Aus der Amazon.de-Redaktion
Es ist unglaublich, was Stephen Hawking, Professor für Mathematik in Cambridge, den eine unheilbare Motoneuronenerkrankung an den Rollstuhl fesselt, trotz seiner völligen Bewegungslosigkeit vollbringt. 1962 gaben ihm die Ärzte noch zweieinhalb Jahre. Dann verlangsamte sich der Prozess der Krankheit plötzlich. Um wieviel ärmer wäre die Welt ohne seine bahnbrechenden Entdeckungen auf dem Gebiet der Kosmologie. Sein Weltbestseller
Eine kurze Geschichte der Zeit wäre nicht um den Erdball gegangen. Hawking lebt immer noch und spricht trotz seiner total-Behinderung und dem Verlust der Stimme von einem erfüllten Leben. Inzwischen gibt es eine illustrierte, aktualisierte und erweiterte Ausgabe seines Buches und es gibt diesen Film.
Geschickt ineinander verwoben beschreibt er parallel die biographischen Eckpfeiler seines Lebens, seine Entwicklung auf wissenschaftlicher Ebene und die Entdeckungen, die er machen konnte. Sein Vater, seine Mutter, Freunde, Bekannte und Professoren berichten über seine Kindheit, seltsame Ereignisse, die früh auf seine Genialität hinwiesen, seine Krankheit und über die Zusammenarbeit mit Hawking. Anschaulich und für jeden verständlich werden seine Theorien dargelegt.
Gibt es einen Anfang und ein Ende des Universums oder ist das Universum unendlich? Reinkarniert das Bewusstsein? Wie groß könnte der Einfluss eines Gottes nach heutigen Erkenntnissen noch sein? Sind Zeitreisen in die Vergangenheit möglich? Wie groß ist die Freiheit des Willens wirklich? Das sind alles Fragen, die die Menschheit bewegen, die Hawking bewegen und die in diesem Film zwar nicht klar beantwortet werden können, doch auf äußerst interessante Theorien stoßen, die physikalisch durchaus vorstellbar sind. --Daphne von Unruh
Kurzbeschreibung
"Seit tausenden von Jahren zerbrechen sich Menschen den Kopf über Gott und die Welt. Wie sind die Sterne entstanden? Hat der Kosmos einen Anfang oder ein Ende? Der vielleicht brillanteste Wissenschaftler, der sich in den vergangenen 30 Jahren mit Kosmologie und theoretischer Physik beschäftigt hat, ist Stephen Hawking. Dem Wissenschaftler gelangen bahnbrechende Erkenntnisse bei der Erforschung der "Schwarzen Löcher" und der Geschichte des Universums. Aus Interviews mit Hawking, seiner Familie, seinen Kollegen und Freunden entstand ein fesselndes Portrait des Genies im Rollstuhl. Zu der Musik von Philip Glass gelang Morris ein visionärer Dokumentarfilm, der Hawkings revolutionäre Theorien ebenso anschaulich wie verständlich in aufregend animierte Special-Effect-Sequenzen umsetzt."