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Eine Gedankenlänge Stille, während das Erschießungskommando neu lädt [Taschenbuch]

Imre Kertész , György Buda , Christian Polzin , Kristin Schwamm , Christina Viragh , u.a.
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,50 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Oktober 1999
In kühner Lapidarschrift benennt der Titel, den Imre Kertesz dieser Sammlung seiner Essays gab, die Paradoxien seines Lebens und Schreibens. 1929 in Budapest geboren, 1944 nach Auschwitz deportiert, 1945 in Buchenwald befreit und nach der Rückkehr über vier Jahrzehnte den Schrecken eines anderen Totalitarismus ausgesetzt, hat dieser Autor in fast völliger Zurückgezogenheit nicht allein ein literarisches Werk von Weltgeltung vollbracht, er ist darüber hinaus zu einem der bedeutendsten Interpreten des Holocaust geworden. In Texten von beispielloser, schwer erträglicher Radikalität macht er einem Jahrhundert den Prozeß, das ihm "als ununterbrochen diensttuendes Erschießungskommando" entgegentrat.

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Eine Gedankenlänge Stille, während das Erschießungskommando neu lädt + Galeerentagebuch + Ich - ein anderer. Roman
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 2 (1. Oktober 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499225719
  • ISBN-13: 978-3499225710
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,6 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 332.983 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Imre Kertész, am 9. November 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 nach Auschwitz deportiert und 1945 in Buchenwald befreit. Nach Kriegsende arbeitete er zunächst als Journalist, seit 1953 dann als freier Schriftsteller und Übersetzer in Budapest. Mit seinem «Roman eines Schicksallosen», 1975 in Ungarn veröffentlicht, gelangte er nach der europäischen Wende zu weltweitem Ruhm. 2002 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ethik und Moral angesichts unseres Herkommens 8. Oktober 2006
Format:Taschenbuch
Man könnte sich fragen, warum dieses Buch überhaupt ins Deutsche übersetzt worden ist. Oder fragen, warum es gerade ins Deutsche übersetzt wurde. Oder fragen, in welche Sprachen es überhaupt übersetzt werden sollte. Denn als Deutscher hat man es schwer, dieses Buch zu lesen und gelten zu lassen. Oder sollte man es gerade deshalb besonders herausstellen? Denn wenn Kertesz, der im veröffentlichen Bewusstsein bereits schon wieder vergessen scheint, über den Holocaust spricht und darüber, wie das Bewusstsein der Menschheit mit diesem schrecklichen Erbe umgeht, wie Politik, Gesellschaft und Publizistik seit dieser Zeit die Gefühle Gequälter behandelt und zur negierten Folie eigenen geschichtsvergessenen Handelns macht, öffnet sich der ganze Bogen vermeintlich geschuldeter politischer und gesellschaftlicher Pragmatik, Sachzwänge und Macht-Haben-Wollens seither in seinem wahren Sein. So ist Kertesz Buch eine stille Anklage, ein Seismograph verkannter Gefühle, die das Herkommen europäischer Geschichte und ihr Weitergehen zusammendenkt. Denn er weiß: „Seit wir durch Nietzsche wissen, dass Gott tot ist, stellt sich die schwierige Frage, wer … den Menschen im Auge hat; direkt gesagt, in wessen Angesicht wir leben, wem der Mensch Rechenschaft schuldet, im ethischen und, man möge mir verzeihen, sehr wohl auch transzendentalen Sinne des Wortes“. Und stellt damit eine Frage zur praktischen Vernunft, die noch über Immanuel Kant, Hegel und Marx hinausgeht, und über all die Humanisten, begonnen bei Schiller und Goethe, die von diesem „Betriebsunfall“ der europäischen Aufklärungsgeschichte im 20. Jahrhundert nichts ahnten, gleich drüben, sozusagen nebenan in Buchenwald. Ein sehr sehr empfehlenswertes Buch, das fundamentale Fragen nach Ethik und Moral stellt – nach uns, nach allen, als "quo vadis" im Angesicht dieser Geschichte. Absolut lesenswert!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mythos des nicht Aufgearbeiteten 30. Januar 2003
Format:Taschenbuch
„Das Leid hat kein Maß, die Ungerechtigkeit keinen Gradmesser" - so beschreibt der 1929 in Budapest geborene Imre Kertesz, der Auschwitz überlebte und 40 Jahre lang im stalinistischen Ungarn verbrachte, seine fast ein halbes Jahrhundert andauernden Erfahrungen mit nazistischem und bolschewistischem Terror.
Kertesz, der 2002 den Nobelpreis für Literatur erhielt, beschäftigt sich in vorliegenden Essays und Reden mit dem Jahrhundert des Holocausts und des stalinistischen Terrors; seine Beschreibungen erweisen sich weniger deskriptiv, als viel mehr den Umgang mit dem Holocaust erforschend.
So untersucht Kertesz das Verhältnis der Gesellschaft zum „Mythos Auschwitz", der für ihn universelles Synonym für totalitären Terror ist.
Ihm zufolge ist das „nicht Aufgearbeitete" für unser Jahrhundert charakteristisch, da mit Auschwitz jegliche Logik versagt habe, jegliche Kultur vernichtet worden sei, und ein „Vakuum der Kultur" entstanden sei. Auschwitz, das nicht Begreifbare, sei verdrängt worden - mit Thomas Mann gesprochen - in den „Geist der Erzählung" übergegangen, womit es aber auch der Gefahr einer gleichzeitigen Stilisierung, einer bloßen Darstellung des „Selbstmitleids" erliege.
Kertesz nähert sich dem Problem mit der Frage, ob der Holocaust Werte schaffen könne. Er geht von der Spannung zwischen dem grausamen Geschehen des Holocaust und einer daraus entstandenen gesamteuropäischen Kultur aus, die den Mythos Auschwitz zum Teil ihrer „großen Erzählung" hat.
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5.0 von 5 Sternen Gedankenlänge 5. Juni 2014
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
...nicht mehr Erfahrungen als im Teil des Verkäufer-Feedbacks angekreuzt; was verlangte Rezensionen zum erworbenen Artikel angeht, so kann und will ich keine abgeben: das wäre nach meinem Verständnis eine unbezahlte Arbeit von recht hohem Aufwand und es wäre immer äußerst subjektiv; da ohnehin von Amazon ein Käuferprofil erstellt wird, würde auch eine solche Aktivität sich erübrigen; Re.
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