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Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.03.2001
Das Titelbild soll schon das Beste sein? Das ist aber kein gutes Zeichen. Ein Glück, meint Andreas Platthaus, dass es neben den mal unentschlossenen, mal allzu überladen wirkenden Illustrationen von Märtin noch Kurt Schwitters gibt. Der nämlich hat "Die Geschichte vom Hasen", diesen "Traum von der steten Verwandlung", niedergeschrieben. Zwar scheint unserem Rezensenten die Moral des Ganzen (am Ende seiner vielen Metamorphosen ziert den Hasen der verständige Blick der Altersweisheit) ein wenig simpel, "aber diese schlichte Moral ... ist bezaubernd erzählt".
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Buchnotiz zu : Die Zeit, 22.03.2001
Susanne Mayer lässt sich in ihrer Besprechung ganz von der surrealen und seltsamen Kindergeschichte des Dadaisten Schwitters treiben. Die komischen Verrücktheiten, die sich auch in der Wortwahl wiederfinden, scheinen ihr von Illustrator Carsten Märtin gekonnt umgesetzt. Die ungewöhnliche Kindergeschichte macht ihr summa summarum viel Spaß.
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Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 06.04.2001
Harald Eggebrecht erläutert, dass Schwitters dieses Buch von einem sich stets verwandelnden Hasen im Jahre1925 geschrieben hat. Dass der Rezensent nun ein "wunderbar surrealistisches Kinderbuch" zu besprechen hat, liegt aber, wie der Leser erfährt, nicht zuletzt an den "köstlich-grotesken Zeichnungen" Carsten Märtins. Nach Eggebrecht scheint es sich bei Schwitters und Märtin um ein denkbar gut zusammen passendes Duo zu handeln, denn Märtin habe den Hasen, der sich durch eigenartige Metamorphosen in einen Nilpferdhasen, einen Flohhasen oder gar ein rosafarbenen Schweinchenhasen verwandelt, mit der gleichen Selbstverständlichkeit "durch den Gestaltenreigen hüpfen" lassen, wie Schwitters in seiner Erzählung. Bedauerlich findet Eggebrecht, dass man keine Informationen über die Entstehung dieses Buchs erhält - "Bilderbuch hin, Bilderbuch her".
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Umschlagtext
"Es war einmal ein Hase, der war braun, hatte lange Haare und lange Ohren, einen kurzen Schwanz und hüpfte um die Ecke. Er hüpfte auch dann um die Ecke herum, wenn gar keine Ecke da war. Doch eigentlich war er gar nicht braun, sondern rosa, und seine Haare waren eigentlich kurz, sein Schwanz geringelt, und er hüpfte eigentlich überhaupt nicht, sondern grunzte und wühlte im Schlamm..."
So beginnt "Die Geschichte vom Hasen" von Kurt Schwitters (1887-1948). Der Bilderbuchkünstler Carsten Märtin hat Schwitters' surreal-groteske Unsinnspoesie ausgegraben und kongenial illustriert. Entstanden ist ein vergnügliches Bilderbuch um das Spiel aller Spiele: das Spiel, sich die Welt kraft seiner Fantasie neu zu erfinden.