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Eine Frau in Berlin: Tagebuch-Aufzeichnungen vom 20. April bis 22. Juni 1945 [Taschenbuch]

Anonyma , Kurt W. Marek
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

1. April 2005
Eine namenlose Frau erzählt von den letzten Tagen des Krieges im Frühjahr 1945 und dem Einmarsch der Roten Armee in Berlin: Schonungslos offen und mit einem feinsinnigen Gespür für diese geschichtsträchtige, beispiellose Zeit berichtet die vielleicht 30-Jährige von Hunger, Ekel und Angst. Und von plündernden Soldaten, die sie – und unzählige andere Frauen – mit roher Gewalt vergewaltigen. Doch statt Selbstmitleid oder Hass wächst in der jungen Frau ein unerschütterlicher Überlebenswille heran …



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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (1. April 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442732166
  • ISBN-13: 978-3442732166
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 236.252 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das unglaubliche Sprachgefühl, der Sinn für Pointen, der unprätentiöse Gebrauch von Bildung, die genaue Beobachtungsgabe, die Dichte der Beschreibung, der intellektuelle Feinsinn, das klare Urteil - man möchte nicht aufhören, dieses Buch zu loben und für seine Lektüre zu werben." (Hanna Leitgeb in Literaturen)

"'Eine Frau in Berlin' ist ein unglaubliches Buch. Wer das Alphabet gelernt hat, darf und muss es jetzt lesen!" (Renée Zucker in der taz)

"Ein menschlich berührendes und literarisch gewichtiges Dokument - und eine späte, überfällige Entdeckung." (Joachim Kronsbein in Der Spiegel)

Klappentext

"Es ist das einzigartige Zeugnis eines Opfers von Gewalt, das seine Souveränität bewahrt und sich seiner historischen Situation bewusst ist. Es bietet Geschichte aus erster Hand, verdeutlicht nachdrücklich die Traumatisierung einer ganzen Gesellschaft: in seiner Menschlichkeit und Reife ein erschütterndes Dokument von Grausamkeit und Schamgefühl, Überlebenswillen und Selbstbehauptung, in dem die deutsche Wirklichkeit des Dritten Reichs in einem neuen Licht gebrochen scheint."
Literaturen

"Es ist müßig, dieses ungeheuerliche Buch mit anderen Aufzeichnungen jener Zeit, etwa den Berliner Tagebüchern von Marie Wassiltschikow und Ruth Andreas-Friedrich oder Margret Boveris 'Tagen des Überlebens', zu vergleichen: Es ist einzigartig. Vielmehr wünscht man der 'Frau in Berlin' eine breite Aufmerksamkeit, wie sie Günter Grass' Novelle 'Im Krebsgang' und Jörg Friedrichs Bombenkriegsstudie 'Der Brand' zuteil geworden ist."
FAZ

"Das Buch strahlt nicht Kälte aus, wenn dann eher Entsetzen, aber zuallererst Intelligenz und Feinfühligkeit bei der Beurteilung von Freund und Feind. Außerdem versteht sie (die Autorin) es, ihr Leiden als Kollektiverlebnis, genauso aber auch ihren nüchternen Realitätssinn als spezielle Qualität vieler Frauen in Kriegszeiten einzuordnen. Dies ist ein außerordentlich beeindruckendes Dokument."
Frankfurter Rundschau


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Heldinnen - und kein "Buch zum Film" 30. Oktober 2008
Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Die letzten Tage des 2. Weltkriegs im zerbombten Berlin. Stundenlang kauern die Menschen, oft willkürlich zusammengewürfelt, in kalten, düsteren Luftschutzkellern und warten. Warten, dass der Krieg vorbei ist. Warten auf die Sieger. Die Russen, die Rote Armee. Unter ihnen eine Frau in den Dreißigern. Eine gebildete, weitgereiste und unabhängige Journalistin mit wachen und präzise beobachtenden Augen. In die Schablone einer deutschen Hausfrau und Mutter passt sie nicht. Sie ist allein, der Freund ein Sandkorn in der Wüste der Wehrmacht, Kanonenfutter, wenn es ganz schlecht läuft. Ist sie eine überzeugte Nationalsozialistin? Eine Faschistin?, wie sie schon bald von einem russischen Offizier gefragt werden wird? Wohl nicht. Vermutlich hat sie sich mit innerer Distanz irgendwie durch die Zeit des Dritten Reiches manövriert, hat Zugeständnisse gemacht, wenn es die Arbeit erforderte, ist Außenseiterin geblieben, ohne groß aufzufallen. Jetzt herrscht Endzeitstimmung. Es gibt keine ablenkende Arbeit mehr, das Schreckgespenst des Hungers wird von Tag zu Tag größer und bedrohlicher. Immer größer wird auch die Angst davor, was geschehen wird in den kommenden Tagen und Wochen, in dieser seltsamen Leere, in dem der Krieg vorbei und Frieden noch lange nicht in Sicht sein wird.

Geordnete Verhältnisse, dieses urdeutsche Bedürfnis, wird es lange nicht mehr geben. Wird diese noch immer junge Frau überleben, und wenn ja, um welchen Preis? Klug und nachdenklich wie sie ist, macht sie sich keine Illusionen hinsichtlich der Sieger, die, traumatisiert und verroht, ihre Belohnung einfordern werden. Wie nach jedem Krieg, werden die Frauen der Besiegten diesen speziellen Preis bezahlen.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kriegsbeute 13. August 2008
Format:Taschenbuch
Vergewaltigung in Zeiten des Krieges ist weniger eine sexuelle Handlung als eine Geste der Macht, der Unterwerfung. Frauen werden entmenschlicht durch Schändung- teilweise in serienweiser Form ( "... angestanden haben sie")
"Vergewaltigung ist eine sexualisierte Form der Ausübung von Macht und Kontrolle und nicht etwa die Befriedigung eines Sexualtriebes. Sie ist tief in den patriarchalen Kulturen verwurzelt. So findet man die Darstellung von Vergewaltigungen schon in Schöpfungsmythen und Legenden. Vergewaltigung dient dazu, Frauen zu demütigen und einzuschüchtern. Die Täter sind meist nicht abnorm oder psychisch gestört. Ziel ist, dem Opfer die Persönlichkeit zu nehmen, indem es auf sein Geschlecht reduziert wird. Deshalb sind Vergewaltigungen für die Opfer psychisch viel belastender als andere aggressive Handlungen."

So nüchtern über das Thema zu schreiben, fällt mir nicht leicht; es könnte der Vorwurf entstehen, man habe keine Empathie, könne sich nicht in das Leid von Frauen einfühlen- als Mann.
Ich könnte auf eine Stellungnahme verzichten, um diesen Vorwurf zu entgehen. Nehme aber das Risiko auf mich, weil dieser Bericht dieser Frau so bemerkenswert ist. Wie sieht es mit der Moral in solchen Zeiten aus ?

Im Vordergrund steht das Überleben. Wie komme ich heute über die Runden ?
Das gilt für die geschändete Frau ebenso wie für die nicht betroffenen Männer, die der Frau zurufen, nun gehen so schon mit, sie gefährden ja uns alle.
Unter Friedensbedingungen finden wir eine solche Bemerkung abscheulich.
Wenn die Gefährdung des Lebens akut ist, relativiert sich ein solches Urteil.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindringlich und vorausschauend 29. Juli 2007
Format:Taschenbuch
Ich kann sehr gut verstehen, dass dieses Buch zeitweilig für eine Fälschung gehalten wurde. Die Tagebuchschreiberin betrachtet die Geschehnisse am Ende des 2. Weltkrieges mit so viel Weitblick und einer dermaßen präzisen Beobachtungsgabe für das Wesentliche, dass man leicht denken könnte, jemand habe hier im historischen Rückblick ein Thema wieder aufgegriffen. Umso eindringlicher wirkt die Lektüre im Bewusstsein ihrer Authentizität. Es beeindruckt aus heutiger Sicht sehr mit welch kühlem Kopf die Autorin in den Kriegswirren der letzten Tage gehandelt hat und wie es ihr trotz Leid und Gewalt an allen Ecken und Enden gelingt auch den Feinden noch Menschliches abzugewinnen. Absolute Gänsehaut-Literatur.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Autobiographie aus schrecklicher Zeit 5. April 2006
Von ws__
Format:Taschenbuch
Eine Autobiographie von literarischer Qualität. Fesselnd und trotz des schweren Themas überraschend angenehm zu lesen.
In meiner Kindheit (geb. Mitte der 50'er Jahre) gab es viele „Kellergeschichten". Ich konnte sie nie wirklich richtig einordnen. Natürlich waren sie nicht vollständig, und sie waren auch emotional irgendwie schräg - für ein Kind höchst verwirrend. Da habe ich im Deutschlandfunk eine äußerst positive Rezension dieses Buches gehört. Ich musste es lesen und irgendwie haben sich meine Erinnerungen normalisiert. Die Autorin haucht dieser Zeit und dem damaligen Sein Leben ein, der auch weit über ihr persönliches Schicksal trägt.
Es ist einfach schön die Welt - so schrecklich sie damals auch gewesen ist - mit den Augen der Autorin anzuschauen. Der Stil ist leicht, genau, offen, neugierig, aufmerksam mit einem Hauch von Humor. Das beschriebene Leben war - stark untertrieben gesagt - abenteuerlich. Wahrscheinlich könnte man es ohne die Hilfe der bezaubernden Autorin gar nicht so genau anschauen.
Schade, dass die Autorin aus nur zu verständlichen Gründen anonym geblieben ist. Ich hätte gerne noch mehr von ihr gelesen.
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4.0 von 5 Sternen Überlebensstrategien
Marta Hillers, die sich hinter der Anonyma verbarg (was eingedenk ihres Schicksals für die Veröffentlichung in der Nachkriegszeit auch verständlich ist), schildert... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Michael Koch veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Enttäuscht
Im Tv kam der Film zu diesem Buch und eigentlich hat mir der Film auch gefallen, aber mit dem Buch bin ich leider nicht so klar gekommen. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Ericus Beutlin veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Eine Frau in Berlin
Buch war nach 2 Tagen da...sehr schnell und in gutem Zustand...zum Thema..es ist wieder typisch für D daß solch ein Thema erst fast 70 Jahre nach Kriegende verfilmt... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Elisabeth Liebe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen wahnsinn
5 Sterne, weil ich das Buch innerhalb von zwei Tagen ausgelesen hatte..es sagt unverblümt und erschreckend aus, was die Frauen zum Ende des Krieges aushalten mußten, um... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Iris Hamel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr beeindruckend
Selten habe ich ein so berührendes, authentisches, reflektiertes und sehr gut geschriebenes Zeitdokument aus jener Zeit gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Marimar Azul veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ausnahmezustand - wie innen so außen.
Ein Buch über den Ausnahmezustand, innerlich wie äußerlich. Äußerlich das Berlin der letzten Kriegstage, der Invasion der Russen, der Vergewaltigung und... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Kankin Gawain veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Erschütterndes Zeitdokument ANONYMA
Eine Frau in Berlin: ANONYMA
Erschütterndes Zeitdokument. Nichts für schwache Nerven. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Heidi Ramlow veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Buch gebraucht
Das Buch ist gebraucht (war mir bekannt) u. kam in diesem Gebrauchtzustand nach 3 Tagen bei mir an.
Bin aber zufrieden.
Vor 21 Monaten von Erika Betker veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nur eine Frau von vielen
...ist die Protagonistin dieses Buches. Kurz vor Einmarsch der Russen in Berlin begann sie dieses Tagebuch und schrieb alles auf, wodurch wir Leser einen einzigartigen Einblick in... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Nordlicht veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine Frau in Berlin/ april-may 1945
Eigentlich was geschah in Berlin April/May 1945 war nicht immer so unmenschlich.
Ein Buch man muss lesen um zu verstehen was geschah: Britisch Historian Antony Beevor:... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Februar 2012 von Mr. T. Molnard
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