Mit dem Prädikat "Bester internationaler Krimi des Jahres" wurde dieses Buch ausgezeichnet. - Wer saß da in der Jury? Ich habe mich 80 Seiten lang durch die Lektüre gequält.Selten war ich von einem Krimi so enttäuscht. Pelecanos bedient sämtliche einschlägigen Klischees bis ins Unterträgliche. Primitive Pornografie, hübsche, dumme Frauen (nur für eins zu gebrauchen); Drogensüchtige Bonzen und korrupte Polizisten. Viel Brutalität. Wenngleich die Charaktere teils überzeugend geschildert werden, ist der Stil insgesamt sehr schwach. Mit Literatur hat dies nichts zu tun. Gar nichts. - Leider steht dieses Buch nun in einer Reihe mit den Preisträgern der vergangenen Jahre. (z.B. mit dem grandiosen Roman 'Tod in Lissabon', Preisträger 2001)-
Das ist eigentlich ein Skandal. - Verehrte Jury, bitte erst lesen, dann urteilen.