Die ersten 55 von 147 Seiten sind eine Abhandlung über das Schreiben einer "Biografie" beginnend von den alten Hochkulturen, über das Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert. Dann erfährt man, dass die Tochter nichts über ihren Vater erzählen wollte und sich außer den beiden Präsidenten der Oettinger Davidoff Gruppe, keine Zeitzeugen gefunden hätten. Die beiden Interviews sind wortwörtlich mit allen äh s wiedergegeben was ich eine Zumutung finde. Die Rekonstruktion des Werdegang Zino Davidoffs ist mühsam zu lesen. Warum mühsam? Der Autor schreibt z.B. "Er wollte etwas Neues entdecken, reisen, die Welt sehen." Dann dasselbe in Zitatform von Zino Davidoff: "Ich hatte unbedingt das Verlangen die Welt zu sehen..." Manchmal wird dann noch eine Quelle zitiert, in der derselbe Inhalt vorkommt. Seitenweise keine neue Information. Die wichtigsten Stationen aus Zino Davidoffs leben finden sich prägnanter im Internet. Wer glaubt, etwas über die Person Davidoff zu erfahren, irrt, dafür wird ausführlich beschrieben, wie er eine Ausreisebewilligung bekam uä. Conclusio: Die Erwartungen, die der Buchtitel weckt, passen mit dem Inhalt überhaupt nicht zusammen. Solche Marketinggags schaden einem Onlineverkauf.