Selten habe ich bei einem Buch durchgehend so mitgeschmunzelt, -gelitten und -gefiebert, wie bei diesem. Der Bäckerssohn, der so gerne Journalist werden möchte und so gern Gedichte schreibt, erzählt uns in seinem Tagebuch aus seinem Leben und lässt uns daran teilhaben. Dabei begegnen wir seiner Familie, seinen Freunden, seinen Gegnern und seiner ersten Liebe.
Das Buch enthält schlichte aber ergreifende Weisheiten und Wahrheiten, dabei erhebt der Autor aber nie den Zeigefinger, wird nie belehrend, sondern vermittelt seine Weltsicht auf eine ganz eigene liebevolle Art. Und ganz nebenbei erfahren wir auch noch jede Menge über den arabischen Kulturkreis und den dortigen Alltag und stellen irgendwann erstaunt fest, wie ähnlich sich die Menschen doch überall auf der Welt sind.
Ich liebe dieses Buch!