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Eine bessere Welt ist möglich: Ein Marshallplan für Arbeit, Entwicklung und Freiheit
 
 
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Eine bessere Welt ist möglich: Ein Marshallplan für Arbeit, Entwicklung und Freiheit [Gebundene Ausgabe]

Franz Alt , Rosi Gollmann , Rupert Neudeck
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Riemann Verlag (16. September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570500691
  • ISBN-13: 978-3570500699
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.022.124 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Franz Alt, Rosi Gollmann und Rupert Neudeck gehören zu den dienstältesten Mahnern der Republik. Sie wissen, woran die Welt leidet. Und sie wissen auch, dass dieses Leiden eigentlich doch gar nicht nötig wäre. Doch sie wissen zugleich, weshalb, was zu tun wäre, nicht, oder doch nicht im hinreichenden Umfang geschieht. Zwar haben sie jede(r) für sich versucht, wo sie irgend konnten, die Dinge zum Guten zu wenden. Doch dass mit ihrem persönlichen Engagement die Welt nicht gerettet würde, war und ist ihnen nur zu schmerzlich bewusst. Aufgegeben aber hat keiner von ihnen. Weshalb sie niemals müde wurden, anderen vor Augen zu führen, was die Gründe für die global-gesellschaftlichen Fehlentwicklungen sind, die ganze Gesellschaften in Armut und Unfreiheit halten und die darüber hinaus längst spürbar unsere natürlichen Lebensgrundlagen untergraben.

Dankenswerterweise belassen es die Autoren nicht dabei, uns die dunkle Seite der Welt in Erinnerung zu zeigen. Sie versuchen immer wieder, und so auch mit diesem Buch, mögliche Auswege aus den Dilemmata auszuleuchten, in denen wir gefangen sind: Und so führt uns Franz Alt in seinem Beitrag auf neue Pfade einer Entwicklungspolitik, die er zugleich völlig zu Recht als Friedenspolitik begreift. Rosi Gollmann skizziert ganz praktisch, wie eine Entwicklungszusammenarbeit funktioniert, der es zuvörderst um die Menschen geht und die deren Bedürfnisse und kulturellen Prägungen wirklich ernst nimmt. Und schließlich gibt uns Rupert Neudeck ein weiteres Mal Unterscheidungskriterien an die Hand, mit deren Hilfe wir "echte Hilfe" von solcher unterscheiden können, die letztendlich doch nur den verschleierten Interessen mächtiger Lobbys dient. Möge das alles viele Leser finden! -- Freia Danz

Pressestimmen

"Den drei Autoren geht es nicht um Elend-Reports aus dem 'moral office' humanitärer Symbolik. Vielmehr wird drastisch belegt, daß es Kontinente der Armen, aber keine armen Kontinente gibt und folglich die Wohlhabenden aus Eigeninteresse einen Strategiewechsel vornehmen sollten." (Frankfurter Allgemeine Zeitung )

"Ein bewegender Tatsachenbericht zu Ursachen und Lösungsmöglichkeiten des Nord-Süd-Konflikts. Ein Marshallplan für die Zukunft." (Buchtipp, Münchner Stadtgespräche )

"Eindringlich und fundiert." (natur & kosmos ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Autoren haben recht!, 5. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Eine bessere Welt ist möglich: Ein Marshallplan für Arbeit, Entwicklung und Freiheit (Gebundene Ausgabe)
Warum haben wir das Gefühl, die Entwicklung auf der Welt laufe in die falsche Richtung? Wieso beschleicht uns in den wohlgenährten Ländern Europas ein komisches Gefühl, wenn die Politik der Industriestaaten immer mehr dahin zielt, sich vom armen Rest der Welt, von den Hungerleidern abzugrenzen? Weshalb stehen wir ratlos vor dieser gesellschaftlichen und politischen Entwicklung, zwar mit einem mulmigen Empfinden, aber ohne eine Idee, wie es anders laufen könnte?
Weil wir immer dort aufgehört haben, weiterzudenken, wo wir an der Schwelle zur Wahrheit standen!
Die drei Autoren dieses Buches haben zu Ende gedacht. Und angefangen danach zu leben. Gelegentlich gegen die Regeln der westlichen Gesellschaft. Manchmal gegen die Regeln der Medienwelt. Aber immer mit den einzelnen Menschen und für die Menschen in der gesamten Welt, ob reich oder arm. Denn die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen haben die Autoren zu ihrem Auftrag gemacht. Keine Träumereien. Keine Utopien. Keine politcal correctness. Sondern Dörfer in Indien, Kliniken in Bangladesch, Tischlereien und Schulen in Afghanistan. Die Autoren haben mit den Ärmsten der Welt zusammen eine Zukunft aufgebaut. Unsere Zukunft! Denn nur eine partnerschaftliche und ökologische Entwicklungshilfe kann den Frieden zwischen Nord und Süd und damit unseren Lebensstandard auf Dauer wahren.
Doch Vorsicht: Wer sich auf dieses Buch einlässt, könnte sich danach mit geänderten Ansichten wiederfinden. Ging mir genau so. Wenn Sie also weiterhin dabei bleiben wollen, guten Gewissens auf die Politik, die "Wirtschaftsflüchtlinge" und die Billigarbeiter zu schimpfen, lassen Sie die Finger von diesem Werk. Es könnte sie unglücklich machen, auch wenn Sie vorher gar nicht wussten, dass Sie eigentlich glücklich sind...
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13 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Narzismus lässt grüßen, 7. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Eine bessere Welt ist möglich: Ein Marshallplan für Arbeit, Entwicklung und Freiheit (Gebundene Ausgabe)
Leider bietet das Buch außer der Verbreitung von Allgemeinplätzen nicht viel. Dazu kommt - und das wiegt fast genau so schwer -, dass alle drei Autoren selbstverliebte Personen sind, die ihr Engagement gerne hervorheben und nur in Erwartung der geballten Medienpräsenz aktiv werden. Immerhin besitzt Neudeck zumindest Fachkenntnisse. F. Alt und R. Gollmann dagegen haben keine Ahnung, wie man unschwer erkennt, wenn man Filme ansieht, in denen z.B. Gollmann Inder umarmt, die dies als schlimmste Folter ansehen.

Wer der Welt helfen will, der sollte im Kleinen anfangen, nämlich bei sich selbst. Jeder kann seine Welt ein bisschen zum Positiven hin verändern; das ist schmerzlich, weil es oft Einbußen in der Lebensqualität bedeutet. Aber es ist machbar. Man kann auch wissenschaftliche Studien bemühen, um einen Handlungsimpuls zu erhalten. Diese sind um einiges fundierter - wenn auch i.d.R. nicht so leicht lesbar - wie das letztlich oberflächlich bleibende Werk dreier Akteure, die vor allem sich selbst lieben.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine wirklich bessere Welt..., 18. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Eine bessere Welt ist möglich: Ein Marshallplan für Arbeit, Entwicklung und Freiheit (Gebundene Ausgabe)
Bücher wie dieses vermitteln einen Eindruck über die dramatische Entwicklung der Menschheit und deren Errungenschaften und den daraus resultierenden - und auch inzwischen greifbar spürenden - Folgen, wie den Klimawandel und die Zerstörung der Umwelt. Sie machen uns auf unsere Fehler aufmerksam, die wir in den vergangenen Jahrzehnten zweifelsohne gemacht haben, die wir aber ganz offensichtlich zu wenig registrieren und nur wenig wahr haben wollen. Neben mehreren Vorschlägen zum wirtschaftlichen Umdenken und zum gerechteren Verteilen von den Reichen zu den Armen, gehen auch hier die Autoren der wirklichen Ursache nicht bzw. nur wenig auf den Grund. Es ist die rasant gestiegene Weltbevölkerung in den vergangenen hundert Jahren. Gesellschafts- und Globalisierungskritiker wie Al Gore, Michael Moore, Jean Ziegler (Das Imperium der Schande) und Jeffrey D. Sachs (Das Ende der Armut), gehen davon aus, dass mit entsprechender Umverteilung des Wohlstandes, die Schwierigkeiten, in die sich die Menschheit gebracht hat, überwunden werden können. Dabei sind alle Versuche den Armen dieser Welt zu helfen zum Scheitern verurteilt, wenn die Bevölkerung weiter zunimmt. Der Anteil der Hungernden an der Weltbevölkerung ging z.B. von 35 Prozent (1960) auf 18 Prozent (2000) zurück, jedoch durch die Verdoppelung der Anzahl der Menschen in diesem Zeitraum, hielt sich die Zahl der Hungernden bei etwa einer Milliarde - laut der FAO sind es 842 Millionen. Will man monatlich 30 US-Dollar jeden an Hunger leidenen Menschen zur Verfügung stellen, müssten dafür pro Jahr über 303 Milliarden Dollar aufgebracht werden. Das entspricht etwa dem Militärbudget der USA im Jahr 2001 mit über 322 Milliarden Dollar. Um die Probleme der Menschheit in den Griff zu bekommen und die Zerstörung unseres Lebensraums zu verhindern, müsste - neben allen anderen Maßnahmen zur Reduzierung unseres umweltfeindlichen Verhaltens - auch eine Reduzierung der Anzahl unserer Art angestrebt werden. Eine wirklich "bessere Welt" kann es nur geben, wenn etwas gegen das Bevölkerungswachstum unternommen wird.

W. Hain, Wien, 18.2.07

http://web.utanet.at/mahain/ReducingMankind.htm
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