Als der Schöpfer von Asterix, Lucky Luke und dem kleinen Nick ist der Franzose René Goscinny weltbekannt.
Schon als Kind war Goscinny häufiger Gast auf Schiffen und wenn man alle seine Kilometer auf offener See zusammenzählt, hat er ganz sicher mehrmals die Erde umrundet.
In dem Diogenes-Buch "Eine Kreuzfahrt, die ist lustig" berichtet René Goscinny von einer Kreuzfahrt auf einem Traumschiff hin und her zwischen Südamerika und Afrika. Es ist die Welt der Schönen und Reichen und all derjenigen, die gern schön und reich sein möchten oder wenigstens einmal für ein paar Wochen ihrem tristen Alltag entfliehen wollen.
Mit dem Ruf "Alle Besucher von Bord!" beginnt die Reise der Passagiere und der Crew auf einem riesigen Luxusliner und natürlich ist der erste Höhepunkt schon in Sicht: das Begrüßungsdiner, wo sich die Mannschaft und schließlich der Kapitän vorstellen. Wild und voller Romantik, begehrenswert und für einen Moment erreichbar nah wirkt der Kapitän und es spielt keinen Rolle, ob er dick oder dünn ist, groß, klein, ansehnlich, jung oder von der Weisheit des Alters gezeichnet. Er hat einfach das Sexappeal, das ihm seine Uniform und seine Stellung als der unbestrittene Herr über das Kommando an Bord verleihen.
Mit viel Augenzwinkern gibt René Goscinny gute Ratschläge und manch einen sollte man schon beherzigen, wenn selbst die Gelegenheit besteht, an Bord zu gehen. Begleitet von vielen interessanten Fotos und stimmungsvollen Anekdoten ist das Buch ein kleines Kunstwerk geworden, dass man verschenken oder immer wieder selbst in die Hand nehmen und darin schmökern kann.