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Eine Weihnachtsgeschichte Audio-CD – Audiobook, 22. Oktober 2012


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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Random House Audio (22. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3837116735
  • ISBN-13: 978-3837116731
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 1 x 14,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (71 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

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Weihnachten ohne Dickens' Weihnachtsmärchen ist für mich wie ein Christbaum ohne Kerzen. Es ist einfach alle Jahre wieder wohltuend mitzuerleben, wie sich der herzlose Geschäftemacher Ebnezer Scrooge zu einen gütigen, wohltuenden alten Herren wandelt.

Dickens bedient sich hierfür der Mittel der Groteske: Am Heiligen Abend erscheint dem alten Geizhals der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley und prophezeit Scrooge ein düsteres Ende für den Fall, daß er seinen Lebenswandel nicht grundlegend ändert. Danach zeigt sich der Geist der vergangenen Weihnacht, welcher Scrooge in seine Kindheit zurückversetzt, gefolgt vom Geist der gegenwärtigen Weihnacht, der ihn ins Haus seines ärmlich lebenden Schreibers Cratchit und dessen Familie geleitet. der Geist der künftigen Weihnacht schließlich führt ihn zu seinem einsamen Sterbebett und zeigt ihm seinen Grabstein. "Die Wege der Menschen deuten ein bestimmtes Ende voraus, auf das sie hinführen, wenn man auf ihnen beharrt. Aber wenn man von den Wegen abweicht, ändert sich auch das Ende." erkennt Scrooge und ist fortan ein anderer Mensch.

Mit dem Weihnachtsmärchen ist es Charles Dickens gelungen, eine rührseelige und zugleich moralische Weihnachtsgeschichte zu schreiben, die Dank seines großen erzählerischen Könnens nie kitschig wird. Ich freue mich schon darauf, meinem Sohn, wenn er groß genug ist, aus meiner Lieblingsausgabe der Weihnachtsgeschichte, Ein Weihnachtslied, vorlesen zu können: Die detailverliebten Bilder von Roberto Innocenti werden ein Übriges tun, eine Geschichte aus dem viktorianischen England einem Kind des neuen Jahrtausends nahezubringen. --Elisabeth Lang -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Charles Dickens (1812–1870) begann seine Karriere als Gerichtsreporter. Seine liebevollen Schilderungen menschlicher Schwächen, sein Kosmos skurriler und schrulliger englischer Originale und die satirische Anprangerung sozialer Missstände machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einem der beliebtesten Romanciers der Weltliteratur.

Will Quadflieg (Friedrich Wilhelm Quadflieg) wurde am 15. September 1914 in Oberhausen geboren. Noch während seiner Schulzeit nahm er Schauspielunterricht. 1933 spielte er erstmals am Theater in Oberhausen. Über die Stationen Gießen, Gera, Düsseldorf und Heidelberg kam er 1936 nach Berlin, wo er an der Volksbühne und am Schiller-Theater seine Bühnenkarriere fortsetzte und zu einem bekannten Theaterschauspieler aufstieg. Die Intendanten, unter denen er tätig war, kollaborierten teilweise mit dem Naziregime. Will Quadflieg selbst teilte nicht die Ansichten der Nationalsozialisten, genoss aber durch seine Bühnentätigkeit Vorteile, indem er nicht gezwungen war, Kriegsdienst zu leisten. Doch war auch er an zwei Propagandafilmen „zur Hebung der Moral“ beteiligt, was er später bereute. Quadflieg blieb einer der wenigen Künstler, die sich nach dem Krieg mit dem Nationalsozialismus selbstkritisch auseinandersetzten und sich um Aufklärung und Versöhnung bemühten; schon im fortgeschrittenen Alter engagierte er sich noch in der Friedensbewegung und für die Grünen.

Während der Neuetablierung der Theaterkultur in Hamburg war Quadflieg ab 1947 am Deutschen Schauspielhaus engagiert und zugleich auch am Schauspielhaus Zürich sowie bei den Salzburger Festspielen. Von 1956 bis 1962 arbeitete er unter der Intendanz von Gustaf Gründgens. In dessen erfolgreicher Kinoverfilmung Faust von Goethe spielte er 1957 die Titelrolle, die ihn auch einem internationalen Publikum bekannt machte.

Neben seiner Theaterlaufbahn machte er sich als Rezitator mit zahlreichen Sprechplatten und Vortragsabenden einen Namen. Auch in Film- und Fernseh-Produktionen war er zu sehen. Dem Theater blieb er aber bis zu seinem Tod am 27. November 2003 verbunden.

Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen zählen unter anderem die Hamburger Medaille für Wissenschaft und Kunst, der Henning-Kaufmann-Preis, der Grimme-Preis in Gold oder der Lew-Kopelew-Friedenspreis.

Peer Augustinski ist einer der beliebtesten Sprecher, wenn es um die Darstellung witziger Charaktere geht. Unvergessen ist seine Stimme als Dschinni in Disneys „Aladdin“ und als Cowboy Woody in „Toy Story“. Peer Augustinski ist die deutsche Synchronstimme von Robin Williams. Als Hörbuchsprecher interpretiert er u.a. Terry Pratchetts urkomische Fantasy-Romane.

Martin Semmelrogge gehört zu den markantesten Hörbuchsprechern Deutschlands. Zu hören ist er u.a. in Jonathan Strouds "Bartimäus". Als Schauspieler war er u.a. in "Tadellöser & Wolff" zu sehen, und er spielte eine Hauptrolle in der legendären Verfilmung von "Das Boot". Als Darsteller schräger Charaktere bietet ihm "L.A. Confidential" ideale Voraussetzungen.



Manfred Steffen, geboren 1916 in Hamburg, nahm nach seinem Abitur Schauspielunterricht bei Willy Maertens in Hamburg. Ab 1945 arbeitete er als Nachrichtensprecher beim Hörfunk, 1947 holte ihn Maertens ans Hamburger Thalia Theater, dessen Ensemble er bis zu seinem Tod angehörte. Insgesamt verkörperte er über 240 Bühnenrollen, darunter mit großem Erfolg die Hauptrolle in Zuckmayers "Der Hauptmann von Köpenick" (1977). Manfred Steffen spielte außerdem in zahlreichen Produktionen für Film und Fernsehen. In Umberto Ecos "Der Name der Rose" spricht er den Abt Abbo, in J.R.R. Tolkiens "Der Herr der Ringe" den Gandalf. Er starb am 22. Januar 2009 in Halstenbek bei Hamburg.

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von sweethomegheim VINE-PRODUKTTESTER am 31. August 2011
Format: Audio CD
Ich liebe diese Geschichte und habe sie in allen möglichen Versionen. Vom Buch bis zur DVD, und jetzt auch als Hörbuch.

Dem Schauspieler und Vorleser Felix von Manteuffel gelingt es wirklich aufs Beste, diese wunderschöne Geschichte zu neuem Leben zu erwecken.

Die Aufmachung der Box ist auch sehr schön und für Alt und Jung geeignet. Ganz einfach ein ganz besonderes Hörvergnügen und natürlich ideal für Weihnachten - aber nicht nur!

Klare Kaufempfehlung!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 16. Dezember 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Ebenezer Scrooge vermag dem Weihnachtsfest nichts abzugewinnen. Die heuchlerische Freude, die Wohltätigkeit, die Gefühlsduselei sind ihm ein Gräuel. Er bedauert nur, dass er seinem Angestellten einen Tag frei geben muss. Und auch das "Fröhliche Weihnacht" seines Neffen erfüllt ihn mit Ärger und Abscheu. Was hat dieser Tunichtgut, dieser arme Geselle und Versager, ihm eine fröhliche Weihnacht zu wünschen?
Der Geldverleiher Scrooge kennt nur sein Geschäft und den Gewinn. Ohne Mitleid und Rücksicht stürzt er seine Schuldner ins Verderben und verschwendet keinen Gedanken an ihr Schicksal. Auch der Tod seines Partners Marley hat ihm keine schlaflose Nacht bereitet. Doch in dieser Weihnachtsnacht ändert sich alles. Erst besucht ihn der Geist seines Geschäftspartners und erschüttert den Geizhals zutiefst. Dann werden ihm drei Geister geschickt, die seine harte Seele noch zu retten versuchen, bevor er, wie Marley, der ewigen Verdammnis anheim fällt.
Doch können der Geist der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht, den seit Jahrzehnten jedem Menschen und jeder Gefühlsregung misstrauenden Scrooge noch retten?

Seit 1843, dem Jahr des Erscheines von "A Christmas Carol. In Prose. Being a Ghost Story", gehört diese Geschichte zum Weihnachtsabend hinzu. Kaum ein Buch ist aufrüttelnder, moralisch eindeutiger und dabei unterhaltsamer als "Eine Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Haan am 25. November 2006
Format: Gebundene Ausgabe
In dieser Rezension werfen wir einen längeren Blick auf die Reihe “Coppenraths Kinderklassiker” des Coppenrath Verlages. Was bei allen drei Neuerscheinungen als erstes auffällt, ist die aufwendige Umschlaggestaltung. Diese sind an beiden Rändern mit breiten, verzierten, samtartigen Einlagen versehen, die dem Buch sofort einen edlen Eindruck verleihen. Das es sich bei diesem Augenfänger um keinen Blender handelt, wird deutlich, wenn man die Bände aufklappt: alle drei Bände haben ein grafisch aufwendig gestaltetes Deckblatt. Bei Eulenspiegel ist dies ein Spiegel, auf der eine Eule sitzt; bei Dickens ein Weihnachtskranz und bei Pinocchio, dem aufwendigsten, liegt dieser schlafend auf dem Rücken während er von Schmetterlingen umtanzt wird und aus seiner Nase ein Baum wächst.

Unterschiedliche Erzähler und Grafiker

Jeder Band hat durch jeweils unterschiedliche Erzähler und Illustratoren seinen individuellen Charakter. Eulenspiegel (1510) spielt im Mittelalter und so dominieren recht strenge Bilder, abgetönte Farben, gerade Konturen. Die Stadtarchitektur wirkt authentisch, doch merkwürdig ausgestorben. So spielt „Wie Eulenspiegel vom Rathausdach fliegen wollte“ in Magdeburg. Doch auf dem gemalten Stadtbild stehen nur ungefähr 2 Dutzend Bürger in einer Gruppe herum. Ansonsten ist kein Leben zu entdecken. Die einzelnen Erzählungen bilden jeweils ein Kapitel, welche sich mühelos als Eigenlektüre oder als Gute-Nacht-Geschichte eignen. Die Textgestaltung orientiert sich einem modernen Stil, so dass die kindlichen Leser nicht, neben evtl. ohnehin schwer lesbaren Wörtern, auch noch mit veralteten Vokabeln überfordert werden.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Poldis Hörspielseite TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 24. September 2010
Format: Audio CD
Erster Eindruck: Die Geister, die ich rief...

Scrooge ist ein ungemütlicher Zeitgenosse: Immer auf seinen Gewinn bedacht hält er nicht viel von Weihnachten, worunter nicht nur sein Angestellter zu leiden hat. Doch kurz vorm Fest bekommt er Besuch von dem Geist seines verstorbenen engen Freundes Marley, der ihn vor seinem Geiz warnt und die Ankunft von drei Geistern ankündigt...

Charles Dickens Weihnachtsgeschichte gehört zu seinen wohl bekanntesten Werken und wurde schon zahlreiche Male verfilmt. Oetinger Audio hat sich nun an eine Hörbuchversion gemacht und in der selben Optik wie "Alice im Wunderland" und "Der Zauberer von Oz" veröffentlicht. Die Geschichte ist ebenso anrührend wie unterhaltsam, im Prinzip erfährt man, wie Scrooge zu dem alten Geizhals geworden ist. Die drei Geister der Weihnacht führen ihm verschiedene Episoden aus seinem Leben vor Augen, aus seiner Vergangenheit, der Gegenwart und schließlich der Zukunft - eine brillante Idee, und auch die innerliche Wandlung Scrooges wird glaubhaft und sensibel dargestellt. Die Geschichte sprüht nur so vor einem ganz bestimmten Zauber und ist in wunderschönen Worten erzählt. Schön ist auch, dass man sich hier an das Original gehalten und nichts herausgekürzt hat. So ist die Reise, die der Zuhörer mit dem alten Scrooge macht, voller Emotionen, voller Witz und vor allem voller Charme, und auch aufgrund der wunderschönen Umsetzung ist dieses Hörbuch eine Empfehlung wert - nicht nur vor Weihnachten!

Felix von Manteuffel ist Sprecher dieses Hörbuches und kann seine tiefe, sonore Stimme wunderbar einsetzen und akzentuieren, um die Charaktere eigenständig wirken zu lassen.
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