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Eine Geschichte von Liebe und Finsternis: Roman Gebundene Ausgabe – 9. August 2004


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 768 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 6. Aufl. (9. August 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518416162
  • ISBN-13: 978-3518416167
  • Originaltitel: Ssipur al ahava wechoschech.
  • Größe und/oder Gewicht: 13,7 x 4,5 x 21,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (51 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 208.744 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Sein Buch gebe ein altes Rätsel auf, hat der 65-jährige israelische Schriftsteller Amos Oz über den Inhalt seines stark autobiografisch gefärbten Roman Eine Geschichte von Liebe und Finsternis geschrieben: „Wie können zwei gute Menschen eine schreckliche Katastrophe herbeiführen? Wie kann es kommen, dass die Heirat zweier Menschen, die einander wollen und einander gutes Wünschen, in einer Tragödie endet?“

Die zwei Menschen, von denen Oz hier spricht, das ist zum einen sein Vater: „ein sentimentaler und enthusiastischer Mann“, der siebzehn Sprachen lesen und elf sprechen kann (alle mit russischem Akzent), ein Universalgelehrter voll mit Magie und Mystik, und doch nach Ansicht der Mutter „rational sogar noch im Schlaf“. Die andere Person ist die Mutter des Schriftstellers, Fania Klausner, die am Ende der Geschichte von Liebe und Finsternis verzweifelt den Freitod wählt -- und von der der Ich-Erzähler behauptet, „bis zum Schreiben dieser Seiten“ nie über sie gesprochen zu haben. Ihre tragische Geschichte erzählt das Buch -- und die Geschichte der Überlebenden ihrer Familien, die, dem Holocaust entronnen, in den vierziger Jahren ins gelobte Land nach Palästina ziehen, und die doch auch in der ersehnten Fremde nicht recht glücklich wurden.

“Dieses Buch handelt von der enttäuschten Liebe meiner Eltern und Großeltern zu Europa“, heißt es bei Oz. „Es spürt dem jüdischen Erbe in der europäischen Kultur nach und dem europäischen Erbe in unserer eigenen Kultur. Vor allem aber ist es ein Buch über eine einzelne kleine Familie“. Nein, möchte man, eher ergänzend als widersprechend, hinzufügen: Vor allem ist die Geschichte von Liebe und Finsternis ein Stück großer, packender, ehrlicher, grandios erzählter Literatur. --Stefan Kellerer

Pressestimmen

"Eine Geschichte von Liebe und Finsternis - so eindringlich aufgeschrieben, daß man sich ihr kaum entziehen kann ...
Ein großartiges, bewegendes Buch..." (Joschka Fischer Laudatio / WELT-Literaturpreis )

"Das Buch ist eine Sensation." (Christina Weiss )

"... zweifellos ein Gipfelpunkt seines bisherigen Schaffens" (Tilman Krause Die Welt )

»Wer einmal angefangen hat, wird diesen tief beeindruckenden jüdischen Familienroman nicht ungelesen aus der Hand legen.« (Die Zeit )

»Amos Oz hat mit seinem großen Buch einen Roman des Lebens geschrieben, wie es ihn so noch nicht gab. Es ist eine einzigartige, durch die persönliche Erfahrung des Poeten und politischen Kopfes beglaubigte Geschichte Israels. Seiner Gründung und Begründung als Staat und als Gesellschaft jener Menschen, die als Minderheit so oft verfolgt waren, dass sie den schönen Traum hatten, auf dem einzigen Fleckchen Land, das ihnen durch Historie, Religion und Weltgemeinschaft zugewiesen wurde, mit einer anderen Minderheit friedlich und großherzig zusammenzuleben.« (Der Tagesspiegel )

»Oz führt eindringlich vor Augen, wie sehr Israel durch die Lebenswege der Menschen, die es begründeten, untrennbar mit europäischer Geschichte verknüpft war und ist.« (Berliner Morgenpost )

»...ein erhellenderes, klügeres vielschichtigeres Buch über Israel, über Familien und das, was Menschen zusammenhält und trennt, kann man niemandem empfehlen. (...) Amos Oz hat ein Buch geschrieben, das durchdrungen ist von Anstand, Milde und Liebenswürdigkeit, von Klugheit und Herzensbildung. Literatur in ihrer reinsten, strahlendsten, weil menschenfreundlichsten Form.« (Felicitas von Lovenberg Frankfurter Allgemeine Zeitung / Literaturbeilage )

"…zauberhaft und erschütternd…" (Angela Wittmann Brigitte )

"Amos Oz erzählt meisterlich die Geschichte seines Landes und seine Familie als Eine Geschichte von Liebe und Finsternis. In diesem Sinn ist Eine Geschichte von Liebe und Finsternis ein universales und zeitloses Werk, bei dem die Stoffe, die von einer bestimmten Zeit berichten, in der Hand des Meistererzählers auch dazu dienen, um eine individuelle, menschliche Geschichte erzählen. Dieses schöne, vielschichtige und zarte Buch erzählt detailliert die jüdisch-israelische Version einer Familientragödie, ist aber auch eine tief bewegende nationale Biografie. Besonders ergreifend und unvergesslich sind die persönlichen Kapitel, in denen Amos Oz die Einsamkeit des kleinen Amos schildert." (Batya Gur Literarische Welt )

"Eine Geschichte von Liebe und Finsternis ist ein großartiger und bei aller Trauer und Bedrückung auch heiterer Roman." (Karen Andresen Spiegel Special )

"Ein Buch, wie es jeder Autor nur einmal schreibt. Ein Opus magnum." (Berliner Morgenpost )

"Amos Oz' Geschichte von Liebe und Finsternis lässt ahnen, wie einer zum Schriftsteller wird. Und sie lehrt den, der Augen hat zu lesen, was Israel ist. " (Julia Schröder DeutschlandRadio )

"Mit jedem neuen Buch gewinnt er seiner Literatur eine staunenswerte Facette dazu. Hätte Amos Oz nicht seine aufregenden Geschichten aus dem Französischen von Kibbuz geschrieben, nicht den wunderbaren Roman Jerusalems (Mein Michael, 1968), würde dieser einstige Soldat, erst jetzt mit seinem Roman Eine Geschichte von Liebe und Finsternis sichtbar werden, man müsste diesem Werk sogleich den Rang von Weltliteratur zusprechen. Dieser Roman ist so reich an Themen, Motiven, Stoffen, dass andere Autoren daraus eine ganze Reihe von Büchern gemacht hätten. Es ist das persönlichste Buch von Oz. Doch Eine Geschichte von Liebe und Finsternis ist noch viel mehr. Mit äußerster topographischer und sozialhistorischer Präzision vergegnwärtigt Amos Oz das Jerusalem der vierziger Jahre." (Karl-Markus Gauss Süddeutsche Zeitung / Literaturbeilage )

"Als Erzähler immer wunderbar geduldig, immer aufmerksam anderen zugewandt, voller, zärtlicher Menschenfreundlichkeit, witzig ohne Schielen auf Gags, spannend ohne künstlich gebaute dramatische Höhepunkte, aber auch vorbehaltlos offen für jede Form von Schmerz, Zorn und ausweglosem Leid, hat Oz ein Meisterwerk geschrieben. Der Sog seiner Geschichte [...] ist unwiderstehlich. [...]
Persönliches und die politische Geschichte Israels verwebt Oz völlig mühelos miteinander, erzählt präzise und detailliert, scheint schier unendlich angefüllt zu sein mit erhellenden Erinnerungen, Sinneseindrücken und Geschichten. Vor allem die wild bewegte Entstehungsgeschichte des Staates Israel wird mit der eigenen Familie im Zentrum mitreißend und spannend erzählt." (Thomas Borchert Gießener Allgemeine )

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

83 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von HCWerthern am 24. April 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Auf 765 Seiten breitet Amos Oz ein Panorama von "Liebe und Finsternis" aus, und keinen Moment wird es langweilig. Das vielleicht zentrale Zitat steht auf S. 126: "Wenn du keine Tränen mehr zum Weinen hast, dann weine nicht. Lache."
So hält diese Beschreibung von Amos Oz' Jugend, deren Wurzeln er bis zu seinen Großeltern zurückverfolgt, über den gesamten Spannungsbogen die Balance zwischen Weinen und Lachen. Bei all dem Traurigen, das der junge Amos in Jerusalem zur Zeit der Staatsgründung Israels erlebt, von der Erschießung eines Nachbarjungen durch einen jordanischen Scharfschützen bis hin zur größten Katastrophe, dem Selbstmord seiner Mutter, schildert er immer auch das Komische, das Absurde, das Skurrile, das er bei seinen Mitschülern, seinen Nachbarn, seinen Eltern und Großeltern erlebt. Nebenbei erfährt man viel über die hebräische Sprache, über israelische Schriftsteller aus der Mitte des letzten Jahrhunderts und über die Lebensumstände in Jerusalem zur Zeit des ersten Nahostkriegs.
Oz bindet alle diese Ebenen seines Romans, der eher eine Tatsachenerzählung ist, mit großer Kunstfertigkeit zusammen, so dass der Leser nie verwirrt wird, obwohl Oz in den Zeiten und in den Themen beständig hin und her springt. Über den Selbstmord seiner Mutter äußert er sich zum ersten Mal - nie hat er mit seinem Vater, seinen Großeltern, seiner Frau oder irgendjemandem anders darüber gesprochen. Aus jeder Zeile sprechen sein Entsetzen darüber und seine große Liebe, die er für seine Mutter empfand.
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47 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Heide Riemann am 11. August 2007
Format: Taschenbuch
Jeden Satz, den man zur Beurteilung von "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" niederschreibt, empfindet man als profan.
Ich versuche es dennoch, da ich mich geradezu verpflichtet fühle fünf Sterne zu vergeben.
Regelrecht benommen war ich als ich das Buch nach der letzten Seite zuschlug. Benommen und ergriffen.
Selten ist ein Romantitel so treffend gewählt: "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis". Ein vielschichtiger Roman bei dessen Lektüre man wünscht er möge nie enden.
So atmosphärisch beschreibt er in einer Leichtigkeit als würde Amos Oz neben einem sitzen und die Geschichte seiner Jugend erzählen. Springt von Anekdote zu Anekdote, macht einen kurzen Rückgriff oder Sprung in die Zukunft um dann wieder den Faden aufzunehmen. Immer wieder muss man innehalten und die Sätze nachklingen lassen. Sei es wegen des meisterhaften Erzählstils, sei es wegen einer empathisch geschilderten kleinen oder großen Tragödie, sei es wegen einer weiteren Lebensweisheit.
Die "Geschichte von Liebe und Finsternis" ist humorvoll, ist traurig, ist amüsant, manchmal bedrückend, subtil, intelligent und vor allem - voller Liebe.
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100 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 17. Oktober 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Amos Oz Eine Geschichte von Liebe und Finsternis Suhrkamp Verlag
ISBN 3518416162
Hier beschreibt ein Autor seine wunderbare, anrührende und in einem langen Lebensprozess zur Vollendung gereifte Geschiche.
In differenzierten, feinen Beobachtungen, mit denen er als Kind die Welt und die Erwachsenen um sich herum wahrgenommen hat, läßt uns Amos Oz teilnehmen an dem, was Juden mit der Vertreibung aus ihren Heimatländern widerfahren ist.
Beide Großeltern stammen aus Odessa und Rowno, von wo sie um 1930 herum aufgebrochen sind, um in Israel eine neue Heimat zu finden, geflohen vor Progromen und den heranrückenden Nazis.
Es waren wohlhabende, gebildete Familien, die aus allen Bezügen bürgerlichen Wohlstands und der Teilhabe am kulturellen und wissenschaftlichen Leben herausgerissen wurden. Der Aufbruch in ein neues Land, der nicht gewollt war, vollzog sich unter widrigsten Umständen. In Jerusalem brauchte man Handwerker und benötigte Landwirtschaft, um überhaupt zu einem Aufbau des Landes beitragen zu können. Über beide Fertigkeiten verfügten viele eingewanderte Familien nicht. So blieben Träume und Hoffnungen auf wissenschaftliche Karrieren auf der Strecke, mußte nach dem gewohnten begüterten Leben mit primitivsten Unterkünften Vorlieb genommen werden, galt es, Verzicht auf gewohnten Lebensstandard zu leisten. Nur Bücher bleiben eine unerschöpfliche Quelle des Glücks in der Familie.
Der Junge wird ein liebevoller Beobachter, der seinen Eltern mit Empathie die Unbilden der Einwanderung zu erleichtern versucht. Daß er damit überfordert war, ist nur zu begreiflich.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Xenia am 26. April 2009
Format: Taschenbuch
Dieses Buch hätte auch mehr als 5 Sterne verdient, wenn man denn mehr vergeben könnte.....Ich gehöre nicht zu den regelmäßigen Rezensenten, aber nachdem ich dieses Buch vor zwei Tagen fertig gelesen hatte, muss ich ausnahmsweise mal einen Kommentar schreiben. Ich habe schon lange kein so faszinierendes Buch mehr gelesen, an keiner Stelle langweilig, die vielen genauen Beschreibungen auch von Straßen, die "KleinerEngel777" so gestört haben, haben mich bewogen, mir einen Stadtplan von Jerusalem zu besorgen, damit ich besser mitlesen kann......
Es ist wie ein Eintauchen in andere Welt, voll von Wissen, Leben, Ideen, Menschen, einfach das Leben, wie es ist. Über den Inhalt möchte ich gar nichts mehr schreiben, das haben andere schon getan.
Aber unbedingt betonen möchte ich noch die wunderbare Sprache des Buches, die Übersetzung ist hervorragend, ich muß herausfinden, was Ruth Achlama sonst noch übersetzt hat. Ich habe viele Stellen mehr als einmal gelesen, um die Ausdrucksweise wirken zu lassen. Große Übersetzungsleistung.
Auch die vielen anderen Schriftsteller, die im Buch erwähnt werden, fordern meine Neugier heraus, ich werde in der "Nacharbeit" mich weiter mit dem einen oder anderen aus der faszinierenden Menge beschäftigen.
Es war das erste Buch, das ich von Amos Oz gelesen habe und gerade habe ich "Mein Michel" bei Amazon bestellt.....
Wie man dieses Buch lesen kann, ohne davon begeistert zu sein, wird mir unverständlich bleiben....Unbedingte Lese-Empfehlung.
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