Produktinformation
|
Peter Lorre (Casablanca, Arsen und Spitzenhäubchen) spielt die Hauptrolle in der deutschen Produktion M - Eine Stadt sucht ihren Mörder aus dem Jahr 1931. Der in Ungarn geborene Schauspieler erlangte mit dieser beklemmenden und überzeugenden Darstellung eines psychopatischen Killers über Nacht Weltruhm. Regie führte Fritz Lang (Metropolis, die Dr. Mabuse-Filme), der zusammen mit seiner damaligen Frau Thea von Harbou auch das Drehbuch schrieb. Das Drehbuch, das für das Remake aus dem Jahr 1951 noch einmal verwendet wurde, setzte die Standards für alle zukünftigen Darstellungen und Interpretationen eines solchen Charakters. M - Eine Stadt sucht ihren Mörder, Langs erster Tonfilm, ist zugleich auch sein distanziertester und provokativster Film. Er erzählt den Film aus der Perspektive des Mörders und aus der Perspektive der Betroffenen und der Jäger. Mit Gustav Gründgens, Theo Lingen, Paul Kemp. Übrigens: Während Lorre tagsüber für Lang als Psychopath vor der Kamera stand, spielte er abends auf der Bühne eine komödiantische Rolle. --Ursula Steingass
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
48 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein zeitloses, mahnendes Meisterwerk...,
Von
Rezension bezieht sich auf: M - Eine Stadt sucht einen Mörder (DVD)
Nach langem Warten - in Japan und USA etwa gibt es den Film schon seit zwei Jahren auf DVD - erscheint auch hierzulande Fritz Lang's Meisterwerk "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" auf DVD. Ein cineastisches Meisterwerk, welches bis heute Maßstäbe gesetzt hat in seiner Bildsprache, dem Gebrauch von Metaphern, der filmischen Umsetzung."M - Eine Stadt sucht einen Mörder" ist in vieler Hinsicht ein Lehrstück: Die typischen visuelle Mittel des Film Noir - Licht/Schatten, Hell/Dunkel - kommen hier perfekt zum Einsatz, und wer den Film einmal gesehen hat, wird seiner Faszination nicht erliegen können - geschweige denn gut schlafen können. Bezieht der Film sein wohldosiertes Grauen nicht aus plumpen Schockeffekten und Blut- und Schleimorgien - neuzeitliche Popcorn-Movies die ständig vorgeben, wie 'cool' sie doch sind haben unsere Augen in den letzten jahren genügend beleidigt - sondern läßt Geschichte, Gedanken und Bilder im Kopf entstehen, die fesselnder und umbarnherziger sind als jede 'gefilmte' Wahrheit. Der typisch expressionistische Stil - filmisch eingesetzt zum Einfangen der 'Bedrohung', die Anfang der dreißiger Jahre in der Erscheinungsform des Nationalsozialismus herankeimte, ist gleichzeitig auch eine Warnung, die auch heute noch Gültigkeit hat. Fritz Lang hat einen epochalen, zeitlosen Kriminalfilm geschaffen, der über das Genre des eigentlichen Kriminalsfilm weit hinausreicht. Der Film ist ein historischer Spiegel dessen, was in der 30ern im Heranwachsen war und wenige Jahre explodioerte. Kontrolle, Macht, Haß, Verbrechen - all das liegt zueinander näher, als es scheint. Im Expressionismus liegen Ordnung und Chaos eng zusammen, in Langs 30er Filmen werden sie in eins gesetzt, Ordnung und Chaos sind dasselbe und darin liegt die Bedrohung. Noch ein paar Anmerkungen zur DVD selbst: Der Film wird hier in seiner ursprünglichen Fassung - er wurde später, u.a. von den Nazis, zensuriert und gekürzt - präsentiert, es sind somit all jene Teile enthalten, die man nie zuvor auf Kassette oder TV-Ausstrahlung gesehen hat. Darüberhinaus wurde der Film komplett neu abgetastet, von Staub und Kratzern befreit und präsentiert sich somit wie am Tag seiner Entstehung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unsterblich, Unnachahmbar...,
Rezension bezieht sich auf: M - Eine Stadt sucht einen Mörder (DVD)
Fritz Lang's "M" stellt einen schweren Stand für alle seit seinem Erscheinen hergestellten Kriminalfilme dar...Die Unterwelt einer deutschen Stadt sieht sich zunehmend durch die Polizei unter Druck gesetzt: ein Kindermörder bleibt unfassbar und stellt sein Treiben nicht ein. Durch die Tätigkeiten der Polizei wird das Leben der "normalen" Kriminellen immer schwerer. Schließlich rottet sich das Verbrechertum zusammen und beschließt selbst den Mörder zu suchen. Dieser Film kann und wird nicht übertroffen werden. Das gleiche Thema(Kindermord) kommt auch im Film "Es geschah am hellichten Tag" mit Heinz Rühmann und Gert Fröbe zur Sprache: kongenial. Peter Lorre als Kindermörder "M" zeigt und spielt die beste Rolle seines Lebens. Er hätte einer der größten Filmstars in Deutschland werden können, hatte aber als Jude nach der Machtergreifung Hitlers den richtigen und lebensrettenden Weg der Emigration (in die USA) ergriffen. Vielleicht werden Sie auch zu einem Peter Lorre-Fan durch dieses Werk. Im Vergleich zu den meisten heutigen deutschen Filmen, sieht man die qualitativen filmhandwerklichen Unterschiede, mit denen Fritz Lang ein Werk schuf, dass atemberaubend, spannend und ohne die Ansicht einer einzigen Leiche auskommt. Auch hier der Rat, wenn Sie den Film noch nicht kennen und auch wenn Sie ihn kennen): Alles verdunkeln und lassen Sie sich den Atem rauben..... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Kindermörder kann nicht gefangen werden: Berlin 1931,
Von
Rezension bezieht sich auf: M - Eine Stadt sucht einen Mörder (DVD)
Die technische Qualität ist ausgezeichnet, ich kann mich an keinen Kratzer oder Flimmern erinnern. Neu:- Peter Lorre versteckt sich auf dem Dachboden, länger als das Video. - Gute Szenen: - Lang las viel über den Fall Peter Kürtens aus Düsseldorf (wurde hingerichtet). Eine Sternstunde Deutscher Kinokunst des 20. Jh, die bis heute erfolgreich auch das Ausland (inkl. Amerika) berührte; Portrait von Berlin 1931. Im Ausland gibt es unter Cineasten einen regelrechten Kult um das deutsche expressionistische Kino der Frühzeit. Warum nicht hier (untreue Kameraden). Wer Berlin mag, sollte sich auch "Emil und die Detektive" von 1931 anschaffen, auch hier wird ein Verbrecher gejagt, und es gelingt wiederum nicht der Polizei ihn zu fangen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|