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Eine zu 85% wahre Geschichte
 
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Eine zu 85% wahre Geschichte [Gebundene Ausgabe]

Chuck Klosterman , Adelheid Zöfel
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 283 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 1., Aufl. (25. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100382102
  • ISBN-13: 978-3100382108
  • Originaltitel: Killing Yourself to Life 85% of a True Story
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 230.326 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Chuck Klosterman
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die USA sind ein furchtbar großes Land. Um es zu erleben, setzt man sich am besten in ein Auto und fährt von Küste zu Küste. Unzählige Filme und Bücher erzählen von solchen Fahrten ins Weite und den Abenteuern on the road. Auch Chuck Klosterman machte sich auf den Weg, über 6500 Meilen von New York nach Seattle, kreuz und quer durch den Kontinent. Aber der Musikjournalist hatte eine Mission, er recherchierte für einen Artikel über zu Tode gekommene Rock-Stars und besucht die Originalschauplätze. Vom Hotelzimmer, in dem der Sex Pistols-Bassist seine Freundin erstach, und jener Stelle, an der Lynyrd Skynyrds Privatflugzeug abstürzte, bis zum Tatort von Kurt Cobains Schrotflinten-Freitod. Killing yourself to live heißt das Buch im Original etwas treffender, weil es in der Musikwelt tatsächlich oft so ist, dass man erst unsterblich wird, wenn man -- auf möglichst unnatürliche Weise -- zu Tode gekommen ist.

Dass am Ende der großen Fahrt ein Buch entstanden ist und nicht bloß ein Artikel für eine Musikzeitschrift, liegt an Chucks etwas verworrenem Liebesleben. In den langen Stunden auf diversen Highways und Interstates begleiten ihn im Geiste Diane, Quincy und Lenore, in die er alle auf eine verquere, unerfüllte Weise verliebt ist. In einer grandiosen Szene sitzen sie sogar alle drei mit in seinem Wagen, und es entspinnt sich ein imaginäres und absurd-witziges Gespräch mit und zwischen den drei Angebeteten. Eine zu 85% wahre Geschichte ist insofern ein originelles und wunderbar kurzweiliges Beispiel für jenen Gonzo-Journalismus, den der große Hunter S. Thompson mit Werken wie Angst und Schrecken in Las Vegas ins Leben gerufen hat und wo die journalistische Recherche stark von der Subjektivität und auch der Person des Autors überlagert wird. Und die Grenze zwischen Journalismus und Literatur plötzlich keine große Rolle mehr spielt.

Definitiv ein Buch für alle, die auch Hornbys High Fidelity mögen, ähnlich erfrischend und witzig erzählt Klosterman von der Liebe zur Musik, den Mythen des Pop, den immer wieder neuen Irritationen und Sensationen der Liebe -- und natürlich auch von der spannenden Reise durch ein sehr großes Land, die umso faszinierender ist, wenn man seine halbe CD-Sammlung auf dem Rücksitz dabei hat. --Christian Stahl

Kurzbeschreibung

Chuck ist in Diane verliebt, aber auch in Quincy und Lenore. Die Liebe ist das größte Problem in Chucks Leben. Zum Glück hat der Musikjournalist einen Auftrag - der allerdings scheint noch absurder als sein momentanes Lebensgefühl zu sein. Quer durch die USA fährt er nach Missoula, Ithaca und Rhode Island, an die Orte, an denen Rock-Heroen den Tod fanden. Vom Sumpf, in dem Lynyrd Skynyrds Flugzeug abstürzte bis zum Bungalow, wo sich Kurt Cobain mit einer Schrotflinte das Leben wegschoss. Rockstars sterben exzentrisch - und werden so unsterblich. Ein witzig makabrer Roadmovie durch das Herz der Musik, die an den Sehnsüchten unserer Seele kratzt. Schließlich kehrt Chuck in die Welt der Lebenden zurück. Was er vom Tod halten soll, weiß er immer noch nicht - nur dass er verliebt ist wie zu Beginn seiner Reise - in Diane, Quincy und Lenore.

»Man kann gar nicht besser, witziger und unterhaltsamer über amerikanische Popkultur schreiben.« Stephen King


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ähnlich, wie zu. B. bei Benjamin von Stuckrad-Barres "Soloalbum", ist der Weg das Ziel dieses Buches (durchaus wörtlich zu nehmen, bei der Thematik). Der Autor macht sich auf eine Reise quer durch die Staaten, um die Orte zu besuchen, an denen Rockstars zu Tode kamen....die Thematik hört sich interessant an, doch oftmals hakt der Autor diese Besuche in wenigen zumeist nichtssagenden Sätzen ab, viel ausführlicher beschrieben und auch interessanter sind seine Etappen und Zwischenstopps auf dem Weg dort hin. Mir persönlich war viel zu viel persönliches Gelaber (Beziehungskisten mit seinen Freundinnen) in dem Buch enthalten, hatte ich doch zuvor das geniale "Cargo Rock City" gelesen, indem es wirklich beinahe nur um das ging, was die Inhaltsbeschreibung versprach: Rock-Musik.

Also, wer ein Buch über Musiker/Rockmusik erwartet, wird nur am Rande bedient, wer sich aber auf den Trip einlässt, wird mit einer Art "Road-Movie" in Buchform belohnt, der Autor versteht es nämlich selbst absolut uninteressante Dinge amüsant herüberzubringen und seine manchmal gezogenen Querverweise und Rückschlüsse, die er aus manchem Erlebten zieht, sind schon teilweise witzig, wenn nicht genial...das einzig wirklich störende an dem Buch ist die Tatsache, dass der Autor permanent versucht absolut uncool zu sein (was er sicherlich auch ist, wenn man zwischen den Zeilen liest und sich den Typen mal auf Bildern ansieht), den uncool sein ist doch für jemanden im Rockstarmilieu so ziemlich die unpassendste Eigenschaft....nichtsdestotrotz, für laue Sommertage und Urlaubsreisen bleibt amüsante und kurzweilige Unterhaltung für Leute irgendwo zwischen 25 und 45.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein langer Spannungsbogen 18. September 2006
Von clint
Format:Gebundene Ausgabe
Nehmen wir einmal an, dass das Buch starke autobiografische Züge enthält. Dann ist der Titel zugleich Programm. Und genau wie wir den Autoren auf seiner langen Dienstreise erleben, so identifizieren wir uns - so wir denn ungefähr gleichaltrig wie der Autor sind - sehr intensiv mit dem Protagonisten.

Die Kilometer und somit die Buchhseiten rauschen an uns vorbei, immer darauf wartend, dass etwas Wichtiges passiert. Aber wir ahnen schon nach den ersten Kapiteln: die Spannung wird sich nicht steigern, das Ende wird langsam auslaufen, nichts wirklich Bemerkenswertes wird sich ereignen. Und immer wieder großartige Betrachtungen des Lebens - manchmal eingestreut fast als unmerkliche Randbemerkungen.

Manchmal fühlte ich mich errinnert an Austers 'Musik des Zufalls'. Also viel Lob für dieses unspektakuläre Buch.
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24 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Glück gehabt 2. Oktober 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Der Klappentext liess aufhorchen - eine Art Rockgeschichte mit Orten, an denen die Stars gestorben sind. Das hätte mich interessiert. Sehr sogar. Wäre von einem Musikredaktor auch zu erwarten gewesen. Die persönliche Färbung mit autobiographischen Einsprengseln hätte ich nicht als Verlust am Thema gewertet, denn manchmal erfährt man mit einer subjektiven Brille sehr sehr viel über das Objektive. Nun gut. Stattdessen schwafelt der gute Mann in jedem Kapitel ein bisschen mehr über Herkunft, Liebe und Leben und zwar in einem Tempo, dass einem ganz schwindlig wird und man das Buch kaum mehr aus der Hand legen kann. Seine An- und Einsichten sind durchaus gekonnt und erfrischend, so dass ich weder den Kauf des Buches, noch die Lektüre bereue, aber mal ehrlich: Am Ende kommt man sich wie nach zwei Stunden Glotze und Samstagsabend-Show vor, es bleibt kaum was hängen, ausser die blonden Haare.
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Die neuesten Kundenrezensionen
eher für Musikjunkies
Die Geschichte ist sehr schön geschrieben und man kann sich sher gut reindenken. Ständig will man wissen wie es weitergeht, aber was mich sehr gestört hat, ist die... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von verena0104 veröffentlicht
Lost in Music
Der ich-erzählende Musikjournalist Chuck wird von seinem Magazin "Spin" auf eine Reise quer durch die USA geschickt. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Thomas Liehr veröffentlicht
Literarisches Roadmovie....
Den roten Faden, nämlich die Recherche für einen Artikel über zu Tode gekommene Rock-Stars plus Besuch der jeweiligen Originalschauplätze, hab ich im Laufe der... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Rumpelstilz veröffentlicht
Etwas wenig tote Musiker
Vornweg: ich mochte das Buch gerne. Aber es wäre sicherlich auch schön gewesen, wenn der Inhalt etwas mehr mit dem Klappentext zu tun gehabt hätte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Mai 2010 von J. Renno
Mehr als nur Rock'n'Roll
Eine insgesamt gut geschriebene Geschichte
in der es um mehr als nur die verschiedenen Fälle von
Rockstar Toden geht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2010 von Philipp Sander
Eine zu 85% wahre Geschichte...
... ist zu 15% interessant und witzig. Der Rest ist leider etwas öde.

Wenn ich Chuck Klosterman in einer Bar treffen würde, würde ich ihn nach 5 Minuten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. März 2010 von T. Höger
Für Musikfreaks
Das Buch mag sicherlich Freunde finden. Es gibt sogar sicherlich Menschen, die es leiben werden. Ich gehöre leider nicht dazu. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. März 2010 von Faustus
Für diesen Preis ein totaler Knaller!!!
Habe von diesem Artikel gleich 3 Exemplare gekauft.
In der gebundenen Ausgabe ist dieses Buch ein super schönes Mitbringsel für den Gastgeber, für ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Januar 2010 von Wiebke
Tagebuch eines Langweilers
Respekt, wie man soviel belanglosen Text auf soviele Seiten verteilen kann. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber ich habe bei diesem Thema wirklich ein interessantes... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Mai 2009 von S. Szabo
Die fehlenden 15 Prozent sind mir völlig egal
Also - auch wenn nur 85 Prozent wahr sein sollen, das stört mich ganz und garnicht. Ich bin mit dem Autoren gerne "durchgebrannt". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. September 2008 von Torsten Beckmann
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