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Eine Nacht lang wirst du käuflich sein: Zehn SM-Geschichten [Broschiert]

Justine Rhett , Arne Hoffmann
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 156 Seiten
  • Verlag: Marterpfahl; Auflage: 1., Aufl. (August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936708290
  • ISBN-13: 978-3936708295
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 567.478 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

Es war eine Freitagnacht, und ich lag in einem Zustand nachorgasmischer Wonne auf meinem Bett, halb bedeckt und halb enthüllt von den Laken. Carls Arm war um mich gelegt; seine Finger streiften lässig meinen Bauch. »Woran hast du gedacht?« - »An dich natürlich!« Er ließ sich nicht irreführen. Er schlug mir auf den Hintern. Nicht besonders fest. Verspielt. »Wessen Schwanz hat dich gestopft?« fragte er vergnügt. »Ich war eine Hure in einem wunderschönen Boudoir, mit schönen Dessous. Ein Freier vögelte mich. Als er fertig war, stand er auf und ging, nachdem er 100 £ auf das Bett neben mir geworfen hatte. Und dann bist du 'reingekommen. Und hast die Hälfte davon genommen. Und hast 'runtergelangt, einen Finger in mich getaucht und mich eine Schlampe genannt, und dann hast du mir gesagt, ich soll mich saubermachen und fertig für den nächsten Kunden. Da bin ich gekommen.« - »Und das macht dich an?« fragte er nach einer kleinen Weile.

Ich nickte. »Hast du dich jemals zu dieser Phantasie gewichst?« Ich nickte wieder, ein bißchen zögernder.

Ich hatte es vergessen. Und Carl hatte abgewartet. Drei lange Monate. Die Tage waren immer länger geworden, bis ihre Dauer wieder schrumpfte. Belebende Wärme hatte sich in die drückende Schwüle einer erhitzten Stadt verwandelt. Ruhe mischte sich unangenehm mit den ersten Ahnungen langersehnter Gewitter. Dann, als wir eines Abends zu Hause beieinander saßen und zu lesen versuchten, während die Feuchtigkeit eines Londoner Julis an unserer Haut zupfte, sagte er es mir. Jetzt sei die Zeit gekommen. Wenn mich der Gedanke, eine Nutte zu sein, immer noch faszinierte, würde er mir zeigen, wie es wäre. Ich würde seine Hure sein.

Wir sollten vorsichtig dabei sein, mit welchen Dingen wir unsere Phantasien ausstatten. Manche Frauen unterhalten sich mit Vergewaltigungsphantasien, manche denken an Rudelrammeln mit geilen Regimentern unglaublich gut ausgestatteter Männer, die die ganze Nacht über ficken können. Diese Phantasien sind unsere Geheimnisse, sicher hinter den Mauern, die wir hochziehen, um unsere privaten Welten vor der richtigen zu verstecken. Absolut sicher. Das denken wir zumindest. Aber dann kriecht irgendein mephistophelischer Moment herein, der uns ahnungslos erwischt. Und es gibt immer ein Angebot, das man nicht ablehnen kann. Glauben Sie nicht, daß man Sie nicht in Versuchung führen kann. Denn natürlich kann man das. (Aus »Zahlung fällig«)

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Es war kalt, schon bildete sich Frost auf der Erde, und sie konnte
ihren Atem im Dunkeln sehen. Es war noch nicht besonders spät, aber die
Büroparty hatte sich bereits auf dem besten Weg zur Katastrophe befunden,
also hatte
sie sich so schnell wie möglich entschuldigt und war gegangen. Selbst nach
mehreren Gratis-Gin-Tonics war sie nicht in der Stimmung gewesen, ihren
Hintern zu fotokopieren oder ihren Chef unter dem Mistelzweig zu knutschen.
Zu schade. Sie hätte Lust auf ein bißchen Spaß gehabt.

Ungewöhnlich hohe Absätze in Verbindung mit dem sanften Nachglühen des
Alkohols ließen sie auf dem glatten Boden vorsichtiger sein als sonst. Eine
steife Brise war von dem nahegelegenen Park aufgekommen, und die eisige
Luft
fand ihren Weg bis ganz nach oben an ihren bestrumpften Schenkeln, als sie
den Weg die Straße hinab einschlug zu dem Ort, den sie momentan ihr Zuhause
nannte. Viel ist es ja nicht, dachte sie bei sich, nur drei Räume in der
oberen Etage eines alten Hauses - aber das Pärchen, das unter ihr wohnte,
war sehr angenehm und bereitete ihr niemals irgendwelchen Ärger.

Als sie auf der Treppe stand und ihre Tasche nach dem Schlüssel zu
durchwühlen begann, erinnerten sie ein leichtes Aufstoßen und der
chininartige Nachgeschmack des Gin-Tonics daran, daß sie vermutlich nicht
mehr hundertprozentig nüchtern war. Aber was machte das schon? Es war
schließlich fast Weihnachten.

Wo stecken nur diese verdammten Schlüssel? Sie begann sich schon zu fragen,
wie spät es war und ob man um diese Uhrzeit noch klingeln durfte, als die
Tür aufschwang. »Kommen Sie rein, Jane! Schnell 'raus aus der Kälte mit
Ihnen!«

Der Flur war dunkel, aber in ihrer Erleichterung darüber, die
Schlüsselsuche hinter sich gebracht zu haben, bemerkte sie es kaum. Die
Stimme war die von Mrs. Pardeter; sie
mußte sie die Straße herunterkommen gesehen haben. »Warum kommen Sie nicht
mit in die Diele? Nehmen Sie einen Brandy oder irgend so was, um sich ein
bißchen aufzuwärmen! Es ist eiskalt da draußen. Sie müssen die Kälte
wirklich spüren in diesem kurzen Rock!«

Sie dankte ihrer Hausmeisterin und folgte der körperlosen Stimme aus der
Düsternis des Flures in das warme, sanfte Licht des Vorderzimmers. Dort
blieb sie überrascht stehen.

Mit den überall verteilten Lichtern, Dekorationen und Tannenzweigen wirkte
der Raum wie jene Sorte Höhle, die man in der Spielzeugabteilung eines
größeren Geschäftes vorfinden würde. Das einzige, was fehlte, war der
Weihnachtsmann - und die Scharen aufgeregter Kinder, die auf ein Publikum
warteten. Aber dann bemerkte sie, daß das nicht ganz der Fall war. Denn
dort, wo sie vernünftigerweise Mr. Pardeter in einem Sessel am Feuer
erwartet hätte, befand sich der Weihnachtsmann höchstpersönlich. Es lagen
sogar eingepackte Geschenke zu seinen Füßen. Seine Frau - ganz in Grün
gekleidet wie eine Elfe - schenkte etwas Alkoholisches in ein Glas ein.
»Setzen Sie sich doch!« sagte sie in besänftigendem Ton und reichte Jane
das Glas, während sie sie zum Sofa geleitete.

Jane tat wie ihr geheißen. Immer noch etwas benommen fragte sie sich, wie
man wohl höflich auf eine Situation wie diese reagieren sollte. Sie wurde
von Mr. Pardeter aus dieser Verlegenheit erlöst. »Keine Angst, Jane«, sagte
er, »wir verkleiden uns gerne einmal im Jahr auf diese Weise. Nur ein
bißchen Spaß!« Und es gelang ihm ein ironisches »Ho ho ho!«, um den Scherz
zu vervollständigen. Jane fand es schwer, darauf ein Kichern zu
unterdrücken, und ihre Bemühungen, eine nüchterne Haltung zu bewahren,
erhielten nicht gerade Unterstützung von dem warmen Brandy, der ihre Kehle
herabrann.

»Ich bin sicher, der Weihnachtsmann muß auch etwas für unseren Gast
dabeihaben«, sagte seine Frau, die sich jetzt auf die Lehne des Sofas
gesetzt hatte. »Nun ja...!« intonierte ihr Mann dazu mit einem Hauch der
zur Weihnachtszeit passenden Ernsthaftigkeit; so saß er einen Moment lang
da und sann nach, wobei er Jane über seinen Bart hinweg betrachtete.
»Hättest du gern ein Geschenk?« fragte er schließlich.

Trotz ihrer Bedenken, wie surreal sich die Situation entwickelte, war Jane
plötzlich entschlossen, daß sie nicht auf ein Geschenk verzichten wollte -
und schließlich wollte sie doch Spaß an diesem Abend haben, oder? Also
nickte sie. »Ja bitte, lieber Weihnachtsmann«, sagte sie höflich und zeigte
damit begierig, daß sie das Spiel angemessen mitspielen konnte.

»Dann kommst du besser hier 'rüber und setzt dich auf mein Knie«, sagte die
bärtige Gestalt. Jane warf einen Blick zu seiner Frau herüber, aber Mrs.
Pardeter lächelte nur und nickte. Jane stand auf, stellte ihr Brandyglas
beiseite und ging zum Weihnachtsmann hinüber. Dann setzte sie sich
vorsichtig auf sein Knie, wobei ihr bewußt war, daß sich ihr Rock ihre
Hüfte hinaufschob. Eine starke Hand glitt hinter sie und stützte ihren
Rücken. Das Verrückteste von allem, bemerkte Jane mit leichtem Erschrecken,
war, daß sie
das alles erregte. Sehr erregte.

»Also, Jane ... warst du dieses Jahr ein braves Mädchen?« Sie stellte fest,
daß sie ein wenig schüchtern wurde. »O ja, Weihnachtsmann - sehr brav!«
Eine Hand legte sich sanft auf ihren Schenkel. »Wirklich?« Sie nickte und
versuchte engelhaft zu wirken. Die Hand bewegte sich nach oben unter ihren
Rock. Fast automatisch spürte sie ihre Beine auseinandergleiten. Finger
schlüpften von Strumpf zu Fleisch. »Bist du sicher?« Sie schlug die Augen
nieder und verlor damit den letzten Anschein einer engelhaften Wirkung. »Na
ja, vielleicht ein bißchen unartig«, flüsterte sie mit einer plötzlich ganz
heiseren Stimme; und dann, als ein Nachgedanke: »Manchmal.«

Der Weihnachtsmann sah sie bedächtig an. »Und was genau hast du
angestellt?« fragte er sanft. Ihr Oberschenkel wurde geknetet. Diese
Geständnissache machte sie feucht. »Ich hab mich ein paarmal ausgetobt«,
sagte sie
schließlich. »Ausgetobt?« Mit so einer einfachen Antwort kam sie nicht
davon. Die Finger hatten sich weiter nach oben bewegt. Es gab keinen
Schlüpfer, der ihrem Vordringen Einhalt geboten hätte. Es war ihr ernst
gewesen mit ihrer früheren Hoffnung auf Spaß. Wenn der Weihnachtsmann also
noch irgendwelche Zweifel gehegt hatte, was ihre Eignung für ein Geschenk
anging, dann mußte ihn dieses Fehlen von Unterwäsche überzeugt haben. Ihre
Beine öffneten sich weiter, und sie hörte sich selbst wimmern, als ein
Finger in die Nässe ihrer anschwellenden Muschi schlüpfte. »Wie viele
Männer hattest du dieses Jahr?« fragte Santa Claus. »Ein paar«, erwiderte
sie ausweichend. Ein zweiter Finger schlüpfte in sie. »Wie viele?« Sie
wimmerte erneut. »Sieben«, kam schließlich ihr Geständnis.

»Ich glaube nicht, daß wir ihr jetzt schon ein Geschenk geben können«,
sagte der Weihnachtsmann zu Mrs. Pardeter, die breit grinsend immer noch
auf der Sofalehne hockte. »Du vielleicht?« Die Erscheinung in Grün grinste
und schüttelte den Kopf. »Wenn du ein Geschenk haben möchtest, mein Mädchen
... dann mußt du zuerst deine Strafe über dich ergehen lassen!«

(Aus der Story »Ich war kein braves Mädel, Santa Claus«)

Wir sollten vorsichtig dabei sein, mit welchen Dingen wir unsere Phantasien
ausstatten. Es ist allzu leicht zu glauben, daß sie sicher weggeschlossen
in irgendeinem Schlupfwinkel unseres Verstandes sind. Wir greifen darauf
gelegentlich zurück, wenn sonst niemand in der Nähe ist und uns die
jeweilige Stimmung packt. Wir schließen unsere Augen, um diese inneren
Filme zu sehen, und wichsen uns einen ab, wenn wir in diese Träume
eintauchen, die überfließen von all diesen Schwänzen und Muschis und
Titten, die wir befingern und lecken und ficken wollen.

Und dann, jenseits...


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ralf L
Format:Broschiert|Verifizierter Kauf
Dementsprechend sollten alle Leser, die das "Ich war kein braves Mädchen ..." schon besitzen Abstand vom Kauf nehmen, sonst haben sie das selbe Buch zwei mal im Regal stehen. Wer das Buch aufgrund des neuen Titels doppelt gekauft hat, erhält aber fairerweise vom Verlag das Geld zurück.

Allen anderen kann diese nette Sammlung von Geschichten über zartharte Liebe mit dem Spiel von Herrschaft und Unterwerfung empfohlen. Die Storys sind in einem angemehm anregenden Ton geschrieben und bieten einige anregende Stunden.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gibt besseres aber okay 27. April 2008
Format:Broschiert
Habe wirklich schon besseres gelesen. Das Buch bekommt von mir auch nur deshalb drei Sterne da die Geschichte "Schrei, mein Liebling,schrei!" mir im Prinzip ganz gut gefallen hat. Nettes Kopfkino. Für den Rest hätte es nur einen Punkt gegeben.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Doch recht amüsant. 17. Januar 2008
Von Jadi
Format:Broschiert
Insgesamt kann ich das Buch doch empfehlen. Es ist interessant und amüsant zugleich, reichert Phantasien an. Ein ideales Buch "für den Abend".
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend 13. Juni 2007
Format:Broschiert
Ich bin richtig enttäusch von diesem Buch, es verspricht viel und hält dan gar nichts.
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