Nachdem ich einen Crinelli-Krimi mit Spannung gelesen hatte, war ich überrascht, dass der Autor auch anderes schreibt als Krimis, und wollte auch so einen Roman kennen lernen.
Den ersten Teil des Buches habe ich gern gelesen. Er ist unterhaltsam, bietet interessante, teils sympathische Charaktere. Zugegeben, die Probleme häufen sich etwas zu sehr in dieser Familie. Als es anfing, langweilig zu werden, kamen plötzlich Schlag auf Schlag die Lösungen der Probleme, aber nicht aus der Geschichte heraus gut entwickelt. Nach den getrennt verbrachten Sommerferien ist plötzlich alles anders, erst bekommt auch noch der Familienvater psychische Probleme, dann langsam, aber unaufhaltsam Friede, Freude, Eierkuchen. Sogar der querschnittgelähmte Sohn steht aus dem Rollstuhl auf, die fast vergewaltigte Tochter wird glücklich in einer lesbischen Beziehung. Ein bisschen viel des Guten. Der halbe Umfang wäre dem Buch gut bekommen.