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Eine kleine Schachmusik Gebundene Ausgabe – 1. März 1999


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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Nachrichten aus dem Orchestergraben. Die Welt eines Orchersters hat besondere Qualitäten. Neid und Intrigen zwischen den Musikern, aber Einigkeit gegenüber dem natürlichen Feind, dem Dirigenten: So sieht das Szenario aus, in dem Wolfgang Camphausen seinen Roman "Eine kleine Schachmusik" spielen lässt. Von 1961 bis 1994 war der Autor Orchestermusiker, dann verkaufte er seine Geige und begann mit Erfolg zu schreiben. Camphausen muss sein Sujet also kennen, das beschränkte Universum des Orcherstergrabens. Wenn er dort tatsächlich so zugeht wie in diesem Roman, dann muss man sich wundern, dass ein Orchester überhaupt noch eine Aufführung zustande bringt. Die Grundkonstellation in Camphausens Buch ist einfach: Ein deutscher Violinist, der bei den Ersten Geigen spielt, und sein ungarischer Kollege, der bei den Zweiten Geigen gelandet ist, obwohl er der bessere Musiker ist, nutzen eine Probenpause zu einer Schachpartie. Obwohl sie sich eigentlich nicht besonders grün sind, schwätzen die beiden über Schach, Musik, die lieben Kollegen und das Leben im Allgemeinen und Speziellen. Das ergibt ein buntes Kaleidoskop von Gedanken und Anschauungen, die Schachpartie dient als Leitmotiv und führt von Kapitel zu Kapitel. Nur ist der Ausgang dieser Partie leicht abzusehen, wenn man auch nur ein wenig von diesem Spiel versteht. Und so verhält es sich überhaupt mit diesem Buch. Immer gleiche Motive werden wiederholt, bis auch der letzte Leser begriffen hat, warum jeder Tutti-Geiger sich für einen verkannten Virtuosen hält, warum Dirigenten maßlos überschätzt werden und warum das Leben als Musiker nur sehr bedingt erstrebenswert ist. (Lübecker Nachrichten)

Das Matt kommt gnadenlos brutal - Emotionaler Showdown und Albtraum im Orchestergraben Zwei Männer sitzen sich gegenüber, spielen eine Partie Schach. Genauer: eine Partie Blitzschach, denn die beiden sind Orchestermusiker und haben nur zwanzig Minuten lang Zeit, sich in der Probenpause zu entspannen und neue Energien für Mozarts "Figaro" zu tanken. Man merkt schnell, dass diese beiden Schachspieler eigentlich gar keine sind, sondern eben Musiker: eher Kandidaten für die Couch als fürs Schachbrett. Sie denken kaum an die Partie (Glück für den Leser, wenn er kein Schach-Profi ist), sondern sind viel zu sehr gefesselt von ihren privaten und beruflichen Problemen. Und davon haben sie jede Menge: Mag auch der Leser zuweilen über ungeschickte Assoziationen oder artifizielle Dialoge stolpern, Camphausen verzahnt doch mit einigem Geschick die Gedanken und Vorstellungen der beiden Geiger, konstruiert Rückblenden und lässt andere Personen zu Wort kommen, bis das zuerst noch recht belanglose Plaudern über Job und die Welt in einem emotionalen Showdown, in einen Selbstzerfleischungs-Alptraum der allerübelsten Sorte gipfelt. Es gibt kein faules Remis, kein widerwilliges Aufgeben - das Matt kommt so gnadenlos brutal wie ein Meteoreinschlag. Der Autor, so verrät der Klappentext, war selber Geiger im Orchester, bis er mit 61 Jahren seine Geige verkauft hat und anfing zu schreiben. Resignation? Das Buch erinnert wohl nicht von ungefähr, in seiner leicht missmutigen, sarkastischen, oft ein wenig quengelnden Reflexion an Süskinds "Kontrabass" oder Bernhards "Untergeher". Vermutlich muss dass so sein: eine literarische Figur, die irgendwie mit Musik zu tun hat, steht immer mit dem Rücken zur Wand. Alles ist Krieg; das Leben, das Schachspielen, die Musik sowieso, denn der Beruf hat die Kunst längst zur Arbeit, zum Ärgernis gemacht. Schön, dass Camphausen dieses Klischee (oder ist es gar keins ?) nicht mit aller Konsequenz hätschelt, sich durchaus Freiraum lässt auch für mehr nüchterne Betrachtungen seines ehemaligen Metiers. Übrigens: die Schachpartie (mit Diagrammen), um die es - auch - geht, ist historisch (Rosanes-Anderssen, 1862). (Bayerische Staatszeitung)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren 1933 Musikstudium (Geige) seit 1961 Orchestermusiker 1963-1994 Mitglied in einem großen deutschen Opern- und Konzertorchester. Zwischen 1975-1994 siebzehn Sommer Mitglied im Bayreuther Festspielorchester. 1994 verkaufte er seine Geige, auf der er mehr als vierzig Jahre gespielt hatte, an eine Kollegin und begann zu schreiben.

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