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Eine Liebe in Paris
 
 
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Eine Liebe in Paris [Gebundene Ausgabe]

Remco Campert , Marianne Holberg
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 152 Seiten
  • Verlag: Arche Verlag (1. August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3716023450
  • ISBN-13: 978-3716023457
  • Originaltitel: Een liefde in Parijs
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 618.558 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Remco Campert
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein kleiner, melancholischer Roman über Liebe und Sehnsucht, Erinnern und Vergessen und die Suche nach der verlorenen Zeit der Jugend. Mühelos wird Vergangenes und Gegenwärtiges miteinander verknüpft und erweist sich als ein Meister der leisen, ironischen Sätze.

Über den Autor

Remco Campert, geb. 1929 in Den Haag. 1950-1966 Reisen durch Europa, Aufenthalte in Paris und Antwerpen. 1969-1979 Lektor bei De Bezige Bij. Kolumnen in Haagse Post und seit 1984 in Volkskrant. Lebt in Amsterdam. Veröffentlichte neben Lyrik Erzählungen und Romane und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Colin Wood TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Der niederländische Autor Richard Sanders, gut 60jährig, kehrt zu einer Buchvorstellung nach Paris zurück, der Stadt, in der er als junger Mann am Beginn seiner schriftstellerischen Laufbahn einige Zeit gelebt hat. Er bewohnte damals zusammen mit seinem Freund Tovers, der inzwischen ein international anerkannter Künstler ist, eine winzige Wohnung.

Kaum in Paris angekommen, spricht ihn vor seinem Hotel eine Frau an, die ihn aus früheren Tagen kennt: sie haben sich in Antwerpen geliebt. Peinlicherweise kann Richard sich überhaupt nicht erinnern. Es bedarf der Aufklärung durch die Frau, Sacha van Muster, die ihm bei einer erneuten Begegnung eine überraschende Mitteilung macht.

Er trifft sich nach Jahren erstmals mit Tovers. Nach dieser Begegnung fragt er sich, ob die Bezeichnung Freund noch zutreffend ist, da sie außer der gemeinsamen Zeit in Paris nichts verbindet, ihre Lebensgestaltung verlief völlig konträr.

Diese beiden Ereignisse bilden den Ausgangspunkt für eine innere Rückschau auf sein Leben. Er reflektiert seine Karriere, seine Beziehungen, seine Ehe, sein Verhältnis zum Vater und eng damit verknüpft seine Jugendjahre. Dabei spürt man eine gewisse Melancholie, vielleicht hätte er aus heutiger Sicht das eine oder andere anders entschieden. Schmerzlich wird ihm bewusst, dass er kein junger Mann mehr ist. Am schlimmsten empfindet er die plötzlich gefüllten Erinnerungslücken, ausgelöst durch die Begegnung mit Sacha. Wie kann man nur eine Liebe vergessen, fragt er sich schuldbewusst. Möglicherweise steht Richard nun noch einmal an einem Wendepunkt in seinem Leben.

Es ist beklemmend, wie punktgenau Campert ein Leben mit Höhen und Tiefen auf wenigen (150) Seiten entstehen lässt. Das ist sehr nachhaltig und zieht Gedanken über das eigene Leben zwangsläufig nach sich. Die Reduktion dieses Romans auf eine Liebesgeschichte, wie auf dem Klappentext geschehen, finde ich unzureichend und irreführend. Wer eine Liebesgeschichte erwartet, wird möglicherweise enttäuscht sein. Dieses Buch ist viel mehr als eine bloße Liebesgeschichte. Insofern finde ich den Titel (auch im niederländischen Original) nicht glücklich gewählt. Welche Liebe in Paris ist gemeint? Die zu Sacha doch nicht, mit ihr lebte er in Antwerpen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Remco Campert Eine Liebe in Paris Arche ISBN3716023450

Ein mir weitgehend unbekannter niederländischer Autor, Remco Campert, hat diese kleine Erzählung verfasst.

Sie handelt von einem niederländischen Schriftsteller, der zur Vorstellung seines neuesten Buches nach Paris gereist ist.

Dort trifft er einen früheren Freund, der ein bekannter und anerkannter Maler geworden ist.

Der Verlag und die Galeristen beschließen, die Vorstellung des Buches mit einer Vernissage des Freundes zusammenzulegen, wozu die gesamte niederländische Kolonie in Paris eingeladen ist.

Richard, so heisst der Protagonist, begegnet, kaum ist er angekommen, einer Frau, die ihn gut zu kennen scheint. Er aber kann sich einfach nicht erinnern.

Während seines Aufenthaltes in Paris erinnert er sich vieler Ereignisse, die er in seiner Jugend zusammen mit seinem Freund erlebt hat. Natürlich spielt die Liebe eine große Rolle und die Frauen, denen sie beide oder jeder für sich begegnet sind.

Die Erinnerungen sind wehmütig-melancholisch, denn unweigerlich wird Richard daran erinnert, wie alt er jetzt ist, wie das vergangenen Leben war, welche Hoffnungen und Träume er hatte; aber auch, dass er sich schwer tat , seinen Weg zu finden.

Erst auf den letzten Seiten enthüllt sich ihm eine dramatische Liebesgeschichte, die weniger für ihn als für die beteiligte Frau dramatisch war.

So endet das Buch unspektakulär und doch mit einer Offenbarung, die zeigt, wie leicht Jugend vergisst und über Folgen des Lebens hinweg geht.

Es ist eine ernste, nachdenklich und über Vergängliches berichtende Erzählung.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der in den Niederlanden berühmte, sechzig Jahre alte Schriftsteller Richard Sanders, kommt nach Paris, um dort sein soeben ins französische übersetzte Buch "L'art d'oubliers" - "Die Kunst des Vergessens" vorzustellen.
Doch bevor es soweit ist, wird er selber ein Opfer seines lückenhaften Erinnerungsvermögens. Vor ihm steht eine attraktive Frau, die ihn gekannt hat, aber selbst ihr Name löst keinerlei Erinnerung bei ihm aus.
Während Richards Zeit in Paris schieben sich immer neue Erinnerungsbilder übereinander. Er wird zur Premiere seines Buches seinen ältesten Freund treffen, einen berühmten Maler, mit dem er seinerzeit nach Paris ging, weil beide den Traum von einer Künstlerkarriere verfolgten. Doch während Tovers tatsächlich Erfolg hat und Paris seine neue Heimat wird, zieht es Richard irgendwann zurück in die niederländische Provinz und nach einem Intermezzo in Antwerpen schließlich nach Amsterdam, wo er auch heiratet. Seine Streifzüge durch Paris sind verbunden mit vielen Erinnerungen, denn er ist mehr als ein Tourist und trotzdem nicht zuhause in der Stadt. Was verbindet ihn noch mit dem jungen Mann, der einst nach Paris kam und tausend Träume im Kopf hatte? Und was ist aus seiner Freundschaft mit Tovers geworden? Hat sein Leben in den Niederlanden, mit dem er eigentlich recht zufrieden war, noch Bestand? Und natürlich: Wer ist die geheimnisvolle Sacha, an die die Erinnerung einfach nicht wiederkehren will?...
Remco Campert hat einen sehr lesenswerten, gut erzählten, kurzen Roman vorgelegt, der dem Leser die Innenwelt eines Künstlers nahe bringt. In schnörkellos schöner Sprache und mit Pointenreichtum bezaubert dieses Buch, nicht zuletzt auch deshalb, weil man immer wieder das Gefühl hat, mit dem Protagonisten durch Paris zu gehen. Lediglich das Ende, mit der Aufklärung dieser rätselhaften Bekanntschaft, ist vielleicht etwas dick aufgetragen und hinterlässt einen leichten, schalen Beigeschmack. Dennoch ein äußerst lesenswertes Buch!
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