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Eine Woche im Oktober: Roman
 
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Eine Woche im Oktober: Roman [Gebundene Ausgabe]

Elizabeth Subercaseaux , Maria Hoffmann-Dartevelle
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: Pendo; Auflage: 1., Aufl. (Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866121547
  • ISBN-13: 978-3866121546
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 435.139 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Elizabeth Subercaseaux
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Santiago de Chile: Clara ist 46 Jahre alt als sie die tödliche Diagnose erhält: Krebs. Ein Jahr später findet Clemente, ihr Mann, ein Heft mit Aufzeichnungen von ihrer Hand. Zögerlich beginnt er zu lesen und entdeckt eine Frau, die er nie kannte. Denn Clara beschreibt ihre Ehe als hohl und leer. Und sie schreibt von Leon, einem Mann, der ähnlich krank ist wie sie...

Über den Autor

Elizabeth Subercaseaux, geboren 1945 in Chile, ist die Urenkelin von Robert und Clara Schumann. Mit zweiundzwanzig Jahren zog sie nach Spanien, wo sie ihre journalistische Karriere begann. 1975 kehrte sie nach Chile zurück und arbeitete dort während der Pinochet-Diktatur siebzehn Jahre lang als Journalistin im Untergrund. Heute lebt sie als Bestsellerautorin in Chile. »Eine Woche in Oktober« ist das erste ihrer Bücher, das auf Deutsch erschienen ist. Ihm folgte der Roman »Eine fast perfekte Affäre«. 

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Traum und Wirklichkeit 19. Oktober 2008
Von Maria Conlan VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Sehr beeindruckend diese Liebesgeschichte. Ein Appel: lebe für den Augenblick, intensiv, nur der Augenblick ist lebenswert, darin besteht die Kunst des Lebens: Augenblicke sammeln. Realität und Phantasie verschwimmen, zum Schluss taucht das große Fragezeichen für den Leser und die Leserin auf: was war nun wahr? Ein Buch über Sehnsucht, Gefühle, Träume, Zweifel und Abschied.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Über eine Liebesgeschichte mit ungewöhnlichen Vorzeichen berichtet der Roman von Elizabeth Subercaseaux.

Clara Griffin ist 25 Jahre mit Clemente verheiratet, als sie ihre tödliche Krankheit entdeckt: sie hat Krebs!
Die Diagnose ist für sie niederschmetternd, denn sie ist erst 46 Jahre alt.
Sie leben beide in Santiago in Chile, wo Clemente als Architekt arbeitet.

Zu Beginn der Geschichte konfrontiert uns die Autorin mit dem Leben und Sterben einer Frau, die im Angesicht des Todes erst erkennt, wie viel sie versäumt hat.

Wechselnd von der Gegenwart in eine Traumwelt schreibt Clara alles auf, was sie bewegt, und worüber sie nachdenkt. Sie lässt durchblicken, wie sehr sie sich in ihrer Ehe und in ihrem Mann getäuscht hat. Er ist Architekt, aber sie sieht in ihm einen langweiligen, pedantischen und wenig kreativen Mann. Sie haben keine Kinder, und sein ganzes Sinnen und Trachten richtet sich auf die schönen Künste und hier besonders auf Antiquitäten, mit denen er das gemeinsame Haus von oben bis unten bestückt hat. Sie spürt schon lange keine Leidenschaft mehr in sich und erträgt das Gleichmaß ihrer Ehe mit Langmut. Dass ihr Mann seit sieben Jahren ein Verhältnis mit einer schönen und sinnlichen Frau hat, wusste sie, ohne ihn je darauf anzusprechen.
Kurz vor ihrem Tod begegnet auch ihr noch einmal eine große Liebe!
Kann man sich das Erschrecken und die Erschütterung vorstellen, als Clemente eines Tages in der Küchenschublade das Heft mit Claras Aufzeichnungen entdeckt und sie zu lesen beginnt?
In ihren Tagebucheintragungen erkennt Clemente eine Frau, die ganz anders ist, als die Clara, mit der er verheiratet ist. Er kann es nicht fassen und wagt nicht, sie auf ihre Aufzeichnungen anzusprechen.

Die Autorin hat in einer parallel laufenden Geschichte das gegenwärtige Leben und die Erinnerungen von Clara im Focus. Die Übergänge zwischen der Gegenwart des Paares und der Erlebniswelt von Clara sind fließend und erzeugen eindrucksvolle Kontraste. Keine kitschige Krankengeschichte wird hier aufbereitet, sondern diese wird als Aufhänger genutzt, um die zwei Seiten einer einzigen Persönlichkeit zu beleuchten. Die Ehegeschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Innenwelt und Außenwelt scheinen nicht zusammen zu gehören. Doch wird deutlich, dass zwischen Phantasie und Wirklichkeit Brüche bestehen. Die Todesnähe erzeugt in Clara den nachhaltigen Wunsch, Versäumtes nachzuholen und das eigene und das gemeinsame Leben mit Clemente zu überdenken. Bei ihm wecken die Aufzeichnungen Verzweiflung, Reue und Trauer über die vergeudete Zeit.
In poetischen Beispielen erschließen sich Charaktere und Lebensentwürfe.
Psychologisch überzeugend und mit feinen Verästelungen ausgeschmückt sehen wir in das Innere eines Menschen, der sich befreit von Konventionen mit seinen wahren Wünschen und Sehnsüchten zeigt. Für Clemente ergibt das eine ernüchternde Bilanz: beide Partner haben sich nie richtig gekannt, und das gemeinsame Leben war mehr Schein als Sein.
Fasziniert und gebannt kann man sich dem inneren und äußeren Befinden der Protagonisten nicht entziehen und wartet sehnsüchtig auf die Lösung der rätselhaften Widersprüche.
Des Rätsels Lösung wird erst nach Claras Tod gelüftet.

Im Klappentext heißt es, E. Subercaseaux habe eine Botschaft mit dem Buch im Sinn: dass jeder Mensch wenigstens eine wirkliche Liebe im Leben gehabt haben sollte!
Die Autorin, Ururenkelin von Robert und Clara Schumann, hat sich politisch unter der Pinochet - Diktatur engagiert.
Erstaunlicherweise ist in ihrem ersten ins Deutsche übersetzten Buch nichts von den seinerzeit dramatischen politischen Verhältnissen in Chile zu spüren. Inzwischen ist sie in Chile zur Bestsellerautorin avanciert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Woche im Oktober 11. Februar 2008
Von B. Fehrle
Format:Gebundene Ausgabe
Dieser Roman hat mich wie seit langem nicht mehr in den Bann gezogen. Die Beziehung zwischen Clara und ihrem Mann ist scheinbar und anscheinend aus den Fugen geraten. Auf jeden Fall wird die Beziehung sehr deutlich auf eine subtile Art unsd Weise hinterfragt.
Das Buch hat mich emotional sehr berührt: es geht um das Wesentliche: Beziehungen,Wahrheiten, Scheinwelten. Nicht zuletzt hat mich der wunderbar unaufgeregte Schreibstil daran gehindert, das Buch -wenn nicht unbedingt notwendig -aus der Hand zu legen. Ich kann dieses Buch von ganzem Herzen empfehlen!
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