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Eine Liebe Swanns. SZ-Bibliothek Band 39 Gebundene Ausgabe – 11. Dezember 2004


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 269 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek (11. Dezember 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937793461
  • ISBN-13: 978-3937793467
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 175.114 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

ungelesen, sauber, ohne Beschädigungen, schwarzer Pappeinband mit Schutzumschlag, Seiten sind noch schön weiß (siehe mein Kundenfoto)

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Kundenrezensionen

3.1 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von euripides50 TOP 500 REZENSENT am 25. Oktober 2005
Swann, ein hoch angesehener Großbürger mit Verbindungen zu den allerbesten Kreisen der Pariser Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts bemerkt in seinem entfernten Umfeld Odette de Crecy, eine amouröse Dame von nicht ganz einwandfreiem Ruf, deren Erscheinung ihn anzieht, wenn gleich ihn ihr Äußeres zunächst befremdet. „Ihre Augen waren schön, doch so groß, dass sie unter ihrem eigenen Gewicht nachgaben, was ihrem übrigen Gesicht etwas Ermattetes und ihr selbst den Anschein von schlechtem Befinden oder schlechter Laune verleihen." (17) Ihre Haut ist unfrisch, die Figur füllig, ihre Kleidung ungünstig, so dass man sich fragt, wie ein erfahrener Gourmet der Erotik wie Swann sich überhaupt in Odette verlieben kann. Der Ausbruch der Liebe tritt dann plötzlich wie eine Selbstinfektion in Swanns Leben, verursacht durch intensive musikalische Erlebnisse, so dass es fast den Anschein hat, als würde die bislang so wenig geschätzte Odette plötzlich nur deswegen zur Erwählten, weil sie im Moment der Selbstentzündung einfach gerade „da" war. Dass die Liebe unwiderruflich ausgebrochen ist, bemerkt Swann selbst an dreierlei: erstens wird die gesamte Welt auf die Existenz der Geliebten fokussiert. Was nichts mit ihr zu tun hat, wird fade und langweilig. Zweitens macht die Liebe vollkommen immun gegen bisher vielleicht monierte Schönhaimängel des geblieben Wesens und drittens wird alle nur denkbare Lust durch den Körper der geliebten Person monopolisiert, so dass es keinerlei Sinn macht, vor der Liebe in die Arme eines andern Partners zu fliehen.Lesen Sie weiter... ›
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12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. Februar 2005
Der Roman besticht - wie der gesamte Romanzyklus "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" - durch Marcel Prousts subtile, ausführliche und impressionistische Darstellung psychologischer Entwicklungen.
Der Stil ist eigenwillig und einzigartig. Tempo und Spannung sucht man hier vergebens - es geht mehr um die Fülle von Gefühlen, Erinnerungen und Assoziationen, die der Ich-Erzähler in verschachtelten Eindrücken beschreibt. Selbst wenn man sich darauf einläßt, ist die Lektüre ein ziemlicher Kampf. Es lohnt sich aber.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Y. Mertens am 8. August 2007
Vorneweg möchte ich erwähnen, dass ich mich bisher für die unterschiedlichsten Gattungen der Literatur von Klassik bis Moderne begeistern konnte und Bücher eigentlich nie aus der Hand lege und beurteile, bevor ich sie vollständig bis zum Ende gelesen habe. Ich habe auch kein spannendes Buch erwartet.
Bei diesem Buch habe ich es trotz vielfacher Bemühungen nicht geschafft, es bis zum Ende Satz für Satz zu lesen und den Inhalt zu behalten. Nach einem Drittel habe ich nur noch quer gelesen, was bei dem Schreibstil von Marcel Proust auch nicht leicht ist. Er schreibt endlos lange und verschachtelte Sätze, wie z.B. diesen:
"Diese Bedingung aber ist erfüllt, wenn - in dem Augenblick, da diese Person uns fehlt - in uns an Stelle des Trachtens nach den Vergnügungen, die ihr Umgang uns bot, ein qualvolles Bedürfnis entsteht, dessen Objekt sie selbst ist, ein absurdes Bedürfnis, dessen Erfüllung die Gesetze dieser Welt unmöglich und dessen Heilung sie schwierig machen: das unsinnige und schmerzliche Bedürfnis, sie zu besitzen."
8 Kommata, 2 Gedankenstriche und ein Doppelpunkt wie in diesem Beispiel sind noch harmlos. Manche Sätze gehen über eine Seitenlänge hinaus. Wenn man es schafft bis zur Satzmitte den Faden nicht zu verlieren, ist man gut. Gleich mehrere Sätze und damit auch Seiten zu lesen empfand ich als sehr anstrengend und keineswegs poetisch.
Dieses Buch kann man wirklich nur lesen und schön finden, wenn man ein Marcel Proust Sprachnarr ist und einen die eigentliche Geschichte nicht vordergründig interessiert - nebenbei erwähnt fand ich auch diese nicht wirklich unterhaltsam. Vielleicht ist dieses Buch für uns, die wir den Künstler verkennen, ja alternativ noch für die Veranstaltung eines Satzzeichen-Zähl-Wettbewerbs einsetzbar.
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Vanessa S. am 15. April 2006
Proust ist ganz klar erste Klasse.
Der Roman hat mich sehr beeindruckt.
Langsam wird die Geschichte des Charles Swanns erzählt, der sich in Odette verliebt,als ihm aufällt, dass sie einer Figur in einem Fresko von Botticelli gleicht.
Proust geht wirklich bis ins letzte Detail in der Analyse von Emotionen und Verhaltensweisen.
Neben dem doch interessant konstruiertem handlungsstrang, ist diese "Liebe zum Detail" das definierende für diesen Roman.
Dieser Roman geht auf jedenfall in die Tiefe.
Meinem Geschmack hat er entsprochen und er ähnelt Oscar Wilde's Bildnis des Dorian Grey, da auch dieser Roman in der blüte Zeit des Fin de siècle spielt.
(zudem ist eine interessante Fragestellung,bei der der Leser sein Geschick zur Psychoanalyse auf die Probe stellen kann, warum Swann , genau wie Dorian Grey und die Schauspielerin, Odette verfällt nur weil sie dem Gemälde Botticellis gleicht.
Beim Konstruieren dieser Situation hat Proust sofort gezeigt wie hochintelligent er ist.)
Hochintellektueller Roman der Einblick in eine vergangene Gesellschaft gibt.
Ich glaube jedoch, dass dieser Roman nicht jedem gefallen wird da wahrscheinlich nicht jeder mit einem Roman sympathesiert der auf andere Weise spannung aufbaut!
Wie dem auch sei , Weltliteratur und somit Allgemeinbildung!!
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