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Eine Japanerin in Florenz. Guarnaccias dreizehnter Fall
 
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Eine Japanerin in Florenz. Guarnaccias dreizehnter Fall [Gebundene Ausgabe]

Magdalen Nabb , Ursula Kösters-Roth
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 342 Seiten
  • Verlag: Diogenes (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257065248
  • ISBN-13: 978-3257065244
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 382.313 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Magdalen Nabb
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Maresciallo Guarnaccia ist entspannt und guter Laune, als er nach seinem obligatorischen Gang durch die Gassen von Florenz auf den Torbogen zum Palazzo Pitti zutritt. Erst spät registriert der Ermittler, dass etwas anders ist als sonst. Auf einer Anzeigetafel bittet eine Meldung die Besucher in vier Sprachen, den Boboli-Garten zu verlassen -- dabei ist es erst später Nachmittag, „und die Sonne stand noch hoch oben am blauen Frühlingshimmel“. Der Grund dafür wird Guarnaccia schnell klar. Denn in einem eher abgelegenen Teich des Gartens, inmitten von Seerosen, ruht eine Frauenleiche, schon halb zerfressen von den Fischen. Es handelt sich um eine junge Japanerin, die nach Florenz gekommen ist, um sich im traditionellen Handwerk der Renaissance-Stadt am Arno zu üben. Eine bessere Gehilfin hatte der grimmige Schuster Peruzzi nie, und sie sollte sein Geschäft erlesener handgefertigter Schuhe einst erben. Aber warum verschwand sie plötzlich, von einem Tag zum nächsten? Und wer um alles in der Welt warf das arme Ding den Boboli-Fischen vor?

Fast scheint es, als hätten sich die englischsprachigen Autorinnen die Krimi-Landschaft Italien untereinander aufgeteilt. Was Venedig für die US-Amerikanerin Donna Leon und ihren Commissario Brunetti, das ist Florenz seit Jahren für die gebürtige Britin Magdalen Nabb und ihren sympathisch-schrulligen Guarnaccia -- wobei es Nabb (Tod im Frühling, Tod im Herbst, Tod eines Holländers, Tod im Palazzo, Alta moda, Nachtblüten) auf unvergleichliche Art und Weise versteht, uns durch hübsche psychologische Studien selbst der unwichtigsten Nebenfiguren die italienische Seele aus der Perspektive einer (und eines) Außenstehenden näher zu bringen. Eine Japanerin in Florenz ist bereits Guarnaccias dreizehnter Fall, und die Zahl ist nur für das Opfer ein Unglück. Für den Leser und Krimi-Fan ist sie ein Segen. --Isa Gerck

Kurzbeschreibung

Sie kam und blieb – um ein Stück florentinisches Handwerk zu erlernen. Die junge Japanerin Akiko war so stolz auf ihr erstes Paar selbstgefertigter Schuhe, daß sie es immerzu trug, auch am Tag ihres Todes. Guarnaccia, der in Florenz stationierte Sizilianer, verfolgt den Fall in einer Stadt, die er kennt wie seine Hosentasche, und befragt ihre Bewohner, deren Charaktere und Intrigen er noch weit besser kennt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Elinaz
Format:Broschiert
Ich habe zum ersten Mal einen Roman von Magdalen Nabb gelesen. Nach den ersten angelesenen Seiten, die mich auch zum Kauf bewogen haben, fiel es mir schwer weiterzulesen.
Zum Teil bin ich mir nicht sicher, ob es an der Übersetzung oder dem Buchlayout liegt, aber die ungekennzeichneten Szenen- oder Personenwechsel empfinde ich als sehr störend für den Lesefluss. Manchmal war mir nicht klar, wer in dem Moment sprach oder dachte und wie die Zusammenhänge sind.
Vielleicht setzt die Autorin auch einfach nur voraus, dass man die restlichen 13 Romane auch schon gelesen hat. Als Neueinsteiger kann ich diesen auf jeden Fall nicht empfehlen.

Die Figur des Maresciallo finde ich sympatisch und auch sein interner Nord-Süditalien-Konflikt ist sehr anschaulich geschildert. Florenz ist nett beschrieben, aber mir drängt sich das Gefühl eines Formates à la Donna Leon auf, das mal eben kurz etwas weiter nach Süden verschoben wurde.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"...während wir etwas ganz anderes planen." Das meint eine der Figuren in Magdalen Nabbs neuestem Krimi.

Der Roman spielt "Oltrarno", also jenseits des Arno, rund um den Palazzo Pitti. In einem Wasserbecken in den Boboli-Gärten wird eine (schon stark verweste) Leiche gefunden. Maresciallo Guarnaccia, der schon zum 13. Male ermittelt, findet nach langwierigen Recherchen heraus, dass es sich bei der Leiche um die Japanerin Akiko handelt, die bei dem berühmten Schuhmachermeister Peruzzi eine Lehre absolvierte. Als sich der geheimnisvolle Freund des Opfers als ein junger Kollege von Guarnaccia entpuppt, gerät die Welt unseres Ermittlers einigermaßen aus dem Gleichgewicht...

Magdalen Nabbs Romane stehen - zu Unrecht - etwas im Schatten der Krimis von Donna Leon. Aber gerade in diesem Roman zeigt Magdalen Nabb ihr großes Können: Liebevollst und psychologisch schlüssig zeichnet sie die diversen Figuren, die das Opfer kannten und ganz wesentlich zur Aufklärung des Falles beitragen; nicht weniger plastisch wirkt aber auch Guarnaccia samt Familie. Unser Held muss zB begreifen, dass sich sein Sohn Toto zum ersten Male heftigst verliebt (und deswegen temporär zum Vegetarier wird). Dass der Maresciallo an der Hitze von Florenz (obwohl selbst aus Sizilien stammend!) leidet, weiß der wissende Leser natürlich schon längst. Und dieser Leser bekommt unbändige Lust, (wieder einmal) nach Florenz zu reisen und eben diese Welt aus Magdalen Nabbs Krimis (wieder einmal) zu entdecken (es gibt diese Welt der kleinen Händler, Handwerker, Bars etc. nämlich wirklich).

Summa summarum: Auf nach Florenz (mit einem Stadtplan und Magdalen-Nabb-Krimis im Gepäck)!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tod im Giardino di Boboli 14. März 2008
Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
"Es war einer jener vollkommenen Morgen, wie es sie nur im Mai geben kann, warm und doch frisch, mit einem Himmel, dessen Blau sonst nur im Malkasten zu finden ist."

So sehnsuchtweckend beginnt die Geschichte um Guarnaccias dreizehnter und vorletzter Ermittlung. Es gilt Abschied zu nehmen von einer leisen Schriftstellerin der sanften Töne und von ihrem etwas unbeholfenen, schwergewichtigen, süditalienischen Antihelden. Über dreißig Jahre arbeitete und lebte Magdalen Nabb mit Hingabe in Florenz und schuf in ihren Büchern einfühlsame Portraits dieser schönen Stadt, in der die Kunst und das noble Handwerk sich selbst feiert, weitab vom Touristengewimmel, wenn das auch häufig den Hintergrund belebte. Letztes Jahr starb die Schriftstellerin, sehr plötzlich, und verlor dadurch alles in dieser Welt, also auch die Erinnerung an zauberhafte Frühlingstage in der stolzen Renaissancestadt am Arno. Ihre Geschichten aber bleiben uns und sind bei Diogenes in Zürich und in unseren Bücherregalen gut aufgehoben.

Der Frühlingsmorgen, den Guarnaccia genießt, wird sich zu einem heißen Tag entwickeln, der einen weiteren ungeklärten Todesfall ins Licht rücken wird. Im Giardino di Boboli, praktisch vor der Tür zur Amtsstube des Maresciallo, wird in einem von Wasserpflanzen überwuchernden Teich die Leiche einer jungen Frau mit schwarzem Haar gefunden. Mord, Unfall, Selbstmord? Kann die Tote darüber Auskunft geben, die außer dem Leben auch ihr Gesicht verloren hat, an die Fische im Becken? Wie so häufig, verlässt sich Guarnaccia eher auf seine Intuition als auf die Gerichtsmedizin. Und dieser Fall setzt ihm besonders zu, scheint doch ein ihm unterstellter junger Offiziersanwärter darin verwickelt zu sein. So begleiten wir den besorgten Guarnaccia auf seinen verschlungenen Wegen durch diesen herrschaftlichen Park, eine grüne Oase in einer alterwürdigen Steinwüste, gleich hinter dem Palazzo Pitti, wo das stets renovierungsbedürftige Polizeirevier unseres Ermittlers untergebracht ist und wo in den herrschaftlichsten Räumen einst die Familie Medici residierte, als sie den Anschein des Bürgerlichen längst hinter sich gelassen hatte. Mühsam und schwitzend folgt er den ansteigenden Wegen, real oder im ständig wiederkehrenden Alptraum, und lässt die Touristen, die sich hier von den Strapazen eines umfangreichen Besichtigungsprogramm erholen, weit hinter sich. Die Lösung des Falls liegt jedoch nicht in diesem abgelegen, etwas vernachlässigten Teil des Parks, sondern im Herzen der Stadt...

Die Geschichte um die Tote, eine junge, begabte Japanerin, die in Florenz lernte, wie man kostbare, handgearbeitete Schuhe fertigt, und der die Liebe zusetzte, bevor sie menschlicher Gier nach Geld und Ansehen zum Opfer fiel, ist viel mehr als ein Kriminalroman. Sie ist eine Studie über Eltern-Kind-Beziehungen, von denen es in diesem Buch auffallend viele gibt. Da ist der Maresciallo, der dem Gefühl, dass seine Söhne ihm unaufhaltsam entgleiten, hilflos gegenüber steht und der alte bärbeißige Schuhmacher, der in seiner verblendeten Liebe zu seinem Sohn nicht wahrhaben will, dass dieser ihn und sein Lebenswerk verachtet. Auch Akiko und ihre große Liebe, beide sterben jung, bleiben von komplexen, schon vor ihrer Geburt sich entwickelnden Schwierigkeiten, in die sie hineingeboren wurden, nicht verschont. Sie müssen sich sogar mit den zwei Seiten der Medaille auseinandersetzen, denn das Leben versucht immer, sich einen Weg zu bahnen, ob es uns passt oder nicht...

Als der Fall gelöst ist, treffen wir den Maresciallo noch einmal, da, wo er sich am wohlsten fühlt, im Kreis seiner Familie. Dieses Buch ist nicht zuletzt auch eines über die Ehe in ihrer besten Form. Eine Ehe, in der man sich gegenseitig Kraft gibt, hilft und stützt und doch bleiben darf, wer man ist. Eine Ehe, die gradlinig gelebt und nicht im Schöner-Wohnen-Ambiente mit unerfüllbaren Ansprüchen zelebriert wird.

Helga Kurz
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"Es war einer jener vollkommenen Morgen, wie es sie nur im Mai geben kann, warm und doch frisch, mit einem Himmel, dessen Blau sonst nur im Malkasten zu finden ist. Lesen Sie weiter...
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"Er würde das Rätsel lösen"
Ich habe zum ersten Mal einen Krimi von Madalen Nabb gelesen und bin somit auch mit dem sympathischen Maresciallo Guarnaccia, ihrer Romanfigur in Berührung gekommen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2007 von Buecherfans
Guarnaccia ist eine ganz besondere Polizistenpersönlichkeit
Magdalen Nabb hat mit ihrem Maresciallo Salva Guarnaccia eine wunderbare Polizistenpersönlichkeit erschaffen, der in diesem neuen Buch "Eine Japanerin in Florenz" seinen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juli 2006 von Winfried Stanzick
Laangatmig
Ich mag die Bücher von Magdalen Nabb, aber meiner Meinung nach hat sie hier etwas die Inspiration verlassen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. März 2006 von Jan-W Hecker
Das fünfte Element
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Veröffentlicht am 10. März 2006 von JeannetteNicole
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Veröffentlicht am 25. Februar 2006 von :-)
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