oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Eine Schachtel Streichhölzer
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Eine Schachtel Streichhölzer [Taschenbuch]

Nicholson Baker , Eike Schönfeld
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 1 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch EUR 7,90  

Wird oft zusammen gekauft

Eine Schachtel Streichhölzer + Rolltreppe oder Die Herkunft der Dinge + Die Fermate
Preis für alle drei: EUR 24,79

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Rolltreppe oder Die Herkunft der Dinge EUR 6,90

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Die Fermate EUR 9,99

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: rororo (1. Juni 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499239752
  • ISBN-13: 978-3499239755
  • Originaltitel: A Box of Matches
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 176.184 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Nicholson Baker
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Nicholson Baker auf Amazon

Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Der Frühaufsteher Nicholson Baker zündet Geschichten wie Streichhölzer an In mehreren Romanen schon hat Nicholson Baker die Minutiae des Alltags zum zentralen Moment seiner literarischen Welterschliessung gemacht. Ob er in «Rolltreppe oder Die Herkunft der Dinge» kaleidoskopisch die Einzelheiten der Mittagspause eines Büroangestellten schilderte, sich in «Die Fermate» mit labyrinthischen sexuellen Obsessionen abgab oder in «U & I» literaturkritische Gedankenspiele betrieb, stets kam er ohne ein herkömmliches Handlungsgerüst aus. Stattdessen gründete er seine narrativen Gebäude auf ein Fundament aus Beobachtungen, Reflexionen und Geschichtssplittern, die nur durch das erzählende Ich in einen Gesamtzusammenhang gebracht werden. Vom «nouveau roman» scheint Baker die Detailbesessenheit übernommen zu haben, von der Postmoderne das Spiel mit den Perspektiven, von der amerikanischen «Slice-of-life»-Literatur den Blick auf den Alltag. Und so inszeniert er in seinem neuesten Roman aus bedeutungslosen Details den Alltag einer Familie, zu welcher der Ich-Erzähler, seine Frau, Sohn und Tochter, eine Ente und eine Katze gehören und die in einem alten Haus irgendwo in Maine, also an der Atlantikküste, lebt. «Ich habe einfach nur mein Dreirad gefahren, bin zur Schule gegangen, habe meine Fahrradlager geschmiert, einen Job bekommen, geheiratet, Kinder bekommen, und da bin ich nun», fasst der Ich-Erzähler sein Leben zusammen. Es ist ein Leben ohne alle dramatischen Vorfälle, aber voller kleiner Freuden, die aus der täglichen Routine hervorgehen. So steht der Ich-Erzähler, ein obsessiver Frühaufsteher, jeden Morgen zwischen 3 Uhr 49 und 5 Uhr 33 auf, macht Feuer im Kamin, isst einen Apfel und tagträumt. Erinnerungsfetzen, Gedankensplitter, Beobachtungen und Alltagsweisheiten bilden ein Erzählgewebe, das in kurze Kapitel portioniert ist: Da in der Streichholzschachtel, die der Erzähler benutzt, 33 Streichhölzer sind, hat der Roman 33 Kapitel (eine zu hoch gegriffene Anspielung auf Dante!) – 33 Skizzen über die kleinen Wunder von Alltag und Haushalt. Das Loch in der Socke, das Leeren der Spülmaschine, das Haarewaschen – es sind Details wie diese, die Baker aufzeichnet. Indem er dem Banalen ein Überraschungselement beimischt, gelingt es ihm immerhin, aus einer Belanglosigkeit eine kleine Geschichte zu schmieden. «Einmal habe ich einen Schlüssel verloren. Ich suchte einen ganzen Tag danach, bis ich es schliesslich aufgab; eine Woche später fand Claire ihn festgefroren an einem Stück Fleisch, das sie aus der Tiefkühltruhe nahm. Ich weiss nicht, wie er dahin gekommen ist.» Baker pflegt einen Plauderton, spricht den Leser immer wieder an und spult das Erzählte wie an einem assoziativen Faden ab. Dabei sind die Streichhölzer narrative Accessoires, die statt einer Handlung den Erzählrahmen abgeben. Mit dem letzten Streichholz schliesst der Roman: «Ich glaube, ich krieche ins Bett zurück, sehr vorsichtig, damit ich nicht zu sehr wackle, ziehe die Decke über mich, entspanne alle Muskeln und schlafe noch ein Weilchen und stehe dann zu einer normalen Zeit auf.» Der Frühaufsteher geht wieder zu Bett. Stefana Sabin -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

33 Streichhölzer - 33 Skizzen über die kleinen Wunder des Alltags Aus kleinen Geschichten, Gedankensplittern und Erinnerungsblitzen beim frühmorgendlichen Kaminanzünden entsteht das Bild einer Familie, zu der außer dem wunderlichen Familienvater Emmett Ehefrau Claire (am Geldautomaten kamen sie sich näher), Tochter Phoebe (14, lebensklug), Sohn Henry (8, praktisch veranlagt) und die Ente Greta gehören. Bis das letzte Streichholz abgebrannt ist, gehen dem Leser eine Menge Lichter auf. „Wirkt wie ein Glücks-Cookie“ (Literaturen)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(1)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Licht geht auf 18. Mai 2004
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
„Eine Schachtel Streichhölzer" ist dieser eigenartige kurze Roman überschrieben und die dreiunddreißig Hölzchen, die diese Schachtel exakt enthält, geben den zeitlichen Rahmen für die Erzählung von Nicholson Baker vor.

Morgens um vier ist die Welt noch in Ordnung und sie liegt noch im Dunklen. Das ist nun die Zeit, in der Emmett, Lektor für medizinische Fachbücher, aufsteht, ein Streichholz anreißt und den Kamin im großen Wohnraum anzündet. Nun dann spielt er nach den Regeln des alten Kinderspiels „Blinde Kuh", das heißt , mit geschlossenen Augen durch die Räume das Haus gehen, ohne sich an Tischen, Stühlen oder Schränken zu stoßen, einen Lichtschalter ertasten, ihn aber dann nicht einschalten. Er brüht sich im Dunkeln einen Kaffee, setzt sich in einen bequemen Sessel, denkt nach. Die Räume sind zu dieser fortgeschrittenen Nachtzeit von den Sternen und dem Mond schwach erleuchtet, so könnte man denn diese gespielte Blindheit, wenn es sein sollte, durch Öffnen der Augen schnell beenden. Warum Emmett all das tut, wissen wir bis jetzt noch nicht, wir werden es auch überhaupt nicht erfahren. Es spielt vielleicht auch gar keine Rolle in diesem Roman. Dafür erfahren wir aber viele andere Dinge, die uns eigentlich gar nichts angingen, wenn sie nicht aus den Gedankengängen des amerikanischen Autors Nicholson Baker stammten. So gewährt uns in hundertfünfzig kurzen aber sehr inhaltsvollen Seiten Einlass in das Bewusstsein seines neuen Helden.

Denn Emmett hat beschlossen dreiunddreißig Tage so früh aufzustehen. Zu dieser Zeit schläft seine Frau Claire ebenso wie seine beiden Kinder, die vierzehnjährige Phoebe und der achtjährige Henry. Die Ehe funktioniert, die Kinder haben ihre kleinen Macken wie andere Kinder die auch von Fall zu Fall haben, das Jahreseinkommen von siebzigtausend Dollar ist ausreichend und gesichert. An Tieren gibt es eine Ente im Garten, und eine Katze im Haushalt. Das Leben des Vierundvierzigjährigen scheint also ohne jede gesundheitliche oder finanzielle Gefährdung, aber eben auch ohne irgendwelche Höhepunkte - man kann sagen, es ist eben dieser immer gleichmäßige Fluss des Daseins zwischen einerseits nicht mehr jung und andererseits noch nicht alt.

Dann auf Seite 108, bei Streichholz zweiundzwanzig, lüftet Baker für einen kurzen Moment die Decke. „Mir geht's nicht so gut." Emmetts gequälte Aussage hat vordergründig mit einer Influenza zu tun. „ Ich hatte tatsächlich 38,4 Grad Fieber!"
Ohne es eigentlich richtig wahrhaben zu wollen ist er von jener Krankheit erfasst, die „Leben" heißt und die unweigerlich irgendwann einmal auch zum Tode führt. Er ist innerlich doch ein wenig aufgewühlt. Dann beweint er einmal die Sterne, Sterne, dann erzählt er, er habe nur nach dem Abspulen von konfusen Selbstmordphantasien einschlafen können. Gleichzeitig weigert er sich aber entschieden die Existenz des Todes anzuerkennen. Einmal fragt er sich doch tatsächlich "Wie viele Jahre sind es noch, bis ich kein Kind mehr habe, das so jung ist, dass ich ihm die Haare waschen kann? ....Der Verlust genügt, um darüber die Fassung zu verlieren - und das ist kein Scherz."

Also fassen wir es auch nicht als Scherz auf und betrachten wir weitere Erkenntnisse und Abhandlungen, die uns dieser Emmett vermitteln will.

Die Erinnerung ist bekanntlich der einzige Faktor der nicht von unserem Willen gesteuert werden kann, und sie bringt Bilder hervor, vor denen es kein Entrinnen gibt. Diese Erkenntnis ist in folgendem Zusammenhang zu sehen - Emmett hat gerade eine Spinne vor dem Verbrennen gerettet, da taucht die Ameise Fides auf, die die Leichen ihrer Artgenossen begräbt. Sie ist die „Letzte ihrer Art", Überlebende einer Ameisenfarm, die die kleine Phoebe einst an ihrem dritten Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Sie war diesem Emmett Trost und Vorbild, denn er sagt:" Fides hielt sich durch Arbeit am Leben, daher war sie in ihrem gelebten Stoizismus ein gutes Beispiel."

Nicholson Baker hat seinen Details exakt beobachtenden Schreibstil weiter entwickelt. In anhaltend lang gedehnten Zeitphasen kristallisiert er in schönster Genauigkeit die „Nachtgedanken" dieses wundersamen Frühaufstehers heraus. Da muss auch dem Leser „ein Licht aufgehen" Wir kennen die Komik Bakers aus anderen Werken. In „Eine Schachtel Streichhölzer" macht diese Komik einer erfrischenden Heiterkeit Platz, die etwas ganz Wichtiges vermeidet - den Protagonisten in keinerlei Form lächerlich zu machen.
Diesen doch irgendwie auf seine Art liebenswerten Emmett, der uns die Botschaft vermittelt - werdet wie die Ameisen und Euer Leben hat einen Sinn- wird man nicht so schnell vergessen, das gilt sicherlich ganz besonders dann, wenn man ihn von Zeit zu Zeit in kleinen „Appetithäppchen" zu sich nimmt.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
keine Zeit verschwenden 29. Juni 2007
Format:Taschenbuch
Oft liest man Bücher und denkt..ohweh was hätte ich alles machen können in der Zeit.

Dieses kleine Büchlein von Baker ist wohl der sinnvollste, unterhaltsamste und entzückenste Zeitvertreib, den ich seit Langem hatte.

Jede Geschichte, jeden neuen Morgen habe ich mit einem Lächeln erwartet.

Wer nicht immer nur an der menschlichen Oberfläche kratzen möchte, dem sei dieses Buch sehr empfohlen.

Kleine Lebensweisheiten und tiefgehende Gedanken, sowie ein Humor, der seinesgleichen sucht, werden dem aufmerksamen und wachen Leser geschenkt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nachts um vier 27. Juni 2005
Von Tinka
Format:Taschenbuch
Ein Mann beschließt Mitte Januar morgens sehr früh aufzustehen. Nicht, weil er zur Arbeit muss um diese Zeit oder irgendwas zu tun hat. Einfach so. Er steht auf, macht Kaffee - im dunkeln. Nimmt sich einen Apfel - im dunkeln. Und macht Feuer. Dann sitzt er vor dem Feuer und erzählt. Vom Feuermachen, von seiner Frau, der Tochter, dem Sohn, dem Kater und der Ente. Er erzählt von seinem Leben, dass mit Sicherheit nicht außergewöhnlich ist und doch hört man ihm zu am Feuer. Man lauscht und lächelt. Es ist kein Held, der da am Feuer sitzt. Nur ein einfacher Mann, der seine Familie liebt und das Leben und der uns daran Anteil haben lässt, bis das letzte Streichholz im Kamin landet.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de