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Eine große Zeit: Roman Taschenbuch – 13. August 2013

42 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch (13. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833309016
  • ISBN-13: 978-3833309014
  • Originaltitel: Waiting for Sunrise
  • Größe und/oder Gewicht: 11,9 x 3,5 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 309.847 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Eine große Zeit“ ist kluge und spannende Unterhaltung in der Tradition von Greene und Ambler.“ , STERN, 26.04.2012

„Sex, Skandale, Spione – was will man mehr.“, Brigitte, Angela Wittmann, 03.04.2012

„Irrungen und Wirrungen einer krisenhaften Epoche – meisterhaft erzählt. William Boyd ist ein Zauberer, der seine Fiktionen über die Wirklichkeit triumphieren lässt.“ , ZDF „Das blaue Sofa“, Wolfgang Herles, 30.03.2012 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

William Boyd, 1952 in Ghana geboren, gehört zu den überragenden europäischen Erzählern unserer Zeit. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Drehbücher und wurde vielfach ausgezeichnet. Im Berlin Verlag erschienen zuletzt »Ruhelos« (2007), »Einfache Gewitter« (2009), »Nat Tate« (2010), »Eine große Zeit« (2012) und der James-Bond-Roman »Solo«. William Boyd lebt mit seiner Frau in London und Südfrankreich.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT am 12. März 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Woran spürt man eigentlich, dass ein süffig geschriebener Roman mit Spionagenote, wirklich gut ist? Man könnte sagen, dass bei Boyd der Hauptprotagonist eine Person ist, mit der man sich gerne identifiziert, weil sie einen mitnimmt in eine Welt, die man mit ihm zusammen abenteuerlich erlebt. Man merkt es aber auch an der Nachwirkung, an dem wie der Roman noch ein einem weiter wirkt, schwingt und lebt. Boyd schafft es unübertrefflich, raffiniert zu komponieren, verschiedene Ebenen aufzublättern, wo am Ende wieder alles zusammen kommt, sprachlich gut geschrieben, mit einem subtilen Sog an Spannung, die sich mit fortschreitender Seitenzahl immer mehr zu steigern schafft. Boyd gehört für mich schon längst zu jenem Genre, wo man sich auf den Autor verlassen kann, weiss dass der Autor sein Handwerkszeug beherrscht und gut geschriebene Unterhaltung, einer Prise Psychologie, und klasse gemachtem Plot eigentlich alles liefert, was einen Roman lesenswert macht.

Boyd erzählt aus zwei verschiedenen Erzählebenen. Zum einen der des Erzählers, zum Anderen aus der Ich-Perspektive, die wie ein Tagebuchstil anmutet, jeweils mit der Überschrift "Autobiographische Untersuchungen" einleitend. Wir sind in Wien im Jahre 1913, der junge englische Schauspieler Lysander Rief, nimmt sich eine Auszeit, reist von London nach Wien, begibt sich dort in psychoanalytische Behandlung bei Dr. Bensimon, der bei Freud seine Ausbildung genoss. Lysander hat Stress mit seiner Se*ualität und seiner Verlobten Blanche.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Norma Schlecker HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 4. April 2012
Format: Gebundene Ausgabe Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts ( Was ist das? )
Ich habe schon mehrere Romane von William Boyd mit Begeisterung gelesen und freute mich deshalb schon auf "Eine große Zeit". Auch sein jüngstes Werk hat mir sehr gut gefallen und Boyd kann hier problemlos an bisherige Erfolge wie "Ruhelos", "Die neuen Bekenntnisse" oder "Eines Menschen Herz" anknüpfen.
Wieder spielt die Handlung in einem historisch wichtigen Abschnitt des 20. Jahrhunderts: Diesmal ist es die Zeit des Ersten Weltkrieges, wieder geht es um Spionage.
Der junge Schauspieler Lysander Rief aus London hat sich vor seiner Hochzeit mit einer Kollegin nach Wien begeben, um dort mit einem Experten der Psychoanalyse an einem heiklen Problem zu arbeiten. Im Wartezimmer des Psychiaters trifft er erstmals auf Miss Bull, die in jeglicher Hinsicht umwerfend und ziemlich hysterisch ist. Nachdem er sie häufiger trifft und sich die beiden immer näher kommen, löst sich zwar sein sexuelles Problem (das natürlich mit Schuld zu tun hat) auf, aber er wird tief in eine Sache verstrickt, aus der er sich nicht mehr selbst befreien kann. Er flüchtet aus Wien und wird zum Agenten rekrutiert - was in den Wirren des Krieges einiges an Schwierigkeiten mit sich bringt...

Mir gefällt Boyds Stil sehr gut und er trifft den Ton der Zeit in meinen Augen auch hervorragend. Ich konnte die Atmosphäre der Vorkriegs- und Kriegszeit sehr deutlich aufnehmen und hatte das Gefühl, in diese "große Zeit" der Wirren einzutauchen. Auch die Gestaltung der Charaktere ist sehr gut gelungen. Die Figuren sind weder platt noch überkandidelt - sie sind glaubhaft, wenngleich teilweise auch extrem (Miss Hettie Bull ist schon keine einfache Frau...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von H. Gardner TOP 1000 REZENSENT am 11. April 2012
Format: Gebundene Ausgabe Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts ( Was ist das? )
Die Hauptfigur des neuesten Romans von William Boyd ist der junge englische Schauspieler Lysander Rief, der ein sexuelles Problem hat und sich Abhilfe durch den Psychoanalytiker Dr. Bensimon verspricht. Zu diesem Zweck reist er nach Wien, wo er im Wartezimmer des besagten Doktors die geheimnisvolle Hettie Bull kennenlernt und der Künstlerin mit Haut und Haaren verfällt. Daraus ergeben sich die verschiedensten Verwicklungen, zumal beide schon anderweitig gebunden sind. Im Zuge dessen kommen Mitarbeiter der englischen Botschaft, der Geheimdienst, mehrere attraktive Damen und hohe Militärs ins Spiel und auch Lysanders Mutter steht immer wieder im Vordergrund. Den historischen Rahmen liefert der beginnende Erste Weltkrieg, in dem Lysander ebenfalls eine kleine Rolle zugewiesen wird. Im Namen der Regierung hat er den Auftrag, einen Landesverräter zu enttarnen. Auf seinen zweckgebundenen Reisen lernt er anständige und weniger anständige Menschen kennen und stolpert von einem persönlichen Brennpunkt zum nächsten...

Es gibt Bücher, bei denen ich am liebsten nie ans Ende käme, so gut gefallen sie mir. Bei dem neuen Roman von William Boyd war das leider nicht der Fall. Dabei klang der Klappentext so vielschichtig wie tiefgründig. Entpuppt hat sich die Geschichte dann aber schnell als eine merkwürdige Ansammlung von Themen, die nicht recht zusammenpassen wollten. Jedenfalls nicht auf die Art und Weise, in der William Boyd sie miteinander zu verknüpfen versucht. Mal geht es auf einer Handvoll Seiten um den Parallelismus in der Psychoanalyse, dann liegt Lysander ebenso kurzzeitig im Schützengraben herum, um im nächsten Moment mit seiner Mutter einen gemütlichen Plausch in ihrem Garten zu halten.
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