Pressestimmen
Es gibt kaum einen Text, der dem Leser die Realität der Nazi-Diktatur so unmittelbar, so unsentimental und doch zu Herzen gehend nahe bringt.
Ein erschütterndes, fesselndes und unter die Haut gehendes Dokument einer Frau, die mit dem Mut der Verzweiflung um ihr Überleben kämpft, um das ihrer Familie und um die Liebe zu ihrem Mann.
Diese Erinnerungen, niedergeschrieben im Mai 1944, legen Zeugnis ab von der imponierenden Widerstandskraft einer württembergischen Kommunistin während er Nazi-Diktatur.
Lina Haag ist ihr Leben lang Pazifistin geblieben, politisch wach und engagiert. Noch an ihrem 90. Geburtstag hat sie von sich und anderen gefordert: ›Man muss sich empören gegen Unrecht und Gewalt.‹ Jahrezehntelang legte sie in Unterrichtsstunden, Lesungen, Interviews Zeugnis ab vom Kampf gegen die Nazi-Diktatur. Das kann sie heute nicht mehr leisten. Aber ihr Buch spricht weiter zu den Nachkommen. Zum Beispiel dies: ›Tapfer ist nur der Sensible, der Mensch, dessen Phantasie die ganze Tragweite einer Gefahr zu erkennen vermag und der trotzdem standhält.‹
›Eine Hand voll Staub‹ ist mehr als ein autobiografischer Bericht. Es ist ein sprachliches Kunstwerk von zeitlosem Rang.
Kurzbeschreibung
Ein Dokument aus dem Jahr 1944: Lina Haag schildert die Geschichte ihrer Verfolgung durch die Nationalsozialisten, die ihren Mann und auch sie selbst jahrelang gefangen hielten. Sie gab nicht auf und kämpfte, wieder in Freiheit, erfolgreich für die Haftentlassung ihres Mannes. Ein beeidruckendes Zeugnis mutigen Widerstandes und eine ganz besondere Liebesgeschichte.
»Lina Haag ist ihr Leben lang Pazifistin geblieben, politisch wach und engagiert. Jahrezehntelang legte sie in Unterrichtsstunden, Lesungen, Interviews Zeugnis ab vom Kampf gegen die Nazi-Diktatur. Das kann sie heute nicht mehr leisten. Aber ihr Buch spricht weiter zu den Nachkommen.« Süddeutsche Zeitung