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Eine bessere Welt ist möglich: Ein Marshallplan für Arbeit, Entwicklung und Freiheit
 
 
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Eine bessere Welt ist möglich: Ein Marshallplan für Arbeit, Entwicklung und Freiheit [Gebundene Ausgabe]

Franz Alt , Rosi Gollmann , Rupert Neudeck
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Franz Alt, Rosi Gollmann und Rupert Neudeck gehören zu den dienstältesten Mahnern der Republik. Sie wissen, woran die Welt leidet. Und sie wissen auch, dass dieses Leiden eigentlich doch gar nicht nötig wäre. Doch sie wissen zugleich, weshalb, was zu tun wäre, nicht, oder doch nicht im hinreichenden Umfang geschieht. Zwar haben sie jede(r) für sich versucht, wo sie irgend konnten, die Dinge zum Guten zu wenden. Doch dass mit ihrem persönlichen Engagement die Welt nicht gerettet würde, war und ist ihnen nur zu schmerzlich bewusst. Aufgegeben aber hat keiner von ihnen. Weshalb sie niemals müde wurden, anderen vor Augen zu führen, was die Gründe für die global-gesellschaftlichen Fehlentwicklungen sind, die ganze Gesellschaften in Armut und Unfreiheit halten und die darüber hinaus längst spürbar unsere natürlichen Lebensgrundlagen untergraben.

Dankenswerterweise belassen es die Autoren nicht dabei, uns die dunkle Seite der Welt in Erinnerung zu zeigen. Sie versuchen immer wieder, und so auch mit diesem Buch, mögliche Auswege aus den Dilemmata auszuleuchten, in denen wir gefangen sind: Und so führt uns Franz Alt in seinem Beitrag auf neue Pfade einer Entwicklungspolitik, die er zugleich völlig zu Recht als Friedenspolitik begreift. Rosi Gollmann skizziert ganz praktisch, wie eine Entwicklungszusammenarbeit funktioniert, der es zuvörderst um die Menschen geht und die deren Bedürfnisse und kulturellen Prägungen wirklich ernst nimmt. Und schließlich gibt uns Rupert Neudeck ein weiteres Mal Unterscheidungskriterien an die Hand, mit deren Hilfe wir "echte Hilfe" von solcher unterscheiden können, die letztendlich doch nur den verschleierten Interessen mächtiger Lobbys dient. Möge das alles viele Leser finden! -- Freia Danz

Kurzbeschreibung

Brot oder Steine? Der Aktionsplan von Franz Alt gegen die Armut

Immer weiter geht die Schere zwischen den Wohlhabenden und den Habenichtsen dieser Erde auseinander. Inzwischen ist die Dritte Welt mit ca. 2.000 Milliarden Euro gegenüber der Ersten Welt verschuldet und zahlt jährlich etwa neunmal so viel Schuldzins und Tilgung, wie sie Entwicklungshilfe erhält.

Aber nicht nur finanziell sind 80% der Weltbevölkerung arm dran. Ihre Bodenschätze werden im Norden verbraucht, dafür leiden die Länder des Südens überproportional an der durch die Industrieländer verursachten Klimaveränderung. Ausgehend von der internationalen Solidarität angesichts der Tsunami-Katastrophe fordern die Autoren einen Aktionsplan für die Dritte Welt – vergleichbar der Hilfe, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Marshallplan zuteil wurde. Diese Forderung sollte nicht nur aus altruistischen Gründen gehört werden, sondern im wohl verstandenen Eigeninteresse; denn den Reichen kann es auf Dauer nur gut gehen, wenn es dem Armen besser geht. Deshalb fordern Alt, Gollmann und Neudeck insbesondere von den europäischen Ländern eine umfassende Reformbegleitung für die Dritte Welt. Dabei geht es nicht nur um Finanztransfers, sondern Hilfe zur Selbsthilfe ist das Maß wirkungsvoller Unterstützung. Beispielhaft dafür arbeitet Rosi Gollmann mit der Andheri-Hilfe, die über 400 höchst wirkungsvolle Projekte in Indien und Bangladesh ins Leben gerufen hat.

Drei engagierte Autoren berichten aus verschiedenen Blickwinkeln: Rupert Neudeck von seiner heroischen Hilfe an Katastrophenbrennpunkten; Rosi Gollmann von ihrer Basisarbeit auf dem indischen Subkontinent und Franz Alt vor dem Hintergrund seiner Vor-Ort-Recherchen zu zahlreichen Filmen über die Probleme der Armen. „Eine bessere Welt ist möglich“ – der eindringliche Bericht zu Ursachen und Lösungsmöglichkeiten des Nord-Süd-Konflikts.

Die selbst gesteckten Ziele der Industrieländer zur Unterstützung der Dritten Welt sind bislang weit verfehlt worden. Die drei Autoren berichten von ihren Vor-Ort-Erfahrungen und von der katastrophalen Entwicklung, die zwei Drittel der Menschheit bedroht. Sie fordern einen Marshallplan zur Bekämpfung von Armut und Hunger.



Klappentext

"Rosi Gollmanns Beitrag überzeugt den Leser anhand konkreter Erfahrungen aus 40 Jahren Basisarbeit in Indien und Bangladesch, dass es tatsächlich erfolgreiche Konzepte gibt."
Forum

"Den drei Autoren geht es nicht um Elend-Reports aus dem 'moral office' humanitärer Symbolik. Vielmehr wird drastisch belegt, daß es Kontinente der Armen, aber keine armen Kontinente gibt und folglich die Wohlhabenden aus Eigeninteresse einen Strategiewechsel vornehmen sollten."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Ein bewegender Tatsachenbericht zu Ursachen und Lösungsmöglichkeiten des Nord-Süd-Konflikts. Ein Marshallplan für die Zukunft."
Buchtipp, Münchner Stadtgespräche -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Franz Alt, geboren 1938, studierte Politische Wissenschaften, Geschichte, Philosophie und Theologie. Seit 1968 arbeitet er beim SWF. 20 Jahre moderierte er das Politmagazin "Report Baden Baden". Seit 1992 Leitung der Sendereihe "Zeitsprung" im SWF und seit 1997 des Magazins "Querdenker" in 3 SAT. 1979 wurde er mit dem renommierten Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. In den Neunzigerjahren erhielt er für sein Engagement im Zusammenhang mit ökologischen Themen u.a. den "Europäischen Solarpreis". Mit Publikationen wie "Frieden ist möglich" (1983), "Liebe ist möglich" (1985), "Jesus – der erste neue Mann" (1989), "Die Sonne schickt uns keine Rechnung - Die Energiewende ist möglich" (1995), "Der ökologische Jesus" (1999) und "Sonnige Aussichten" (2008) hat sich der bekannte Fernsehmoderator auch als erfolgreicher Buchautor einen Namen gemacht.

Rosi Gollmann hat nach zahlreichen Besuchen in Indien im Jahre 1967 die "Andheri-Hilfe-Bonn" gegründet und inzwischen über 3000 Entwicklungsprojekte in Indien, Bangladesh und Nepal erfolgreich realisiert.



Rupert Neudeck gründete 1979 das "Komitee Cap Anamur - Deutsche Notärzte" und 2003 die Organisation "Grünhelme". Cap Anamur engagierte sich in den letzten Jahren u.a. in Afghanistan, Sudan, Sierra Leone, Haiti, Kenia und Tschetschenien. Rupert Neudecks unkonventionellen Aktivitäten verdanken Hunderttausende in Asien, Afrika und Lateinamerika ihr Leben. 2003 erhielt er für sein Engagement den Marion-Dönhoff-Preis.

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