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Produktinformation
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Moviemans Kommentar: Regisseur David Cronenberg ("A History of Vilence") inszeniert sein Drama in sehr hellen Bildern. Die hellen Kulissen und lichtdurchfluteten Räumen bilden einen Kontrast zu den schweren hysterischen Anfällen der jungen Patienten. Der Zuschauer erhält dadurch einen unmissverständlichen Eindruck von der Schwere ihrer Krankheit. Die Kleider der Charaktere sind ebenfalls sehr hell. Lediglich die Figur von Sigmund Freund sticht mit seinem dunklen Anzug aus der Kulisse heraus und erweckt dadurch den Eindruck des Allwissenden. Die zunehmende Verbesserung des Zustandes von Sabina Spieglein wird durch farbliche Accessoires der Kleidung (Handtasche, Schultertuch) verdeutlicht. Die Natur außerhalb der Klinik offenbart sich in natürlichen und leuchtenden Grüntönen, die nahezu etwas Befreiendes implizieren. Bildstörungen können nicht ausgemacht werden. Die Kontraste zwischen hellen und dunklen Sequenzen sind sehr gut ausbalanciert. Selbst dunkle Möbel und Gerätschaften sind durch gut eingesetzte, natürliche Lichtquellen ausgeleuchtet und demnach gut zu erkennen. Dank einer guten Bildschärfe sind die mit Spitze verzierten Kleider der Frauen offensichtlich (0:21:32). Die Kleider erwecken dadurch einen sehr edlen Eindruck und fügen sich passend in die Handlungsepoche des Films ein. Zudem hat der Zuschauer die Möglichkeit die Briefe der Figuren, die sie sich untereinander schicken, mitzulesen (1:01:08). Die Gespräche zwischen den Filmfiguren stehen im Vordergrund. Hintergrundgeräusche sind in den geschlossenen Räumen nur spärlich eingesetzt. Erst wenn die Handlung außerhalb der Privat- und Handlungsräume verlagert wird, nehmen die Geräusche zu. In der Küche sind nunmehr klappernde Töpfe zu vernehmen und im Billard-Salon ist das Spiel auditiv hervorgehoben. Die Gespräche zwischen den Protagonisten sind sehr gedämpft, aber gut verständlich. Die Ergebnisse der Forschungen werden in ruhiger Stimmlage ausgetauscht. Als Zuschauer hat man dadurch das Gefühl, dass die Forschung noch in den Kinderschuhen steckt und die Ergebnisse demnach nicht laut geäußert werden können. Somit gibt es auch kaum wahrnehmbare Effekte. Die für die Therapiezwecke eingesetzte Musik (0:36:02) wirkt dadurch nahezu revolutionär. Als Extras bietet die Blu-ray lediglich Interviews mit Cast und Crew, was insgesamt sehr spärlich und uninspirierend ausfällt. --movieman.de
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