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Eine Handvoll Venus: Meisterwerk der Science Fiction - Roman [Taschenbuch]

Frederik Pohl , Cyril M. Kornbluth
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Dezember 2008
"Wir brauchen die Venus, wir brauchen Raum!"

Gigantische Werbeagenturen beherrschen die Welt des 21. Jahrhunderts, die politischen Institutionen sind zu Attrappen verkümmert, die Bürger nichts weiter als statistisch erfasste Konsumenten. Doch als sich das angebliche Geschäft des Jahrhunderts – die Besiedlung des Planeten Venus – als Flop herausstellt, kommt es zu unkontrollierbaren Folgen: Die Konsumenten rebellieren ...



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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (1. Dezember 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453523946
  • ISBN-13: 978-3453523944
  • Originaltitel: The Space Merchants
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 88.614 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Frederick Pohl, 1919 in New York geboren, zählt neben Isaac Asimov und Robert A. Heinlein zu den Gründervätern der amerikanischen Science Fiction. Er gehörte zu den SF-Herausgebern der ersten Stunde und machte schnell auch mit eigenen Romanen und Kurzgeschichten von sich reden, darunter „Mensch +“ und, zusammen mit Cyril M. Kornbluth, „Eine Handvoll Venus“. Die „Gateway-Trilogie“ gilt als sein bedeutendstes Werk. Frederik Pohl starb 2013 in seiner Heimat Illinois.

Cyril M. Kornbluth, Jahrgang 1923, galt in den Fünfzigerjahren als das herausragende Talent der amerikanischen Science Fiction. In seinen Kurzgeschichten und Romanen gelang es ihm immer wieder auf kongeniale Weise, Sozialkritik mit beißender Satire zu verbinden. Kornbluth starb 1958.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

In den vergangenen Jahrzehnten hat es sich eingebürgert, die Science Fiction des sogenannten Golden Age - also die amerikanische SF der vierziger und fünfziger Jahre - geringschätzig zu betrachten. Weithin wird das Genre jener Periode mit muskelbepackten, vierschrötigen und natürlich dezidiert weißen Helden assoziiert, die weit draußen im All, auf bisher ungezähmten Welten den amerikanischen Traum propagieren, während ihnen ebenfalls weiße vollbusige Schönheiten dabei unterwürfig zur Seite stehen.
Diese Assoziation ist etwas unfair.
Was nicht heißt, dass darin nicht auch eine gehörige Portion Wahrheit steckt. Immerhin kennen wir alle die schrillen Cover der SF-Magazine jener Zeit, haben bei der Lektüre der entsprechenden Geschichten ungläubig den Kopf geschüttelt, haben uns wohlfeil auf die Brust geklopft angesichts der Tatsache, dass wir uns von dieser reaktionär-chauvinistischen Betrachtungsweise von Frauen, Sexualität, generell allem, was der weißen, infantilen Mittelschicht damals als fremdartig erschien, weit entfernt haben. Ja, das Zeug gab es wirklich, und zwar jede Menge davon. Aber darum geht es hier nicht. Wie Theodore Sturgeon einmal so treffend sagte: »Neunzig Prozent der Science Fiction sind Blödsinn - aber neunzig Prozent von allem anderen sind auch Blödsinn!« Das Golden Age macht keine Ausnahme von dieser Regel.
Unfair also nicht deshalb, weil wir die Science Fiction jener Periode geringschätzen, sondern weil wir sie so verallgemeinernd, so allumfassend verurteilen, dass wir die Sicht darauf komplett versperren. Was ein Fehler ist - denn diese enorm produktive Zeit in der Geschichte der Science Fiction einfach in Bausch und Bogen zu verdammen, lässt uns zum Beispiel übersehen, dass, obwohl das Golden Age tonnenweise grotesken Kitsch und chauvinistischen Mist hervorgebracht hat, zur selben Zeit Meisterwerke wie Ray Bradburys »Fahrenheit 451« oder Alfred Besters »Der brennende Mann« entstanden sind. Dass zur selben Zeit ein Genie wie Robert Sheckley die Novellen »Immortality Inc.« und »Mindswap« geschrieben hat, deren existentialistische Extrapolationen - der Körper, der Geist, das Universum - ein halbes Jahrhundert später meine eigenen Arbeiten immer noch stark beeinflussen konnten. Und dass zur selben Zeit »Eine Handvoll Venus« veröffentlicht wurde.
Ursprünglich erschien dieser Roman zur Fortsetzung in einem Science-Fiction-Magazin, und in mancherlei Hinsicht merkt man das dem Plot auch an: Er ist episodisch in Form und Tonfall, hechelt von Cliffhanger zu Cliffhanger, anstatt einen übergreifenden Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, und er bewegt sich sehr, sehr schnell. Auf kaum dreihundert Seiten hetzen wir von New York über Washington, San Diego, die Antarktis und Costa Rica bis zum Mond. Geboten werden: Morde, versuchte Morde, Überfälle,
Verfolgungsjagden, Kidnappings, Rettungsaktionen, Betrügereien, einer der übelsten Psychopathen, den die Literatur überhaupt je hervorgebracht hat, eine bemannte Mission zur Venus, ein großartiger Tumult in den heiligen Hallen des US-Kongresses sowie ein monströses genmodifiziertes Huhn (wirklich!). Dazu: heimtückischen Humor, ruchlose Satire und einige überaus präzise Voraussagen der turbokapitalistischen Gesellschaft, in der wir gerade leben. »Eine Handvoll Venus« ist über fünfzig Jahre alt - aber seine Vision erscheint uns heute immer noch erschreckend vertraut.

»Ich bin Mitchell Courtenay. Ich kann Sie kaufen oder verkaufen, ohne mein Taschengeldbudget strapazieren zu müssen.«

So spricht - man bedenke: zur Blütezeit des Golden Age - unser Held. Er ist kein tollkühner Weltraumfahrer, er zieht nicht am schnellsten mit seiner Laserpistole - seine Waffen sind viel subtiler und letztlich weitaus verheerender. Mitch Courtenay gehört zur »Starklasse«, er ist ein Marketing-Fachmann der obersten Kategorie. Er braucht keine Waffe zu tragen, denn er hat eine niedrige Sozialversicherungsnummer, einen hohen Kreditrahmen und Zugang zu den »Movers and Shakers« der globalen Wirtschaft. Wie sein Boss ihm zu Beginn des Romans sagt:

»Mitch, Sie sind noch jung und erst kurze Zeit in der Starklasse. Aber Sie haben Macht. Ein paar Worte von Ihnen, und innerhalb von Wochen oder Monaten hat sich das Leben von einer Million Konsumenten völlig verändert. Das ist Macht, Mitch, absolute Macht. Sie kennen doch das alte Sprichwort: Macht adelt. Absolute Macht adelt absolut.«

Es gibt eben eine Art von Weisheit, gegen die kein Kraut gewachsen ist ...
»Eine Handvoll Venus« ist insofern ein in vielerlei Hinsicht subversiver Text - nicht nur was das SF-Genre im engeren Sinne betrifft, sondern vor allem auch das politische Umfeld, in dem er entstanden ist. In seinem Zentrum steht zwar die klassische »Final frontier«-Geschichte (hier ist die Venus diese Grenze). Doch die Aufgabe unseres Helden ist es nicht, dorthin zu reisen und die Neue Welt zu zähmen - seine Aufgabe ist es, einem Haufen Idioten den Traum von dieser Neuen Welt zu verkaufen (wobei er die höllischen Bedingungen, die auf der Venus herrschen und ein Leben dort praktisch unmöglich machen, wohlweislich verschweigt). Der Roman ist, wenn man so will, ein so zynischer wie effektiver Doppelschlag: eine Gerade ins Gesicht der damals aufkommenden Marketingindustrie und ein Konter in Richtung der Lügen, die sich Amerika vom »frontier life«, von der »Eroberung des Westens« bis heute erzählt. Wie Bradbury in »Fahrenheit 451« verwenden auch Frederik Pohl und Cyril M. Kornbluth eins zu eins jene sprachlichen und charakterlichen Verkrampfungen, die eine Gesellschaft offenbar benötigt, um sich über ihren eigenen Zustand - über das, was es bedeutet, »normal« zu sein - zu täuschen. Und so wie »Fahrenheit 451« liefert auch »Eine Handvoll Venus« einige erstaunlich luzide Annahmen darüber, wie die Zukunft - jetzt die Gegenwart - aussehen könnte.
Natürlich lagen die beiden Autoren zuweilen völlig neben der Spur: Es gibt keine Städte auf dem Mond und keine Touristenburgen in der Antarktis (noch nicht jedenfalls), und wir reisen auch nicht in Raketen rund um den Globus, die so groß wie ein Kreuzfahrtschiff sind. Aber wenn Sie hier lesen, wie man vom Wohnzimmersessel aus bequem Golf oder Tennis spielt oder wie Hühnerfleisch auf wahrhaft industrielle Weise produziert wird - sollten Ihnen die Parallelen schmerzlich bewusst werden. Wenn Sie von den Obdachlosen lesen, die in den Eingängen jener Firmenhochhäuser schlafen, die Mitch Courtenay regelmäßig besucht, vom perfiden Marketing von »Brand Names«, von der Verwandlung ganzer Staaten in Rohstofflager (zum Beispiel »Indiastries«) - dann ahnen Sie, dass die Autoren sich die politischen Entwicklungen ihrer Zeit ganz genau angesehen haben, lange bevor die literarische Auseinandersetzung mit politischen Entwicklungen als »cool« deklariert wurde.

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend kurzweilig 22. März 2009
Format:Taschenbuch
Der Roman ist ein echter Pageturner. Immer ist etwas los, es gibt viele überraschende Wendungen und er wird nie langweilig. Fast ist es ein Wunder, dass am Ende alle Fäden der vielschichtigen Handlung passend und stimmig zusammenlaufen.

Zugegeben: Es handelt sich in erster Linie um Unterhaltungsliteratur, aber einen gewissen Anspruch hat das Buch auch. Der Zukunftsroman stammt zwar aus dem Jahr 1952, ist aber überraschend modern. Nicht nur gibt es eine Umweltbewegung, es ist das gesamte Setting, das überraschend an das gerade untergangene neoliberale Zeitalter erinnert. Unternehmen beherrschen die Welt, Politker - der amerikanische Präsident taucht auch auf - werden höflich geduldet, haben aber nichts zu sagen. Klar, ein paar antiquiert wirkende Momente gibt es auch. Die Rolle der Frau ist im Roman weitgehend diejenige der 50er Jahre: zwar sind alle vorkommenden Frauen berufstätig, aber nur in untergeordneten Positionen. Was ebenfalls fehlt, ist natürlich die moderne Kommunkationstechnologie. Aber ansonsten (FeministInnen mögen mir verzeihen), hat man doch das Gefühl, einen Roman über die gerade vorüber gegangene neoliberale Ära zu lesen. Die wichtigsten Menschen sind Top-Manager, und unter ihen wiederum vor allem Werbe- und Marketingfachleute.

Michael Courtenay, Hauptperson und Ich-Erzähler, ist der absolute Star unter den Werbetextern. Er wird damit beauftragt, ein Besiedlungsprojekt der Venus für den Normalbürger schmackhaft zu machen. Diesem soll ein wahres Paradies auf dem besagten Planeten versprochen werden; faktisch wird ein Leben auf der Venus die reine Hölle sein. Courtenay hat damit kein Problem und macht sich an seine neue Aufgabe.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ist das noch eine Utopie oder schon Wirklichkeit? 6. November 2009
Von Benjamin Klein TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der Blick in die Zukunft, den der Autor bereits in den 50er Jahren getroffen hat, passt ziemlich genau. Es fehlt zwar die Beschreibung auf die fortgeschrittene Technik, ansonsten bewegt sich unsere Zeit doch ziemlich auf die hier beschriebene Zukunft zu. Zur Steigerung des Bruttosozialprodukts ist jedes Mittel recht, die Wirtschaft muss wachsen, wachsen, wachsen, der Mensch ist, wenn überhaupt, nur noch als Konsument und billige Arbeitskraft von Wert. Produkte dürfen qualitativ nicht mehr hochwertig sein, sondern absichtlich mit Fehlern behaftet, damit man sie immer wieder neu erwerben muss. Kommt mir zumindest ziemlich bekannt vor.

Das Buch wird zwar der Science-Fiction-Utopie Genre zugeordnet, wie oben erwähnt, spart es sich aber jegliche Beschreibung von technischem Fortschritt, sondern setzt den Fokus voll auf eine von Megakonzernen regierten Welt. Es ist recht kurzweilig geschrieben, sein nicht mehr ganz frisches Alter merkt man ihm eigentlich nur in einigen Passagen an.

Hat mir gut gefallen, für 5 Sterne fehlt aber der letzte Hauch Genialität.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Diogenes
Format:Taschenbuch
Mir hat "Eine Handvoll Venus" sehr gut gefallen. Besonders beeindruckend war, wie gut die Autoren gesellschaftliche Entwicklungen und heutige Probleme (Globalisierung, Überbevölkerung, Umweltzerstörung, Werbung rund um die Uhr, die Macht der Konzerne und die Ohnmacht des Staates) vorausgesehen haben. Darin ist dieses Buch Lichtjahre besser als die üblichen Science Fiction Sagas, wo häufig phantasielos einfach eine Feudalgesellschaft ins Weltall und in die Zukunft versetzt wird. Allerdings ist "Eine Handvoll Venus" keine klassische Science Fiction, sondern eher eine Anti-Utopie. Wer hier Abenteuer im Weltraum oder technische Spielereien erwartet, wird sicherlich enttäuscht werden. Trotzdem ist das Buch sehr vergnüglich und abwechslungsreich zu lesen. Die Hauptfigur Mitch Courtney, ein Topmanager der "Star-Klasse" hat jede Menge Abenteuer (auf der Erde) zu bestehen und es gibt sogar ein Happy End, wenn auch etwas anders, als Mitch es sich erträumt hat.
Vor mindestens 20 Jahren hatte ich dieses Buch schon einmal gelesen, damals noch unter dem alten Titel "Ehrbare Kaufleute und eine Handvoll Venus", der sich auch mehr am amerikanischen Original ("The space merchants") orientiert hat. Schade, dass der Verlag bei der Neuauflage den Titel verkürzt hat; dafür gibt es einen Punkt Abzug. Der alte Titel hätte auch sehr schön deutlich gemacht, wie aktuell dieses Buch in unserer heutigen Wirtschafts- und Systemkrise ist. Mögliche Fortsetzungen könnten dann zum Beispiel heißen: "Vertrauenswürdige Banker und eine Handvoll Wertpapiere" oder ganz aktuell "Vorausschauende Manager und eine Halde Autos".
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Wert des Menschen als Konsument 21. Oktober 2009
Von A. Antman
Format:Taschenbuch
ALLGEMEINES: Die hier vorliegende Auflage hat 301 Seiten, eine etwa 12 Punkt große, sehr gut zu lesende Schrift, keine Abbildungen und 19, einfach durchnummerierte Kapitel.

Ich kannte die Autoren bislang gar nicht, obwohl ich SF Bücher schon seit den 70er Jahren als Teenager gelesen habe und auch sammele. Zugegeben -' große Weltliteratur ist das tatsächlich nicht. Ich achte immer darauf, ob sich Sätze als Zitat eignen. Hier konnte ich mir keinen einzigen notieren. Am Anfang hab ich das Buch immer abends stückweise gelesen und kam anfangs etwas schwerfällig in die Story rein. Doch das änderte sich mit dem Moment, wo der Hauptheld im Schnee verschwindet, entführt wird und unterirdisch (?) in einem gewaltigen Komplex niederer Arbeitsmenschen (Konsumenten unter Klasse) wieder auftaucht. Ab dann nimmt die Story mächtig Fahrt auf und hat mich nicht mehr losgelassen, so dass ich fast einen ganzen Sonntag nur noch gelesen habe.

ZUM INHALT: da wurde hier ja schon einiges in den Reviews geschrieben. Ich möchte nur hinzufügen, dass die Seitenhiebe gegen den damaligen Abhörstaat USA in der McCarthy Ära mit seiner paranoiden Kommunisten-Verfolgung schon sehr deutlich sind. Ebenso die Darstellung des Dogmas einer Konsumgesellschaft, welche die heutige Situation in gewisser Weise schon vorweggenommen hat. Die Menschen erscheinen als nicht gleichwertig, sondern in kastenartige Schichten und Klassen eingeteilt, die ihrer natürlichen Daseinsweise klar widersprechen. Insofern ist der Roman auch topaktuell. Auch das ökologische Problem ist schon deutlich aufgezeigt, wobei die Flucht zur Venus letztlich als einzige Lösung dargestellt erscheint.
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Vor 19 Monaten von Jean François Riemer veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen 1952 oder doch 2012
Das Buch hat mich sehr überrascht, wie treffend es unsere heute Zeit beschreibt.
Gut geschrieben und eine tolle Story! Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Ayca T. Ruppert veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein wahres SF-Meisterwerk aus den 50ern
Sobald ein Buch als Meisterwerk beworben wird, kommen mir die 100 Meisterwerke des Süddeutschen Verlags in den Sinn. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juli 2012 von Filmliebhaber
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Veröffentlicht am 18. Juni 2012 von dieleseratz
5.0 von 5 Sternen Überraschend gut
Ein so gutes und spannendes Buch hätte ich nicht erwartet, als ich "Eine Handvoll Venus" aus dem Regal nahm. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juni 2011 von Maik Hoffmann
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Die Bevölkerung der Zukunft besteht nur noch aus Anbietern und Verbrauchern. Es herrscht eine große Kluft zwischen den oberen 10.000 und dem Rest. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2010 von fewagewast
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Eine Handvoll Venus ist ein visionärer (1952 geschrieben), mutiger (Kritik des modernen Turbo-Kapitalismus) und aktueller Roman (nicht nur wegen der momentanen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Mai 2009 von DiBa
4.0 von 5 Sternen Werbung bis ins Weltall
Eine "Handvoll Venus" läßt sich gut lesen. Keine hochgestochene Technikbegriffe. Das Theme betrifft uns alle (siehe TV-Werbung). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. April 2009 von Hermann Becker
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