Habe „Eine gute Adresse“ kurz nach Erscheinen im Original gelesen und war begeistert! Obwohl im Stil von „Park Avenue Prinzessinnen“/“Bergdorf Blondes“, ist es aber ungleich besser und einfallsreicher geschrieben. Es ist kurzweilig, amüsant und lässt sich prima lesen:
Die gute Adresse, um die es hier geht, ist 714 Park Avenue in New York. Es geht in erster Linie, um die „Leichen“, die die Bewohner der 714 Park Avenue in ihren Kellern zu verbergen suchen. Normalerweise gefallen mir Anhäufungen von Clichés nicht sonderlich, aber die Autorinnen haben es hier so wunderbar übertrieben, dass „Eine gute Adresse“ ein wirklich tolles, wenn auch manchmal trauriges, Leseerlebnis war! Ich war froh, lediglich als Beobachter dabei und nicht involviert zu sein in einer Welt, in der Prestige das allerwichtigste, wo Shopping ein Trostpflaster ist und Scheinheiligkeit und „Giftspritzen“ das einzige sind, was zählt!
„Eine gute Adresse“ hat mir deswegen um Längen besser gefallen als „Park Avenue Prinzessinnen“/“Bergdorf Blondes“, weil es nicht so krampfhaft amüsant, origineller und nicht so oberflächlich war. Es hat wesentlich mehr Charme als „Park Avenue Prinzessinnen“/“Bergdorf Blondes“ und ich bin der Überzeugung, dass die Autorinnen wissen, worüber sie geschrieben haben: Obwohl höchst unterhaltsam, sind doch viele unliebsame Wahrheiten enthalten, die zum Nachdenken anregen!
Fazit: Sehr unterhaltsame Lektüre, die viel Spass macht!