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Eine Reise durch Verdis Italien: Flieg, Gedanke...
 
 

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Eine Reise durch Verdis Italien: Flieg, Gedanke... [Audiobook] [Audio CD]

Thomas Krausz , Elke Heidenreich
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Mehr über den Autor

Elke Heidenreich
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

" (...) und auch in dieser Reportage für die Ohren wird Kultur auf unnachahmliche Art lebendig - dazu die Musik des Meisters, hach, was will man mehr?" (BRIGITTE )

"Im charmanten Plauderton erzählt Heidenreich - begleitet von ausgewählten Opernausschnitten - über ihre 'Reise durch Verdis Italien'. (...) Sie erweckt viele Opernfiguren wie Gilda oder Rigoletto zum Leben, zitiert Kritiker und Biographen und gibt Anekdoten zum Besten. (...) Eine Musikreise, die viel von italienischer Lebensart verrät und den Menschen hinter dem Musikgenie sichtbar macht (...) ." (Ostthüringer Zeitung )

"Entstanden ist ein empathisches Hörbuch, das stimmmungsvolle Bilder der Emilia Romagna - Verdis Heimat - zeichnet und erstaunt feststellt, dass über hundert Jahre nach seinem Tod immer noch eine ganze Menge von ihm spürbar ist. (...) Was dem Hörbuch an Visualisierung fehlt, wird durch die wundervolle Musik mehr als ausgeglichen." (www.sandammeer.de )

Kurzbeschreibung

Elke Heidenreich nimmt uns mit auf eine Reise durch Italien, auf der sie die wichtigsten mit Giuseppe Verdi verbundenen Stätten besucht. Die Orte seiner Jugend, seiner Triumphe, sowie Orte der Abgeschiedenheit und erzählt dabei von dem Leben des großen Komponisten der italienischen Oper. Musik, Kultur und die Menschen werden auf unnachahmliche Art lebendig. Ein Hörbuch gelesen von Elke Heidenreich mit Musik von Giuseppe Verdi.


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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Heike Geilen HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Am 10. Oktober jährte sich der Geburtstag eines aufbrausenden, temperamentvollen und dabei doch wortkargen und in sich gekehrten Mannes zum 195. Mal. Nicht nur seine Musik ist legendär, sondern auch seine Sensibilität und Menschlichkeit sind in die Geschichte eingegangen. Die Rede ist natürlich von dem großen italienischen Komponisten Guiseppe Verdi.
Elke Heidenreich hat sich nach Italien begeben, um in die noch immer vorhandene Aura des Künstlers einzutreten und ihre ganz persönliche Geschichte mit Verdi zu erzählen.

Dabei hat sie nicht vor, neues hinzuzufügen, denn "alles, alles ist über Guiseppe Verdi schon geschrieben worden, von Bewunderern, Kritikern, Anbetern, Musikwissenschaftlern. Es gibt nichts, was ich dem noch hinzufügen könnte. Ich kann und will auch nicht mit überwältigenden neuen Recherchen aufwarten. Ich kann im Grunde nur meine eigene Geschichte von Verdi erzählen, dessen Photo goldgerahmt auf meinem Schreibtisch steht: ein weißhaariger, klug blickender alter Herr von über achtzig Jahren, mit Samtjacke und Fliege, ein leises Lächeln unter einer scharfen Nase (...) der, wie seine zweite Frau Giuseppina Strepponi sagte, im Alter immer schöner wurde."

Entstanden ist ein wunderbar empathisches Hörbuch, das stimmungsvolle Bilder der Emilia Romagna - Verdis Heimat - zeichnet und erstaunt feststellt, dass über hundert Jahre nach seinem Tod immer noch eine ganze Menge von ihm spürbar ist. Das sind nicht nur die unzähligen Geschäfte, Hotels, Cafes, die seinen Namen tragen, sondern es gibt zum Beispiel auch eine "Salame [Salami] Verdi" oder aber Pizzen die mitunter "Aida", "Otello", "Nabucco" oder "Don Carlo" heißen.

Seine Musik ist natürlich immer noch allerorts zu hören. "Kaum ein besseres italienisches Restaurant kommt ohne seine Musik aus, und in jeder kleinen und erst recht großen Oper werden seine Stücke aufgeführt, der Saal ist voll, man kennt die Melodien und summt mit.", verrät Elke Heidenreich. Seine Arien nahmen den Charakter von Massenschlagern an. Bei Opernaufführungen wurden sie minutenlang gefeiert, man sang sie in den Osterien und auf der Straße, und selbst die Kinder pfiffen die Melodien.

Was dem Hörbuch - im Gegensatz zur gebundenen Ausgabe - an Visualisierung fehlt, wird durch die wundervolle Musik mehr als ausgeglichen. Neun - zum Teil historische Mitschnitte - "entschädigen" um ein Vielfaches. Zu hören sind zum Beispiel das berühmte "La donna è mobile" aus seinem "Rigoletto", "Celeste Aida" aus "Aida" oder eine Aufnahme aus dem Jahr 1946, in der der Westminster Chor und das NBC Symphony Orchestra die berühmte Ouvertüre "Va pensiero" aus dem "Nabucco" dem Hörer Schauer der Ergriffenheit über den Rücken jagen.

Elke Heidenreich nimmt in gewohnt entspannter und lockerer Atmosphäre mit, auf eine Reise, die in Le Roncole, in Verdis Geburtshaus beginnt, bis nach Sant'Agata, seinem kreativen Rückzugsort. Sie bereist Florenz, Bologna und Parma, wo Verdi mit den Aufführungen seiner Werke große Erfolge feierte oder aber betritt solch berühmte Opernhäuser wie "La Scala" in Mailand und "La Fenice" in Venedig.
Letztendlich hat sie nicht nur ein liebevolles, ja beinahe zärtliches Bild dieses Mannes gezeichnet, der sie bereits seit frühester Kindheit begleitet, sondern sie skizziert ein ebenso stimmungsvolles Bild von Verdis Italien.

Zum Abschluss macht die Autorin noch einmal Halt in Busetto und erlebt in einem kleinen Lokal den "perfekten Augenblick": "Momente wunderbaren Glücks, in denen alles stimmt, die Luft, das Licht, die Umgebung. Das Herz kommt zur Ruhe, die Seele fliegt und die Zeit könnte stillstehen. Weil es aber bleibendes Glück nicht gibt, steht sie nicht still. Doch das nimmt dem Augenblick nichts von seiner Kostbarkeit. (...). Wie viel haben wir den Künstlern, wie viel haben wir der Musik, wie viel haben wir Verdi zu verdanken. Zum Beispiel solche Augenblicke, die unser Leben, aneinandergereiht, zu einem glücklichen machen."
Elke Heidenreich hat auf ihrem Hörbuch einige für den Hörer erlebbar gemacht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Liebevoller wurde wahrscheinlich nie über Verdi geschrieben. Gerade dies jedoch sowie der Umstand, dass Elke Heidenreich immer geschickt am Kitsch vorbei navigiert, macht dieses Buch wertvoll und liebenswert.
Worum handelt es sich dabei eigentlich? Um eine Biografie? eine Reisebeschreibung? einen Bildband? einen etwas lang geratenen Essay über die italienische Opernmusik mit Schwerpunkt Verdi?
Von all dem ein wenig, lautet die Antwort. In loser, aber logischer Folge werden Orte besucht, die mit Verdi in einem engen Zusammenhang stehen, und zwischendurch kann sich der Leser über Details aus Verdis Leben, über die Rezeption seiner Werke, den komplizierten geschichtlichen Kontext, in dem sein Schaffen zu betrachten ist, und den heutigen Umgang vor Ort mit dem großen Komponisten informieren. Eine Einteilung in Kapitel existiert wohlweislich nicht, es bedarf ihrer nicht; diese Reise entwickelt eine sympathische Eigendynamik, wie man sie von der Autorin Heidenreich erwarten darf. Trotz der unterhaltsamen 'Schreibe' und der persönlichen Färbung ist das Buch von beträchtlicher inhaltlicher Dichte.
Ganz wunderbar fügen sich Frau Heidenreichs Texte und die Fotos ineinander. Tom Krausz versteht es meisterlich, sowohl das Klischeehaft-Typische, manchmal auch Kitschige, etwa Verdis Konterfei auf Zuckertütchen und Servietten, festzuhalten, als auch besondere Szenen zu portraitieren: So tragen seine Fotografien dazu bei, dass der Leser die Atmosphäre in Opernhäusern, auf Verdis Wohnsitzen und in den Landschaften Oberitaliens nachempfinden kann.
Gelegentlich findet man bei den Fotografien reizvolle Spiele mit Perspektive und Unschärfe, die umso mehr eine nur scheinbar untergegangene Welt heraufbeschwören.
Inhaltlich wertvoll und abwechslungsreich illustriert, kann das Buch auch mit hochwertiger Verarbeitung aufwarten. Der Preis rechtfertigt sich unter anderem nicht nur durch die gute Wiedergabe der Fotos, sondern auch durch das dicke, qualitativ jedem Anspruch genügende Papier: Diese gelungene Mischung aus Lesebuch und Bildband bereitet Italien- und vor allem Opern- und Verdi-Liebhabern lange Zeit Freude!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fehlern strotzender Text 29. Dezember 2009
Format:Audio CD
Die im Titel aufscheinende Aufforderung 'Flieg, Gedanke' kann nicht drüber hinwegtäuschen, daß Heidenreichs Gedanken flugunfähig sind, denn die Autorin hat nichts über Verdi zu sagen, das einer Veröffentlichung wert wäre. Ihr Sachwissen beruht auf den seit langem als solchen bekannten Legenden der Verdi-Hagiographie des späten 19. Jahrhunderts. Von den Forschungsergebnissen des 20. Jahrhunderts ahnt sie nichts. Zudem hat sie es für überflüssig erachtet, öffentlich zugängliche Fakten nachzuprüfen. Und als die Autorin, die hörbar über keine Kenntnisse der italienischen Phonetik verfügt, ins Studio ging, um ihr Elaborat aufzunehmen, verzichtete sie auf einen qualifizierten Aufnahmeleiter, der sie auf die Fehler in ihrem Manuskript hingewiesen oder auf ihre falsche Aussprache italienischer Namen, Werktitel usw. aufmerksam gemacht hätte.
So frönt Heidenreich ausgiebig ihrem überkommenem Halbwissen und nuschelt Fehlinformationen ins Mikrophon. Sie kolportiert die seit einem Jahrhundert widerlegte Legende, Verdi habe dem Tenor die Noten von 'La donna è mobile' erst kurz vor der Uraufführung ausgehändigt (die Arie war in Wahrheit Bestandteil des normalen Probenablaufs) und hält Rigoletto für einen Vorläufer des Verismo. Sie hat zwar aufgeschnappt, daß entgegen der hartnäckigen Legende der Suezkanal nicht mit Aida eröffnet wurde, läßt diese dubiose Ehre aber umgehend dem Kairoer Opernhaus angedeihen (das jedoch mit Rigoletto eröffnet wurde) und kann sich die Aida im kleinen Teatro Verdi in Busseto 'nicht vorstellen'. Spätestens hier sorgt man sich um den Realitätsbezug der Autorin, die behauptet, Franco Zeffirelli zu kennen, und nicht weiß, daß er ebendiese Oper 2001 an ebendiesem Opernhaus inszeniert hat. (Die Aufzeichnung davon war weltweit im Fernsehen zu sehen und ist als DVD im Handel.)
Da ist es bis zu obsoleter Anekdotik nicht mehr weit: Wieder einmal muß man sich anhören, La traviata sei bei der Uraufführung wegen der korpulenten Sängerin der Hauptrolle 'ausgebuht' worden (keine Rede davon, denn Fanny Salvini-Donatelli wurde als einzige Sängerin gelobt) und 'im 4. Akt lachte und johlte das Publikum' (die Oper fiel de facto nicht durch, erlebte neun Aufführungen und hat auch nur drei Akte). Auch platte Gemeinplätze werden ad nauseam wiederholt: 'Va pensiero' aus dem Nabucco sei nach der Uraufführung zur Nationalhymne der unterdrückten Italiener geworden (was definitiv nicht zutrifft) usw.
Mit ihrem Tunnelblick auf das - regionale, touristisch und merkantil motivierte - Phänomen der Verdi-Devotion verkennt die Autorin die heutige Realität völlig, denn Berlusconis Italien hat seine große musikalische Vergangenheit längst über Bord geworfen und läßt das Musikwesen im Land aushungern. Man denke nur an die vielen vor dem Bankrott stehenden Opernhäuser und die seit dem Konkurs des Sponsors Parmalat schon fast vollzogene Auflösung des Verdi-Instituts in Parma mit der bereits seit über einem Jahr andauernden Schließung seiner bedeutenden Bibliothek. Daß die Verdi-Stadt Parma beträchtliche Mittel für ein neues Baseball-Stadion (!) aufbringt, nicht aber für das Verdi-Institut, ist nur ein Symptom dieses Verfalls.
So holpert dieser unlektorierte Billigreiseführer, der auch allerlei abstrus ausgewählte Ausschnitte aus Verdi-Opern enthält (bei den Tracks 1, 4 und 9 der CD 2 wurde sogar auf die Nennung der Interpretennamen vergessen, ein weiterer Beweis dafür, wie schlampig das Elaborat ediert ist), munter, für den Hörer jedoch ärgerlich, weiter durch Verdis Leben. Man kann der Autorin, die unlängst über den Deutschen Buchpreis ein öffentliches Gezeter angestimmt und behauptet hat, 'es werde eigentlich viel zu viel für den Buchmarkt produziert', in Hinsicht auf ihre eigenen Äußerungen über Verdi nur beipflichten.
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