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Eine dunkle Begierde
 
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Eine dunkle Begierde

Michael Fassbender , Keira Knightley , David Cronenberg    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Michael Fassbender, Keira Knightley, Viggo Mortensen
  • Regisseur(e): David Cronenberg
  • Komponist: Howard Shore
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 14. Juni 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0065FVVZW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 733 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Carl Gustav Jung, Leiter einer psychiatrischen Klinik, wendet Sigmund Freuds Psychoanalyse bei seiner Patientin Sabina Spielrein an. Die Frau - schön, aggressiv und gebildet - leidet unter hysterischen Anfällen. Der verheiratete Wissenschaftler verliebt sich in sie und beginnt 1906 aufgrund dieser "therapeutischen Grenzverletzung" mit Freud zu korrespondieren. Die Analyse Spielreins endet, als ihre Beziehung bekannt zu werden droht. Jung lässt die Frau fallen, die bei Freud vorspricht, um nun selbst Psychiaterin zu werden.

Video.de

David Cronenbergs Adaption von Christopher Hamptons ("Gefährliche Liebschaften") Theaterstück "Die Methode" ist eine mit Michael Fassbender, Viggo Mortensen und Keira Knightley vorzüglich besetzte Dreiecksgeschichte um die beginnende Psychoanalyse zur Jahrhundertwende, von Peter Suschitzky an Wiener und Züricher Originalschauplätzen erlesen fotografiert. Cronenberg arbeitete bei der kanadisch-deutschen Co-Produktion zum dritten Mal mit Mortensen zusammen.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J. Fromholzer TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Der Schauspieler Viggo Mortensen ist die Überraschung dieses David Cronenberg-Films: Viggo Mortensen IST Freud, er spielt ihn nicht, er ist Dr. Freud. Michael Fassbender als sein Kollege und Gegner fällt etwas ab im direkten Vergleich. Grenzenloser Reichtum bei Jung in Zürich (angeheiratet!), ein traumhaftes Anwesen am Zürichsee (mit Boot und Seegrundstück), eine schumrige wiener Wohnung beim viel berühmteren Siegmund Freud - das hat schon sehr früh zu gewissen Irritationen geführt (ganz ohne fachliche Differenzen). Der Film zeigt es überdeutlich.

Wer nur das Vorwort (ca. 50 Seiten) der Gesamtausgabe des Briefwechsels Freud-Jung (S. Fischer Verlag) liest, weiß wahrscheinlich mehr über die Freud - Jung Beziehung als die Drehbuchautoren des Films wußten. Das ist jedoch sekundär; der Film bietet Unterhaltungskino, die Dramaturgie der Leidenschaften, der Abgründe, der Verwerfungen, das zeigt Regiesseur Cronenberg. Mehr muss er nicht zeigen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts kommt die Patientin Sabina Spielrein in die Züricher Privatklink von Professor Bleuer. Dort wird die schöne und junge Frau Sabina von Dr. Carl Jung behandelt. Dieser ist in jener Zeit von den Ideen seines Wiener Kollegen Sigmund Freud beeindruckt und versucht bei Frau Spielrein eine Gesprächtherapie.

Zwei Jahre später ist die intelligente Frau Spielrein Jung's Assistentin und studiert Psychologie. Das Zusammentreffen von Jung und Freud deckt deren Differenzen auf. Frau Spielreich wird zum Prüfstein, an dem sich beide messen.

Die Geschichte der Psychoanalyse birgt zahlreiche exkursartiger Randgeschichten, die der Film für sich entdeckt hat. Charakterstarke Protagonisten liefern filigrane Wortgefechte und loten sich und ihre Ideen aus. Pittoresk ausgestattete Szenarien bieten einiges an Eyecatchern und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspielern ist ist bemerkenswertes Kopfdrama gelungen.
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31 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Endlich ist es geschehen, dass man sich an eine seriöse Sigmund-Freud-Verfilmung gewagt hat. Zwar hat es schon 1962 unter dem Titel "Freud" eine Verfilmung über einen Lebensabschnitt des Gründervaters der Psychoanalyse gegeben, die von Regisseur John Huston mit Leinwandschönling Montgomery Clift in der Hauptrolle realisiert wurde, aber aus heutiger Sicht eher pathetisch wirkt. Sicherlich ist es auch schwer, eine spannende Verfilmung über eine Persönlichkeit aus dem akademischen Bereich zu machen, deren Beruf sich in erster Linie um innere Abläufe wie Gedanken und Gefühle dreht. Regisseur David Cronenberg, der normalerweise eher für Filme aus dem Horror- und Thriller-Genre bekannt ist, hat mit "Eine dunkle Begierde" (Originaltitel: A Dangerous Method) in groben Zügen den umfangreichen biografischen Roman von John Kerr verfilmt.

Die Verfilmung setzt im Jahr 1904 ein: Der aufstrebende Arzt Carl Gustav Jung (Michael Fassbender) arbeitet in der Nervenheilanstalt Burghölzli am Zürcher See unter der Leitung des renommierten Psychiaters Eugen Bleuler, der u.a. den Terminus Schizophrenie etablierte. Hier lernt er die junge Sabina Spielrein (Keira Knightley) kennen, eine jüdische Russin die seelische Konflikte mit sich herumträgt seitdem sie als kleines Mädchen von ihrem Vater geschlagen wird. Carl Jung wird in seiner Arbeit stark von den Methoden Bleulers beeinflusst, der die mittelalterlichen Verhältnisse, die zu Anfang des 20. Jahrhunderts immer noch in vielen psychiatrischen Kliniken vorherrschen, abgeschafft hat und stattdessen eine humane Linie verfolgt, die sich auf Einfühlung in und Kommunikation mit den Patienten beläuft. Als Doktor Jung herausfindet, dass seine Patientin ein großes Interesse für seine Arbeit aufbringt und von dem Wunsch beseelt ist, selbst einmal Medizin zu studieren, macht er sie kurzerhand zu seiner Assistentin und verhilft ihr so zu einem neuen Sinn.
Zwei Jahre später, Sabina Spielrein ist inzwischen Studentin der Medizin, lernt Jung 1906 in Wien endlich den legendären Sigmund Freud (Viggo Mortensen) kennen. Anfangs verbindet die beiden Männer eine innige Freundschaft, die darauf aufbaut dass man auf geistiger Ebene denselben Theorien anhängt - Freud wird für Jung zu einer Vaterfigur. Über Freud lernt Jung auch dessen ehemaligen Schüler Otto Gross (Vincent Cassel) kennen, einen kokainschnupfenden Anarchisten, der die freie Liebe predigt und sich gegen die psychoanalytische Theorie Sigmund Freuds auflehnt, die Unterdrückung sexueller Wünsche sei notwendig für das Funktionieren des gesellschaftlichen Sozialkonstrukts. Otto Gross` subversive Überredungskunst führt den mehrfachen Familienvater Carl Gustav Jung schließlich in eine intensive intime Affäre mit Sabina Spielrein, die sich schon zuvor in ihren Therapeuten verliebt hatte. Als Carl Jung die Beziehung beenden will, weil ihn ein schlechtes Gewissen plagt, fühlt sich Sabina Spielrein von ihm verraten und ausgenutzt und vertraut sich mit ihren Sorgen Sigmund Freud an, der sich von dem charakterlosen Verhalten seines Schülers zutiefst enttäuscht zeigt und der jungen Frau in seiner Praxis eine Ausbildung zur Psychoanalytikerin bietet.
Auf einer Schiffsreise in die USA im Jahr 1909 zwecks akademischer Würdigung kommt es zwischen Freud und Jung zur Entfremdung, weil Freud sich weigert die von C.G. Jung ersonnene Tiefenpsychologie in Abspaltung zu seiner eigenen Trieblehre anzuerkennen.
Die Filmhandlung endet im Jahr 1913 kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, als Carl Gustav Jung der Psychoanalytikerin Sabina Spielrein - die sich inzwischen auf emotionaler Ebene erfolgreich von ihm distanziert hat - seine düstere Zukunftsahnung in Form eines apokalyptischen Traumes schildert.

"Eine dunkle Begierde" (2011) ist ein Film, der von einer wichtigen Zeitphase der Psychoanalyse erzählt und von seiner Farbkomposition etwas grundlegend Positives ausstrahlt. Helle Farbtöne wie Weiß und Beige dominieren die Kinoleinwand. Es wird eine Zeitepoche gezeigt, in der die Welt ihre Unschuld noch nicht verloren hatte, denn die Weltkriege kamen erst später. Inhaltlich geht der Film ganz auf seine drei Hauptprotagonisten ein. Die Geschichte wird aus dem Inneren der Dreiecksbeziehung Jung-Spielrein-Freud heraus erzählt, so dass kein Platz mehr für einen Blick auf die Gesellschaft und Menschen um die Jahrhundertwende blieb, die Sigmund Freud zu seinen revolutionären Theorien inspirierten. Das ist aus intellektueller Sicht natürlich für all jene schade, die gerne möglichst viel erfahren hätten, aber aus filmischer Sicht eine Wohltat für die Zuschauer, weil dadurch eine knisternde dramaturgische Dichte entsteht die ganz von den hervorragend ausgewählten Schauspielern lebt.
Ein großes Lob gebührt sicherlich der Maske, die es hinbekommen hat aus Schauspielern unserer Zeit Filmfiguren zu machen, die den damals real existierenden Persönlichkeiten zum Verwechseln ähnlich sehen. Viggo Mortensen hat wohl für die Rolle des Freud extra ein paar Kilo zugenommen. Er passt perfekt in diese Rolle rein, die für einen Schauspieler sehr schwer sein muss, weil es einfach zu leicht ist bei der Darstellung einer Persönlichkeit wie Sigmund Freud einer übertriebenen Mimik und Gestik zu verfallen. Aber ganz besonders und vor allem Keira Knightley, die ich bisher nur aus Hollywood-Blockbustern wie "Piraten der Karibik" kannte, überzeugt durch ihr äußerst intensives Spiel. Der amerikanische Schauspieler Viggo Mortensen und die englische Schauspielerin Keira Knightley haben für ihre eindringlichen Darbietungen eine Oscar-Nominierung erhalten. Der deutsche Schauspieler Michael Fassbender, der es geschafft hat in Hollywood anzukommen, wurde nicht berücksichtigt, obwohl seine Darstellung des Carl Gustav Jung für meine Begriffe Mortensens Freud-Interpretation ebenbürtig ist. Auch der französische Charakterdarsteller Vincent Cassel liefert eine brillante Darbietung als "Anarchoanalytiker" Otto Gross, der den Menschen als von Grund auf unbefriedigtes weil von sozialen Zwängen gehemmtes Wesen begreift.
Der ganze Film ist eigentlich mehr auf Carl Gustav Jung fixiert denn auf Sigmund Freud. Mit C.G. Jung beginnt und endet diese Geschichte. Meine einzige Kritik besteht darin, dass Doktor Freud zu sehr heroisiert wird, während Doktor Jung als eine stark libidinöse Persönlichkeit porträtiert wird. Ich glaube, ganz so einseitig ist das menschliche Individuum dann wohl doch nicht zu begreifen, aber das tut der Tatsache keinen Abbruch, dass dem Film "Eine dunkle Begierde" das Kunststück gelingt, zu einem eher anspruchsvollen Thema eine spannende und unterhaltsame Geschichte zu erzählen.
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(Bewertung der Bild-, Ton- und Extras-Qualität und Aufmachung wird sobald in Deutschland erschienen kurzfristig nachgereicht -... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von Retro Kinski veröffentlicht
auf Cronenberg ist Verlass
Von David Cronenberg kann man eigentlich immer höchste Qualität und ein herausragendes Filmerlebnis erwarten. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von jannek KE veröffentlicht
Eigeninitiative
Keira Knightley spielt überzeugend-nicht nur ihren Anfall zu Beginn des Films, auch ihre Kollegen V, Mortensen und M. Fassbender agieren hier großartig. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von caulfield veröffentlicht
Außergewöhnlicher Film!
Ich mach es kurz: Ein sehr außergewöhnlicher Film, der interessante Einblicke in die Entstehung der Psychoanlayse hervorbringt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Salia veröffentlicht
Muss nicht sein...
Das Thema hätte definitiv Potenzial gehabt, soviel steht fest. Aber die Ereignisse um Freud und Jung in so eine oberflächliche und dazu noch langweilige Handlung zu... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Ghostwriter veröffentlicht
Ein absolutes Ärgernis
Freud und Jung brachten Licht in eine Gegend, in welcher vor gut 100 Jahren, vom wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet, noch mittelalterliches Dunkel herrschte. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von tim4812 veröffentlicht
FREUDich nicht zu früh...
Man nehme: den berühmten Namen "Sigmund Freud", den Namen "Carl Gustav Jung", man mische dazu viele sinnlose Gespräche, man erfinde eine blödsinnige... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Julchen veröffentlicht
Einschläfernd !!!
Komme gerade aus dem Kino...

"Dunkle Begierde" - also die einzige Begierde, die ich verspürt habe, war, mich direkt im Kinosaal noch umzubringen! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von T. Biro veröffentlicht
Gelungener Spielfilm über die Geschichte der Psychoanalyse
Sigmund Freud, C.G. Jung und die Liebesgeschichte mit Frau Spielein.
Ein Spiel-Film über die Entwicklungsgeschichte der Psychoanalyse, der auch ohne besonders... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Isabell veröffentlicht
Genauigkeit ?
Am Rande wird im Abspann erwähnt, Sabina Spielrein sei 1941 umgebracht worden, obwohl jede kleine Recherche ergeben würde, es war ein Jahr später und äusserst... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Sagittarius veröffentlicht
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