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Eine kurze Geschichte der Spekulation Gebundene Ausgabe – 28. Januar 2011


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag; Auflage: 1. (28. Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821865113
  • ISBN-13: 978-3821865119
  • Originaltitel: A Short History of Financial Euphoria
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 12,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 394.914 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

John Kenneth Galbraith wurde als Kind schottischer Siedler 1908 in Iona Station am Eriesee in Kanada geboren. Er war amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Diplomat, Berater des Präsidenten John F. Kennedy, Sozialkritiker und Schriftsteller. 2006 starb er in Cambridge/ Massachusetts. Veröffentlichungen (Auswahl): The Affluent Society (1958), Money, Whence It Came, Where It Went. (1975), A life in our times (1981), he Triumph. A novel of modern diplomacy. Sinclair-Stevenson, London (1994).

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Der spekulative Vorgang Dass die freie Marktwirtschaft immer wieder zu spekulativen Phasen neigt, wird allgemein anerkannt. Diese großen und kleinen Vorgänge, bei denen es um Banknoten, Wertpapiere, Immobilien, Kunstwerke und andere Vermögenswerte oder Objekte geht, sind im Verlauf der Jahre und Jahrhunderte ein Bestandteil der Geschichte. Was bisher nicht ausreichend untersucht worden ist, das sind die diesen Vorgängen gemeinsamen Merkmale, die Elemente, die ihre sichere Wiederkehr anzeigen und damit den beachtlichen praktischen Nutzen besitzen, zu ihrem Verständnis und ihrer Vorhersagbarkeit beizutragen. Feste Regeln und ökonomische Kenntnisse eher orthodoxer Provenienz können den Einzelnen und die Finanzwelt nicht schützen in Phasen, in denen sich wieder Euphorie einstellt und allgemeine Verwunderung über den Anstieg der Kurse und Preise und des Wohlstands verbreitet. Die Jagd, mit dabei zu sein, treibt die Preise in die Höhe, und am Ende steht der Zusammenbruch mit seinen unangenehmen und schmerzlichen Nebenwirkungen. Einen Schutz dagegen gibt es nur, wenn man sich ein klares Bild von den Besonderheiten dieser Fluchtbewegungen gemacht hat, die - vorsichtig formuliert - in den Massenwahn führen. Nur dann nimmt der Investor die Warnsignale ernst und hat die Chance, sich zu retten.Es gibt jedoch wenige Bereiche, in denen solche Warnungen so ungern gesehen werden. Zunächst einmal wird es heißen, das seien Angriffe auf die wunderbare Vermehrung des Reichtums, hinter denen entweder mangelhaftes Verständnis oder hemmungsloser Neid steckten. Am Ende wird sich jedoch die Überzeugungdurchsetzen, dass darin der Mangel an Vertrauen in die dem Markt eigene Vernunft zum Ausdruck komme. Die offenkundigeren Merkmale des spekulativenVorgangs sind für jeden zu erkennen, der sich um ihr Verständnis bemüht. Durch irgendein Produkt oder eine Entwicklung, scheinbar neu oder erstrebenswert- Tulpen in Holland, Gold in Louisiana, Immobilien in Florida, die erstaunlichen Wirtschaftspläne Ronald Reagans -, wird der wirtschaftliche Verstand beziehungsweise eher das, was man dafür hält, eingelullt. Der Preis für das Spekulationsobjekt steigt. Wertpapiere, Grundstücke, Kunstwerke und andere Besitztümer, die heute erstanden werden, sind morgen mehr wert. Dieser Anstieg und die Aussichten locken weitere Käufer an; die neuen Käufer sichern einen weiteren Anstieg. Aber immer mehr werden angelockt; immer mehr kaufen; der Anstieg setzt sich fort. Die Spekulation entwickelt ganz von selbst eine Eigendynamik. Dieser Prozess ist, sobald man ihn einmal durchschaut hat, eindeutig, besonders natürlich im Nachhinein. Ebenso sind die grundlegenden Verhaltensweisen der Beteiligten durchsichtig, wenngleich es dabei allerlei individuelle Besonderheiten gibt. Das Verhalten nimmt zwei Formen an. Es gibt einerseits diejenigen, die sich einreden lassen, irgendein neuer preissteigernder Umstand sei wirksam. Solche Leute rechnen damit, dass der Markt, womöglich unbegrenzt, weiter floriert. Er passt sich in ihrer Sicht nur einer neuen Situation an, einer neuen Welt mächtiger, ja grenzenlos wachsender Erträge und entsprechender Preise. Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die auf den ersten Blick gescheiter und meistens in der Minderheit sind. Sie erkennen das spekulative Element des Augenblicks oder glauben es zu erkennen...."

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rodrot TOP 100 REZENSENT am 15. Januar 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Grundsätzlich war ich ja zunächst etwas skeptisch, ob ein erstmalig 1990 veröffentlichtes Buch (noch) lesenswert sein kann, aber ich habe mich gerne eines Besseren belehren lassen. Ohne sich zu sehr in Details zu verzetteln, werden kompakt Ursachen und Gründe von Spekulationsblasen aufgezeigt und analysiert. Dies erfolgt zugleich sehr fundiert und trotzdem verständlich bzw. auf eine unterhaltsame Art und Weise.

Es ist schon sehr erstaunlich um nicht zu sagen faszinierend, wie es dem Autor gelingt die Ursachen der New-Economy-Blase und der amerikanischen Immobilienblase zu beschreiben, obwohl diese zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht absehbar waren. Würde der zwischenzeitlich leider verstorbene Autor das Buch heute schreiben, so hätte er zwar die zwischenzeitlichen Blasen sicherlich mit aufgenommen, seine Schlussfolgerungen wären jedoch weiterhin zutreffend und müssten nicht abgeändert werden.

Erwähnenswert ist noch, dass es sich weniger um ein Buch sondern eher um ein kleines Büchlein handelt, die mit großem Schriftbild gedruckten ca. 100 Seiten lassen sich problemlos an einem Abend durchlesen. Sofern man dies und den Zeitpunkt der Erstveröffentlichung berücksichtigt, ist aus meiner Sicht der Buchpreis etwas zu hoch, aber diese Einschätzung ist natürlich subjektiv.

Fazit:
Für jeden privaten und/oder institutionellen Investor lesenswert.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von avvocato am 29. August 2010
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Menschen sind. Menschen hoffen, ängstigen sich und - ermöglichen unbewusst Spekulationsblasen.
Was im Übrigen weit von sich gewiesen wird; schuld an "periodisch wiederkehrenden Verheerungen" (Emile Zola) sind natürlich immer ruchlose "Spekulanten", die "Finanzmärkte", gerne auch Hurricanes, sonstige Unwetter und "unvorhersehbare" Unbilden (wie der Autor zeigt).

Dass tatsächlich aber der Mensch im Mittelpunkt steht, der Anleger in seiner Gier, ohne den spekulative Blasen und nachfolgend zwingende Crashs undenkbar sein würden - das zu verdeutlichen, ist das große Verdienst dieses Autors.

Knapp (nur wenig über 100 Seiten in nicht zu kleiner Schrift), aber nachdrücklich und sehr - auch für Nicht-Wirtschaftskundige! - verständlich breitet dieser das Universum menschlichen Übermaßes vor dem erkennenden Auge aus: Hoffnungen, Sehnsüchte nach finanzieller Unabhängigkeit, Hybris, Panik, Depression.
Alles zu Grunde gelegt im menschlichen Streben nach Mehr; der Verstand wird "ausgeblendet", es walten schiere Gier und Wahnhaftigkeit.

Völlig sachlich und zwingend legt der Autor dar, wie, warum und weshalb periodisch es zu derartigen Balsenausbildungen mit nachfolgdenden Crashes kommt, ja kommen muss, um - gleichsam nach "reinigendem" Gewitter - das Terrain wieder aufzubereiten für abermalige Bubbles. Historische Beispiele (von den berüchtigten holländischen Tulpenzwiebeln bis hin zum Crash 1987 an der Wall Street spannt sich der Bogen) dienen als Eckpunkte.

Ein wichtiges Büchlein: interessant für psychologisch Interessierte, beachtenswert für Soziologiegeneigte, und - geradezu unverzichtbar für Wirtschafter und Anleger.

Daher: nicht nur wichtig zum Verständnis von Börse, nein: wichtig zum Verständnis der menschlichen Natur. Höchstpunkte.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 30. Juli 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Es sind Szenen wie aus einem Wirtschaftsthriller: vornehme Frauen, die für den Erwerb einer Aktie mit Börsenmaklern ins Bett steigen; betrügerische Banker, die der Aufsichtsbehörde Nägel unter den Goldmünzen als Einlagensicherung andrehen; oder angesehene Politiker, die ihren guten Ruf an ein offensichtliches Pyramidensystem verkaufen. Die vielen Geschichten, die John Kenneth Galbraith mit einer gewissen Genugtuung zum Besten gibt, sind traurig, aber wahr: Sie entlarven den Marktteilnehmer als gierigen, irrationalen, ja oft sogar schwachsinnigen Menschen, der partout nicht aus der jahrhundertealten Geschichte der Spekulation lernen will. Er müsste sich dann nämlich mit einer unangenehmen Wahrheit abfinden: Nicht die Banker und Ganoven, die mangelnde Finanzmarktregulierung oder die Naturgewalten sind schuld daran, dass es in schöner Regelmäßigkeit knallt. Nein, wir sind es selbst, weil wir stets von Neuem der Verheißung einer wunderbaren Geldvermehrung auf den Leim gehen. Der 2006 verstorbene Autor hat 1990 ein mitreißendes Buch mit prophetischem Charakter geschrieben. getAbstract legt es allen ans Herz, die beim nächsten Knall nicht zu den Dummen gehören wollen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Oft ist die Literatur der hellen Köpfe der Welt nicht geeignet für die abendliche "bin-müde-und-möchte-noch-lesen"-Stimmung. Hier ist das anders. Ich kenne mich mit dem Thema nicht aus - und habe die Ausführungen genossen.
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