»Ein sprachgewaltiges und gefühlsgewaltiges Buch ist ›Einen Augenblick allein‹, erzählt von einem großartigen Erzähler, der mit immer neuen, unerwarteten Wendungen seiner Geschichte Spannung verleiht.«
Susanne von Mach, Main-Echo 31.12.2008»Feinfühlig erzählt Philippe Besson von einem tragischen Schicksal und dem Recht, sein Leben gegen ein Vorurteil zu verteidigen.«
medien-info.com 29.10.2008»Eine Hafenstadt an der rauen Küste von Cornwall, graue Nebelschwaden, wortkarge Männer und der Tod eines achtjährigen Jungen bilden das Setting dieses Romans, der auf absonderliche Weise unterhaltsam ist. Der französische Bestsellerautor Philippe Besson, 1967 geboren und studierter Jurist, kreuzt Marguerite Duras mit Ernest Hemingway. Dabei entsteht ein merkwürdiges Zwitterwesen, das Frauen lockt, aber auf Männer zielt. Das ideale Urlaubsbuch für Paare im Clinch: Sie hat es in Erwartung großer Lesefreuden vor Reiseantritt gekauft und will es sich damit bequem machen. Er aber reißt es sich unter den Nagel, nimmt es mit in die Wildnis und fällt fortan in tiefes Schweigen.«
Meike Fessmann, Süddeutsche Zeitung 14.10.2008»In Philippe Bessons Roman ›Einen Augenblick allein‹ akzeptiert ein Unschuldiger eine Strafe, durch die er nicht geläutert, sondern erlöst wird – von einem eingeengten Leben ohne Selbstbestimmung. Ein lesenswertes Buch, das Lust macht, mehr von dem Mann zu lesen, der seinen Brotberuf als Handelsvertreter erst aufgab, als viele Verlage positiv auf seine Manuskripte reagierten. Heute lebt er als Autor in Paris.«
Pola Schlipf, Die Rheinpfalz 27.09.2008»Philippe Besson hat mit großem Einfühlungsvermögen einen bewegenden Roman geschrieben. Anspruchsvolles Lesevergnügen.«
Du&Ich September 2008»Der Roman besticht durch seine Form, seine schöne Sprache, seine Art in die Seele eines Menschen zu schauen und es ist ein Plädoyer für das Recht, sein Leben gegen Vorurteile zu verteidigen.«
RBB Antenne Brandenburg September 2008»Eine geheimnisvolle, brüchige Stille durchzieht diesen Roman, in dem zugleich das Gespräch und das Sich-jemandem-anvertrauen eine zentrale Rolle spielen.«
gay-tip.com 09.09.2008»Wieder ist Philippe Besson das eindringliche psychologische Kammerspiel um einen Außenseiter gelungen. In ruhigen, melodisch ausschwingenden Sätzen schafft er eine ganz unverwechselbare Atmosphäre, nach der man süchtig werden kann.«
Tilman Krause, Die Welt 16.08.2008»Philippe Bessons Sprache ist traurig, aber dicht und eindringlich. Ohne Vorwarnung lässt er uns in die gequälte Seele des Fischers blicken. Das ist manchmal an der Grenze des Erträglichen, aber absolut lesenwert.«
Maren Ahring, NDR Kultur August 2008»Philippe Besson hat ein vielschichtiges Psychodrama geschrieben. Mit differenzierten Charakteren. Seine Frage: Wie viel Schuld hat, wer keine Schuld hat?«
Lausitzer Rundschau 28.07.2008»Philippe Bessons Roman ist der perfekte Schmöker für dunkle Regentage.«
Hamburger Morgenpost 24.07.2008»Ein karges, aber sehr menschliches Leseerlebnis, das in frostiger Poesie viele Fragen stellt. Dennoch: Der versöhnliche Schluss macht Hoffnung.«
Männer Juli 2008»In oft kurzen, reflexiven und sehr einfühlsamen Sätzen erzählt Besson ein Schicksal, das keinen Leser kalt lassen dürfte.«
Börsenblatt 06.03.2008