (2005). Mit seinem Roman »Der Ministerpräsident« wurde Joachim Zelter 2010 auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis nominiert.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Happyx TOP 50 REZENSENT am 29. April 2014
Format: Kindle Edition
Ich habe aufgehört, Autoren zu lesen, die anmerken, beiläufig, in Hochglanzbroschüren und PR Verlautbarungen, dass sie in Kairo, New York und München leben & arbeiten, zum Beispiel. Ich kann mir vorstellen, wie hart kämpfende Schriftsteller die Ungerechtigkeit gehypter Marketingstrategien empfinden. All die Talkshowgäste mit Buch in der Hand, Biografien mit 24, Dschungelkönige, dies und das immer Gleiche tönend. Das Entscheidende heute ist: der Lebenslauf muss brüchig, verrückt, anders, neu, global und so weiter sein. Das Bild oder Image hat Worte weitgehend ersetzt.

Jochaim Zelter wirft mit dieser Novelle ein erhellend schräges Licht auf die immer schneller drehenden Romanachterbahnen, auf nach oben drehenden, atemberaubenden Beschäftigungsumschlagsgeschwindigkeiten für den Literaturbetrieb - auf Marketingfachleute, Lektoren und Rezensenten.

Der Ich-Erzähler verhilft einem hartnäckigen Anfänger zu höchsten Höhen, der ihm, dem "Herrn Schrieftsteller" Frage auf Frage stellt, ihn täglich verfolgt, einfach anfängt zu schreiben und durch Zufall auf die richtige Mine trifft, während der selbstlose Herr Schrieftsteller immer mehr in Schieflage gerät, in den Bereich einer verstiegen mutlosen Lage, umgeben von blockierenden Wänden, aus denen kein Entkommen möglich scheint.

Ein gelungenes Requiem auf den Literaturbetrieb, witzig und hintersinnig geschrieben, ein Genuss für alle, die noch an ihrem "curricularem Vitalismus" arbeiten müssen-wollen. So oder so ähnlich darf man sich den Literaturbetrieb in der Tat vorstellen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bettina Rohde am 12. Dezember 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Ein Schriftsteller wird von einem Mann verfolgt, der sich auch für einen Schriftsteller hält und ihm sein Manuskript hinhält: "Biete einen Blick werfen!"
Damit beginnt ein absurd komischer Reigen, in dem der Schriftsteller miterleben muss, wie der Mann, der weder die deutsche Sprache beherrscht noch einen Ahnung vom literarischen Schreiben hat, aufgrund der Marktmechanismen des Literaturbetreibs zum Bestseller-Autor wird. Er kann nämlich einen aufregenden Lebenslauf mit Aufenthalten an vielen exotischen Orten der Welt vorweisen und das ist viel wichtiger als literarisches Können!
Herrlich bissig geschrieben und mit dem Finger genau in der Wunde unseres heutigen Literaturbetriebs!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von José Vizcaíno am 9. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Eine kleine Novelle, die wohl so manchem (mancher) aus der Seele spricht, wenn er oder sie entsprechende Korrektureinsätze hinter sich brachte.
Der Aspekt der Motivationsseite lässt natürlich an all die van Goghs etc. denken, die es auf der grossen, weiten Welt geben mag;
ironisch bis zynisch gestaltet sich dagegen die Sicht auf die Verlegerseite...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Maya Ilvy am 4. September 2013
Format: Gebundene Ausgabe
In herausragender Sprache stellt Zelter die absurden Irrwege des modernen Literaturbetriebes dar. Als Leser hofft man, die Lage möge nicht ganz so hoffnungslos sein, wie er sie zeigt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Zelter nimmt das Streben nach Individualität und Exklusivität herrlichst auf die Schippe und verdeutlich zugleich, was passiert, wenn der Blick nur bis zur - zwar auf Hochglanz polierten, aber nicht viel enthaltenden - Oberfläche reicht:er zeigt, auf was man verzichtet, wenn man sich mit einem ersten Eindruck und bunt ausgeschmückten Superlativen zufrieden gibt, sich davon blenden lässt und schliesslich sogar die eigenen Auswahlkriterien aufgibt. Hier wird ein Publikationstrend, dem zufolge sich aber auch alles als Autobiographie verkaufen lässt, ad absurdum geführt! Die Frage nach der Entwicklung der gegenwärtigen Literaturwelt, aber auch der Präferenzen der Leser wird durch die Satire noch eindringlicher, noch lauter.
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