Eine Warnung: das Buch macht viel mehr Spaß, wenn man zu erst "Eine für vier" ließt, den ersten Teil!
Zum Inhalt:
Es waren einmal vier Mädchen, die sich eine Jeans teilten...
Die schöne und stille Lena, Carmen, die Hitzige, das Sportass Bridget und Tibby, die vom Filmemachen träumt, sind, obwohl ganz verschieden, die allerbesten Freundinnen, die man sich nur denken kann. Sie alle haben innerhalb von siebzehn Tagen im September Geburtstag und so sind die Sommer für sie der Höhepunkt des Jahres. Doch wie auch schon im letzten Jahr, verbringen sie diesen Sommer getrennt und wieder kramen sie die JEANS AUF REISEN, eine "Zauberjeans", hervor und schicken sie zwischen sich hin und her, quer um die Welt.
Tibby verbringt den Sommer an einem Filmcollege, wo sie endlich dazu kommt, den Tod ihrer Freundin Bailey zu verarbeiten, Bee reist überstürzt nach Alabama, um sich bei ihrer Großmutter endlich wiederzufinden, während Carmen und Lena sich zu Hause mit ihrem Liebesleben beschäftigen: Carmen "kümmert" sich um die Liebe ihrer Mutter und Lena kann sich nicht entscheiden ob sie A) Kostos nicht mehr liebt, B) Kostos immer noch liebt oder C) Also, könnte es fast vermuten ... aber...
So geht jede von ihnen einen eigenen Weg nur die JEANS ist Zeuge der großen und kleinen, stillen und dramatischen, traurigen und glücklichen Ereignisse.
Auf den ersten Blick mag der Titel und die Aufmachung vielleicht auf ein einfaches Jugendbuch schließen, ohne besondere Hintergründe. Doch das ist DER 2. SOMMER ganz bestimmt nicht! Dieses Buch ist etwas besonderes in jeder Hinsicht, denn die Geschichte, die vielleicht auf den ersten Blick normal klingt, ist so tiefgründig und wunderschön geschrieben, dass sie einen mit nimmt und man sie immer wieder lesen muss. Es ist zum Weinen und zum Lachen, zum Nachdenken und mit vielen Sätzen, die von einer wunderbaren Philosophie sind, schlicht und treffend. Man kann das Buch in jeder Stimmung lesen und je nachdem heitert es auf oder bringt einen zum Heulen. Es ist ganz anders als alle anderen Bücher, gerade weil man das Gefühl hat, dass es keine erfundene Geschichte ist, sondern auf eine seltsame Art wahr.