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Eine Frage der Schuld: Roman - [Taschenbuch]

Sofja Tolstaja , Ursula Keller , Alfred Frank
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

3. Mai 2010
Eine kleine Sensation: Sofia Tolstajas Antwort auf die skandalöse „Kreutzersonate“ ihres welberühmten Ehemannes

Tödliche Eifersucht, Wollust, Wahnsinn – alles bloß die Schuld der Frauen, dessen ist sich der chauvinistische Held in Tolstois Erzählung „Die Kreutzersonate“ sicher. Wer ist aber wirklich dafür verantwortlich, wenn Männer an Frauen verzweifeln und Frauen an Männern? Ist es eine Frage der Schuld oder nicht vielleicht eine von hohlen Konventionen? Die Antwort gab Sofja Tolstaja, Tolstois Frau: mit einem kleinen Roman, der psychologisch ebenso überzeugt wie literarisch.


Hinweise und Aktionen

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Eine Frage der Schuld: Roman - + Die Kreutzersonate + Sofja Tolstaja: Ein Leben an der Seite Tolstojs (insel taschenbuch)
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Produktinformation

Sofja Tolstaja: Eine Schriftstellerin im Schatten des berühmten Lew Tolstoi: Auszug aus dem Nachwort von Ursula Keller [169kb PDF]
  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (3. Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442741092
  • ISBN-13: 978-3442741090
  • Originaltitel: Tschja wina?
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 184.146 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Es ist eine bittere Geschichte, die Sofja Tolstaja erzählt, doch sie erzählt sie so packend geradlinig und mit solch psychologischem Gespür, dass man ihr gebannt folgt.« (Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

»Eine Perle.« (Ulrich M. Schmid, NZZ)

»Eine kleine Sensation.« (Vogue)

Klappentext

"Ein höchst unterhaltsamer, sinnlicher und nachdenklicher Roman."
Meike Feßmann, Tages-Anzeiger

"Es ist eine bittere Geschich¬te, die Sofja Tolstaja erzählt, doch sie erzählt sie so packend geradlinig und mit solch psychologischem Gespür, dass man ihr gebannt folgt."
Felicitas von Lovenberg, FAZ

"Eine Perle ist der erstmals auf Deutsch übersetzte Roman "Eine Frage der Schuld" von Sofja Andrejewna. Tolstois Gattin erweist sich hier als glänzende Autorin, die mit scharfem Blick und stilsicherer Feder eine Ehekrise analysiert. Sofja Andrejewna entwarf ihren Roman als Gegenerzählung zu Tolstois misogyner "Kreutzersonate". Gerade im Vergleich mit der "Kreutzersonate" kann man nach der Lektüre von Sofja Tolstajas funkelndem Werk den Abgrund ermessen, der die beiden schreibenden Eheleute voneinander trennte."
Ulrich M. Schmid, NZZ -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .


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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
50 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der vergebliche Kampf um eine gute Ehe! 29. November 2008
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Die junge Anna, Tochter von Landadligen im zaristischen Russland, erfreut sich unbeschwerter Lebenslust. Sie liebt die Natur, ist wachen Geistes, liest Büchner und Feuerbach und malt gerne, als sie den Fürsten Prosorski im Hause ihrer Mutter trifft. Er ist sofort entflammt von der grazilen, natürlichen und heiteren Schönheit der jungen Frau. Schon bald hält er um ihre Hand an. Zunächst erschrocken von dem Drängen des um 17 Jahre älteren Fürsten gibt Anna doch bald nach und willigt in die Heirat ein. Untrügliche Zeichen seiner vulgären Sinnlichkeit, mit der er sie begehrt, übersieht sie, und erlebt die Zeit nach der Hochzeit als Alptraum.

Das ist die Geschichte der Sofja Tolstaja, der Frau von Leo Tolstoi. In der Kreuzersonate hat Tolstoi eine Ehetragödie abgehandelt, die unschwer als seine eigene zu erkennen ist. Als Antwort auf diese beschreibt Sofja Tolstaja ihre Sicht der Ehe, und da entsteht ein ganz anderes Bild.
Im Gegensatz zu ihm erscheint sie in der Figur der Anna als eine Frau, die sich nach seelisch- geistiger Gemeinschaft sehnt, die ihr der Mann verweigert. Seine Sinnenlust trieb ihn immer wieder zu anderen Weibern, und sie litt unter Eifersucht und Einsamkeit. Der Fürst wird als ansehnlicher Mann beschrieben, dem sie gerne eine gute Frau war. Er aber ließ sie im Stich.
In stillem Kampf um seine Liebe versucht sie ihn bei Laune zu halten, indem sie ihm jede Art von Abwechslung bietet. Sie verbringt den Winter über mit ihm und den Kindern in Moskau, wo sie gesellschaftliche Erfolge feiert, weil sie schön, unterhaltsam und zudem eine anregende Gesellschafterin ist.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Frage des Geschlechts ... 14. Mai 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Inhalt:

Sofia Tolstajas zu Lebzeiten verheimlichter und erst fünfundsiebzig Jahre nach ihrem Tod veröffentlichter Roman: Eine Frage der Schuld" , erzählt auf knapp dreihundert Seiten die Geschichte einer unglücklichen Ehe, die uns nicht zufällig den Weltberühmten Ersten Satz aus Krieg und Frieden ins Gedächtnis ruft: Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist unglücklich auf ihre Art."

Das Unglück einer aus der russischen Oberschicht stammenden jungen Frau, das uns nicht zufällig an das Schicksal von Sofja Tolstaja an der Seite von Leo Tolstoi erinnert, ist das Thema dieses Buches. Ein Leben lang stand die begabte Künstlerin im Schatten ihres weltberühmten Mannes, einem der gefeiertsten Schriftsteller aller Zeiten, wie es in der aktuellen Verfilmung dieser Traditionsehe:
"Ein russischer Sommer" heißt.
Dreizehn Schwangerschaften und drei Fehlgeburten prägten die Jugend und die mittleren Lebensjahre der Gräfin, die neben Haushaltsführung und Kindererziehung noch Zeit und Muse fand, dem schreibenden Gatten bei der Geburt seiner Meisterwerke beizustehen und deren Anteil an der Entstehung und Gestaltung von Anna Karenina" und Krieg und Frieden" nicht unterschätzt werden sollte.

Im handlichen Manesse-Format, das sich gut in winzigen Damenhandtäschchen neben Lippenstift und Wimperntusche verstauen lässt und in Reisekoffern oder Wanderrucksäcken lange nicht so schwer wiegt wie die Bände von Tolstoi in der ihm eigenen epischen Breite, erleben wir nun ihre vergleichweise kleine Prosa". Wir erleben Weltliteratur aus dem Blickwinkel eines weiblichen Menschen.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kreutzersonate zum Dritten 18. Februar 2009
Von Alexandra
Format:Gebundene Ausgabe
Erst die Musik von Beethoven gehört, dann die Novelle von Tolstoi gelesen und nun die Gegennovelle seiner Frau. Ein Programm für viele Tage und starke Nerven, denn das Ergebnis ist immer wieder: die Unmöglichkeit der Ehe von Mann und Frau! Aber nach der deprimierenden Lektüre von "seiner" Kreutzersonate muss man das fanbelhafte Gegenstück seiner Frau lesen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen faszinierende Gegenrede 27. Januar 2010
Von emubonn
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch hat mich enorm in Bann genommen. Ich habe immer schon Probleme mit der Kreuzersonate gehabt, sie aber bislang nicht in dem entsprechenden Kontext gesehen. Das Buch voon Tolstaja schildert den selben Sachverhalt aus einer völlig anderen - weiblichen - Sicht. All mein Unverständnis, meine Fassungslosigkeit über den eifersüchtig egositischen Ehemann der Kreuzersonate, sein Frauenbild zwischen Gier und Verachtung, ist in diesem Bändchen manifestiert. Die Verzweiflung der so ganz und gar missverstandenen und als eigenständige Person von ihrem Mann überhaupt nicht wahrgenommenen Ehefrau wird eindringlich geschildert. Es ist ein gleichzeitig ein Zeitzeugnis über die Überheblichkeit, den Egoismus und das Frauenbild der zeit Tolstois - und zugleich ein biografischer Blick in das letztlich unkommunikative Verhältnis der Eheleute Tolstojs.
Absolut lesenswert!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein großartiges, lesenswertes Buch 8. Juni 2010
Format:Taschenbuch
"Eine Frage der Schuld'

Der Roman, geschrieben 1892/93 und erst hundert Jahre nach seinem Entstehen in Russland publiziert, gelangt jetzt auch in unsere Hände.

Wer ihn umfassend verstehen möchte, dem sei empfohlen, zunächst die Erzählung "Die Kreutzersonate" von Leo Tolstoi zu lesen... Hier schildert der Autor seine Auffassung von der Liebe, nämlich: von der 'körperlichen Liebe, den geschlechtlichen Beziehungen zwischen den Ehegatten. '
Der "Held" der "Kreutzeronate schildert eine Ehe, die letztendlich mit dem Mord des Ehemannes an seiner vermeintlich untreuen Ehefrau endet.Tolstoi macht mit den Mitteln einer Erzählung seine Kritik an der damals herrschenden gesellschaftlichen Auffassung von Ehe und ehelicher Liebe deutlich. Die Untreue der Gatten in allen Schichten der Gesellschaft sei nach seiner Meinung eine ganz gewöhnliche Erscheinung geworden - ein Ergebnis der Betrachtung des Liebesverkehrs nicht nur als eine unentbehrliche 'Vorbedingung der Gesundheit,' sondern auch als ein poetisch erhabenes Lebensglück. Aus dieser verallgemeinernden Auffassung Tolstois entfachten "die Medien" (schon damals!) einen Skandal um diese Erzählung und damit auch um Tolstoi selber..

Dies soll nur in knappen Worten zum evtl. Lesen anregen; und man wird erkennen, dass Tolstois Erzählung aus Sicht seiner Frau Sofja Tolstaja einer Antwort bedurfte. Sie musste sehr wohl erkennen, dass die Erzählung gegen ihre Ehe, letztlich gegen sie persönlich
gerichtet war.

So entstand der Gegenroman von Sofja Tolstaja: 'Eine Frage der Schuld'.
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen enttäuschend
Das Buch ist nur interessant, wenn man es als Gegenstück zu Lew Tolstois Kreuzersonate betrachtet. Ich frage mich, ob sich andernfalls ein Verlagshaus gefunden hätte. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Beate Gruendl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Frage der Schuld
Die Sichten sind so unterschiedlich wie es menschen gibt. Das Leben um Tolstoy von seiner Frau beschrieben läßt es in anderm Licht erscheinen.
Sehr empfehlenswert
Vor 6 Monaten von Hans-Werner Alpermann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wo bleibt denn mein Leben?
Als sie das Manuskript der 'Kreutzersonate' abschreibt beschliesst Sofia Tolstaja eine Entgegnung zu diesem literarischen Werk ihres Ehemannes zu verfassen. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von "Kaktusblüte" veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Was genau ist gemeint mit Weltsensation?
Dieses Buch der Ehefrau Tolstois besteht aus zwei Teilen, aus dem titelgebenden Roman "Eine Frage der Schuld" über eine fehlgeschlagene Ehe sowie der "Kurze(n) Autobiographie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2011 von Colin Wood
4.0 von 5 Sternen Eine Frage der Perspektive
Als Tolstoi-Fan bin ich erst unlängst und durch Zufall auf diesen Roman seiner Ehefrau aufmerksam geworden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Dezember 2010 von Susanne Preusker
5.0 von 5 Sternen Wer trägt Schuld an zerstörtem Vertrauen,...
Die 18-jährige Anna lebt mit ihrer Mutter und Schwester Natascha fröhlich auf dem Land. Sie liebt die Malerei, Musik und allgemein alles, das der Kunst anzugehören... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. November 2010 von Josephine Sterner
5.0 von 5 Sternen Biographie Gräfin Tolstaja
Ein wunderbares Buch. Der Roman von Frau Tolstaja beschreibt auf unterhaltsame Weise die gesellschaftlichen Verhältnisse Russlands Ende des 19. Jahrhunderts. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. März 2010 von M. Weber-Bauer
4.0 von 5 Sternen Die Autorin bleibt im Windschatten des berühmten Ehemanns
Die bisher unbekannte, missachtete, hochbegabte jedoch verkannte Schriftstellerin Sofja Tolstaja (1844-1919), Ehefrau des legendären Tolstoi, hat immer im Schatten ihres... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. November 2008 von Carl-heinrich Bock
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