Fausta (Magaly Solier Romero) ist eine verschüchterte Peruanerin, die bei ihrer Mutter und ihrem Onkel lebt. Die Mutter stirbt, so dass für Fausta eine neue Zeit beginnt. In Fausta schlummert ein düsteres Geheimnis aus der Zeit des Terrors des Leuchtenden Pfades, der zu regelmäßigen Ohnmachtsanfällen führt. Der Onkel spricht von der Krankheit "der angsterfüllten Brust", da er die Krankheit der Muttermilch mit der Fausta gefüttert wurde zuschreibt. Natürlich entspricht dies nicht dem wahren Grund für die Ohnmachtsanfälle.
Da Fausta sehr arm ist, muss sie Arbeit bei der Konzertpianistin Aída (Susi Sánchez) annehmen, um ihre Mutter in ihrem Heimatdorf begraben zu können. Fausta kommuniziert überwiegend in Form von selbsterfundenen Quechua-Liedern. So kommen diese Aída zu Gehör. Sie verspricht ihr eine Perle für jedes Lied. Fausta freundet sich außerdem mit dem Hausgärtner Noé (Efraín Solís) an, der ihr etwas Selbstvertrauen einhaucht. Doch Fausta fällt ungerechterweise in Ungnade ihrer Herrin. Wird sie trotzdem ihre Mutter in ihr Heimatdorf überführen können?
Der Film wurde ja über den grünen Klee gelobt und hat den "Goldenen Bären" verliehen bekommen. Da ich schon "Madeinusa" von Claudia Llosa gesehen hatte, waren meine Erwartungen groß. Sie wurden ein wenig enttäuscht. Mir war das Ganze zu melancholisch und manche Handlungsstränge zu abstrus (z.B. die ganze Hochzeitszeremonie der Cousine). Der Film hat etwas. Trotzdem kann ich ihn nicht uneingeschränkt empfehlen.