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Eine unbequeme Wahrheit (Amaray)
 
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Eine unbequeme Wahrheit (Amaray)

Al Gore , Davis Guggenheim    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (132 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eine unbequeme Wahrheit könnte sich angesichts dessen, dass das Schicksal unseres Planeten zweifellos auf dem Spiel steht, als eine der wichtigsten und vorausschauendsten Dokumentationen aller Zeiten erweisen. Al Gore, der sich spaßeshalber selbst als "ehemaliger gewählter Präsident" bezeichnet, empfand - wie schon oft in seiner politischen Karriere - ein persönliches Bedürfnis, Aufmerksamkeit auf die wachsende Krise angesichts der globalen Erwärmung zu lenken, und diese mitreißende Dokumentation ist im Grunde genommen eine (vom erfahrenen Fernsehregisseur Davis Guggenheim) abgefilmte Version des PowerPoint-Vortrags, den Gore (laut seiner eigenen Schätzung über tausendmal) vor interessiertem Publikum auf aller Welt gehalten hat. Viele Zuschauer werden angesichts von Gores angenehmem, zurückhaltendem Umgang mit Aufstellungen, Grafiken, Statistiken und Fotografien, der keinerlei Raum für Zweifel an der Wahrhaftigkeit (und nicht „Theorie“) der Erderwärmung als ultimativer Umweltkrise der Erde lässt, überrascht sein, wie faszinierend und überzeugend dieser unaufdringliche Film wirklich ist. Man erfährt einiges über jene prägenden Ereignisse, die seinen Charakter formten (darunter der Tod seiner Schwester und die beinahe tödlichen Verletzungen seines Sohnes nach einem Autounfall), und Gore schüttelt sein steifes Verhalten während seines Präsidentschaftswahlkampfs im Jahre 2000 ab, wobei er den Zuschauer als Mann mit einer Mission beeindruckt. Er überschreitet parteiliche Grenzen durch ein eindrucksvolles Plädoyer für Gemeinsinn, ethische Aufrichtigkeit und leidenschaftliche Zielsetzungen, um so die nachteiligen Folgen der globalen Erwärmung durch persönliche und politische Verantwortung rückgängig zu machen. Manche mögen Gore vorwerfen, er nutze die Erderwärmung als Plattform für die Demokraten, aber seine ehrliche Überzeugung angesichts dieser "unbequemen Wahrheit" (d.h. erdrückende Beweise für globale Erwärmung, die jenen Menschen im Wege stehen, deren Interessen durch Gores unwiderlegbare Botschaft gefährdet werden) sollte selbst die stumpfsinnigsten und störrischsten Zweifler überzeugen. Gore wählt einen ruhigen Weg und umgeht diskret einen Frontalangriff gegen die Administration von George W. Bush (die dieser "unbequeme Wahrheit" durch Verschleierungstaktiken und politische Entscheidungen zugunsten der Ölindustrie standhaft aus dem Weg gegangen ist). Somit erhebt er sich über alle politischen Differenzen und wendet den Blick hoffnungsvoll in Richtung einer besseren Zukunft für unsere Kinder.--Jeff Shannon

Movieman.de

Ex-Vize Al Gore hat es zwar nicht geschafft, seine überaus vorbildlichen und engagierten Umwelt-Botschaften als Präsident zu verkünden, dennoch hat er mit seiner Tour durch die USA Menschen dazu angeregt, sich über das Fortschreiten der Erderwärmung ernsthafte Gedanken zu machen und tut es über den Film auch weiterhin. Ob dieser Ansatz dann tatsächlich auch weiter gelebt hätte, wäre Mr. Gore tatsächlich Präsident geworden, mag fraglich bleiben. Nehmen sollte man dem Projekt dadurch nichts, sondern sich die dokumentarische Produktion wirklich anschauen, es sei denn man weiß schon bescheid und möchte den Strom für den DVD-Player lieber bewusst sparen.

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Produktion setzt auf Inhalt und präzise wie sachliche Umsetzung. Dicke Effekte, effekthascherische Musik oder eine ausgeklügelte Kulissenarbeit braucht es hierfür nicht. Die Extras bieten wissenswerte Infos zur Produktion und zum generellen Thema "Klimawandel".

Bild: Da sich das Bildmaterial aus sehr unterschiedlichen Teilen zusammensetzt, fällt auch die Qualität wechselhaft aus (Rauschen, 00:11:26). Mal finden sich sehr klar konturierte, scharf gezeichnete Ansichten, mal löst sich das Bild stark in einzelne Pixel auf (Erdkugel-Darstellung, 00:08:42 oder Ohr von A Gore, 00:09:30). Prinzipiell können die Bilder aber durch einen einigermaßen breiten Farb- und Kontrastumfang sowie gute Schärfewerte überzeugen.

Ton: Die deutsche Synchronisation fällt nicht ganz so präzise aus wie das Original, welches Al Gores Stimme mehr Plastizität verleiht. Dennoch kann auch die deutsche Synchro aufgrund ihrer Klarheit zufrieden stimmen. Dichte Effekte finden sich genauso selten wie Kulissenarbeit, was aber am Konzept liegt, welches Gores Stimme und vor allem die zu vermittelnden Inhalte in den Vordergrund stellt, anstatt sich einlullender oder effekthascherischer Musik zu bedienen. Hin und wieder werden Effekte eingespielt, die aber recht schwach bleiben (Gletscher bricht, 00:16:43).

Extras: Die Extras setzen sich zusammen aus einem Kommentar von Regisseur Davis Guggenheim, einem weiteren der Produzenten Laurie David, Lawrence Bender, Scott Z. Burns und Lesley Chilcott sowie einem Update vom einstigen Vize-Präsidenten Al Gore (32:25 Min). Außerdem bietet die DVD ein Making Of (11:09 Min.) und das Musikvideo "I Need To wake Up" von Melissa Etheridge (3:40 Min.). --movieman.de

VideoMarkt

Wir stehen vor der gewaltigsten Klimaumwälzung seit der Eiszeit. Dies ist die Botschaft und Warnung von Al Gore, dem ehemaligen amerikanischen Vizepräsidenten, der seit Jahren weltweit Vorträge über dieses Phänomen hält. Seine Beweisführung ist dabei ein multimediales Spektakel, das mit grafischen Analysen, beeindruckenden Fotos, etwa von geschmolzenen Gletschern, filmischem Archivmaterial und sogar Cartoons aufwartet. Auch auf Reisen zwischen seinen Vorträgen zeigt Gore sich als Einzelkämpfer für die gute Sache.

Video.de

Ein ungewöhnliches Projekt, das der renommierte Fernsehregisseur Davis Guggenheim ("24", "Alias") anpackte: Ein Mann, ein Thema, das alles freilich visuell fantastisch aufbereitet und stringent argumentiert. Das Engagement von Gore, seine Leidenschaft auf dem mehr oder weniger einsamen Kreuzzug sorgt für die nötige Kurzweil, während die präsentierten Fakten für sich sprechen. Eine unterhaltsame Unterrichtseinheit, die auf dem heimischen Bildschirm noch besser aufgehoben ist als auf der großen Kinoleinwand.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Didaktisch aufbereitete Dokumentation über Al Gore und seinen unermüdlichen Ökofeldzug gegen die Klimaerwärmung.

Kurzbeschreibung

Wenn die große Mehrheit der internationalen Wissenschaftler Recht hat, bleiben uns nur noch zehn Jahre, um eine große Katastrophe abzuwenden, die das Klima unseres Planeten zerstören wird. Die Folge werden extreme Wetterveränderungen sein. Fluten, Dürren, Epidemien und tödliche Hitzewellen von ungekanntem Ausmaß - eine Katastrophe, die wir selbst verschulden. Eine unbequeme Wahrheit dokumentiert die faszinierende multimediale Präsentation von Al Gore, die mit einer originellen Mischung aus Humor, Cartoons und überzeugenden wissenschaftlichen Fakten vor den dramatischen Folgen der globalen Erwärmung warnt.

Produktbeschreibungen

Die Menschheit sitzt auf einer Zeitbombe. Wenn die große Mehrheit der internationalen Wissenschaftler recht hat, bleiben uns nur noch zehn Jahre, um eine große Katastrophe abzuwenden, die das Klima unseres Planeten zerstören wird. Die Folge werden extreme Wetterveränderungen sein, Fluten, Dürren, Epidemien und tödliche Hitzewellen von ungekanntem Ausmaß - eine Katastrophe, die wir selbst verschulden.

Das klingt wie nach einem Rezept für schwermütigen Trübsinn und pessimistische Kassandra-Rufe? Warten Sie′s ab! Auf den Filmfestivals von Sundance und Cannes sorgte Eine unbequeme Wahrheit für Furore. Regisseur Davis Guggenheim wirft darin einen leidenschaftlichen Blick auf einen Menschen, der mit großem Engagement über Mythen und Missverständnisse beim Thema globale Erwärmung aufklärt und Vorschläge zur Abhilfe macht. Dieser Mensch heißt Al Gore, war Vizepräsident der USA und hat sich nach dem Verlust der Präsidentschaftswahlen im Jahr 2000 ganz dem Umweltschutz verschrieben. In diesem faszinierenden Portrait von Gore und seiner "traveling global warming show" erweist sich Gore als witzig, engagiert und analytisch präzise. Er präsentiert verblüffende Fakten und Zusammenhänge über den, wie er es nennt, "globalen Notfall". Sein Publikum sind ganz normale Menschen - gerade sie haben einen Anspruch auf Informationen, bevor es zu spät ist.

Im Jahr 2005 erlebte Amerika die schlimmsten Stürme seiner Geschichte. Es scheint, als sei ein Wendepunkt erreicht - und Gore schildert das Szenario dieser düsteren Situation. Zwischen dem Vortrag von Gore streut der Film immer wieder biografische Aspekte ein: wie
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